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Pressemeldungen

Rhein-Neckar-Zeitung


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Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 298 vom 22.12.2008

„Sich durch Worte
behaglich fühlen“
Die Großsachsenerin Bruni Kantz hat ihr erstes Buch veröffentlicht

Rechts trägt Bruni Kantz einen Blumenohrring, links kunstvolle Kugeln mit Schmucksteinen. So fantasievoll und vielfältig wie ihr Schmuck ist auch ihr erstes Werk „Wortbehagen – Zauberhafte Gedichte“. In 74 Gedichten nimmt die Großsachsenerin ihre Leser mit auf eine Reise. „Durch die Monate, die Jahreszeiten, von klirrender Kälte zu Wärme und Hitze, durch Tag und Nacht, vom Dunkel ins Helle“, sagt Kantz über ihren Band.

 Sie sieht drei schwarze Raben auf einer saftig grünen Wiese sitzen, unterhält sich mit einem Kollegen über einen „Silberdrachen“, und so werden die Ideen für ihre zauberhaften Gedichte geboren. Ihr ständiger Begleiter ist ein Büchlein, in dem sie ihre Eindrücke festhält. Häufig ist es nur ein Begriff, um den sie dann eine Geschichte spinnt. Es kann auch etwas sein, das sie gelesen oder gehört hat,beispielsweise in den Nachrichten.

In ihrem Band sind die Gedichte nach Monaten sortiert, „in denen sie auch tatsächlich entstanden sind“, verrät Kantz. Kein Wunder also, dass „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ unter „Dezember“ festgehalten ist. Bei anderen Gedichten besteht inhaltlich kein direkter Bezug zum Monat. „Grün im Gesicht“ heißt eines, in dem Kantz eine Frau beschreibt – mit feuerroter Mähne und dichten wirren Locken. Zwar ist es eine Fantasiegestalt, die grazil und selbstbewusst durch die Verse schreitet. Doch für Kantz bedeutet sie mehr: “Da sist meine Traumvorstellung. So wäre ich gerne.”

“Ich hab’ zu meinem Frisör gesagt, er soll mal gucken, ob er mich so hinbekommt”, lacht die 60-Järige. Ihr Lieblingsgedicht mit dieser traumhaften Frau kam bei Ihrer Tante nicht so gut an. “Es war einfach nicht ihr Fall”, erzählt die Großsachsenerin. Nichtsdestotrotz veröffentlichte sie es. Auch sonst hat sie einige Freunde zum Probelesen eingespannt, die Resonanz auf Ihre Werke war positiv. Der damalige Lagerleiter der Firma, in der sie im Bereich Verwaltung und Personals arbeitet, war schließlich der Meinung: “Jetzt ist eigentlich ein Buch fällig”.

2005 fing sie an, die Gedichte zu schreiben, seit 2006 sind sie auch auf der Homepage www.wortbehagen.de zu lesen.  Inspiriert haben sie dabei unter anderem die „Rilke-Projekte“ auf CD. „Aber geschrieben hab’ ich eigentlich schon immer“, erzählt Kantz. Zum Beispiel witzige Gedichte zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen. Auch in der Schule lagen ihr Aufsätze besonders, der Berufswunsch war eigentlich Buchhändlerin.
Ihre künstlerische Ader wirkte sich ebenfalls in anderen Bereichen aus. So fertigte sie zahlreiche bunte und fantasievolle Collagen an. Mit Stofffetzen „und allem, was ich so fand“ zauberte sie wunderschöne Märchenfiguren.

In der Gemeindebücherei in Leutershausen hatte sie unter anderem eine Ausstellung.

Jetzt aber sind die nicht minder wundervollen Gedichte ihr Steckenpferd. Mal gereimt, mal nicht, mal realitätsfern, mal realitätsnah, vermitteln sie genau das, was der Titel “Wortbehagen” verspricht: “Sich durch Worte behaglich fühlen” (Kantz). Wie treffend formuliert Sie es auch in Ihrem Nachspann: “Worte zaubern, Worte wandern, Worte sind der Weg zum Andern.” Einem weiteren Buch steht die Dichterin “nicht abgeneigt” gegenüber. “Aber es ist, wie wenn man gerade ein Kind bekommen hat. Man denkt nicht sofort an das nächste.”             




Weinheimer Nachrichten Odenwälder Zeitung


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Foto: Kopetzky/wnoz.de

Ausbrechen ist für sie die pure Kreativität

HirschbergerKöpfe: Bruni Kantz schreibt mit “Wortbehagen - Zauberhafte Gedichte” ihr erstes Buch.

