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Ein Engel flog

Wunderlich nackt
schien die Nacht
als der Engel flog
und groß die Pracht
die ihn umgab


Leicht die Berührung
auf meiner Haut
wie eine Wolke die
sachte und leise
vorüberschwebt


Ein Flügel war es
der mich berührte
hauchfein das Gefühl
als ich ihn spürte


Sein Auftrag war
unmißverständlich
und sonnenklar:


Herzen öffnen
w u n d e r b a r


Und doch war es
schwierig, denn
manches Herz war
verriegelt, verrostet
und fest verschlossen


Der Engel war listig
Er pokerte hoch
packte die Menschen
ließ nicht mehr los


M i s s i o n   e r f ü l l t


Rückflug verhüllt von
Wolken und Flocken die
sich auf Engels schnee-
weiße Schwingen hocken


In der Ferne
seh´ ich ihn fliegen
und sich sachte zwischen
den Wolken wiegen

 

Donnerstag, 21. Dez. 2017

Es ist ein Gedicht aus 2010.
Damals schrieb ich es am
Weihnachtsfest selbst und
heute darf der Engel schon
vorher fliegen und sich
zwischen den vielen Wolken
da oben wiegen


Eine Collage von mir - Der Weihnachtsengel
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© Text und Foto Bruni Kantz

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