Von unserem Redaktionsmitglied
Hans-Peter Riethmüller

Grosssachsen. “Grün im Gesicht”. Das Gedicht beschreibt eine Frau. Sie besitzt einen sinnlich aufregenden, kn allrot geschminkten und männermordenden Märchenmund. Es ist eine erstaunliche, selbstbewusste Frau, bizarr zugleich und voller Grazie, die aus dem Alltag ausbrechen will. “Es ist die Frau vom anderen Stern. Sie heißt Fantasie und verlässt meine Träume hoffentlich nie.”

In diesen Worten, diesen Gedanken steckt viel von Bruni Kantz. Dieses Verrücktsein, das Ausbrechen aus dem Alltag und die Fantasie sind der kreative Teil in ihrem Innern. Bodenständigkeit nennt die Lyrikerin den anderen Teil. Die Dichterin braucht nach eigenen Worten beides zum Leben. “Grün im Gesicht” bezeichnet die Großsachsenerin in ihrem ersten Werk “Wortbehagen - Zauberhafte Gedichte” daher als ihr Lieblingsgedicht.

In 74 Gedichten nimmt sie die Leser auf eine Reise durch die Monate, durch die Jahreszeiten und durch Tag und Nacht. Für die Dichterin bedeutet das Taschenbuch aber noch mehr. Denn es ist eine menschliche Reise durch ihren Alltag und ihre Seele. ” Für mich beginnt die Reise leise und endet zauberhaft”, sagt Kantz, die sich als Autodidaktin versteht.
Collagen gefertigt

Schon als Kind schmökerte sie in Büchern herum. “Sinuhe, der Ägypter” oder “Die weißen Götter”, daran erinnert sie sich noch gut. Archäologie oder Kunstgeschichte interessieren Kantz schon als Zwölfjährige. Ihr Berufwunsch nach der Schule war Buchhändlerin. Doch ihr Vater, der “wunderschöne Briefe” schrieb und viele Bücher las, bedrängte die gebürtige Saarbrückenerin. Sie “landete” daraufhin im Büro.

In der jungen Frau schlummerte das Talent zum Dichten aber weiter. Zum ersten Mal entfaltete sie ihre Kreativität, als ihr Mann in Basel als Unternehmensberater arbeitete. Kantz fertigte farbenfrohe Collagen; die Künstlerin verwendete dazu alles, was sie in die Hände bekam, Schnipsel, Stoffe, Wollreste oder Sektverschlüsse.

Bei ihren Gedichten gehen ihr ebenfalls viele Ideen durch den Kop f. Bei der Fahrt zu ihrem Job in Heppenheim entdeckt sie Zweige mit Raureif. Sofort schießen ihr die Gedanken zum Herbst durch den Sinn. Sie notiert sich ihre Beobachtung und setzt sich später an den PC. “Ich habe so einen Anfang, aus dem sich etwas entwickeln kann. Dann wird mein Impuls wieder schwächer und dann wieder stärker und ich schreibe weiter”, beschreibt Kantz ihre Vorgehensweise. Inspirieren ließ sie sich auch durch die “Rilke-Projekte” auf CD.

Einen großen Fürsprecher und Bewunderer fand die Großsachsenerin im Lagerleiter bei ihrer Firma. Er war es auch, der ihr sagte: “Du musst ein Buch schreiben”. Und eine Freundin sagte zu ihr: “Wenn ich deine Gedichte lese, denke ich, du müsstest Gedichte schreiben.” Die Großsachsenerin fühlte sich in ihrer Gedankenwelt bestätigt. Denn auch sie glaubt, dass ihre Gedichte Geschichten in Kurzform sind. Im Mai setzt sich Kantz hin und geht ihr Buchprojekt an. Der Lagerleiter hilft ih r erneut und gestaltet ihr das Cover. Zudem unterstützt er sie beim gleichzeitigen Aufbau der Internetseite.

Gerne hätte die Dichterin auch Collagen ins Buch integriert, aber es funktionierte nicht. Vor wenigen Tagen kam das Buch “Wortbehagen” nun heraus. Möglicherweise soll ein zweiter Band folgen.

“Wortbehagen - Zauberhafte Gedichte” von Bruni Kantz aus Großsachsen. ISBN 978-3-8370-6501-5, Kosten: 14,70 Euro. Weitere Informationen unter www.wortbehagen.de


Quelle: wnoz


Mannheimer Morgen


Hirschberg: Bruni Kantz schreibt ihr erstes Gedichtbuch / “Wortbehagen”

Ausbrechen bedeutet für sie Kreativität

“Es ist die Frau vom anderen Stern. Sie heißt Fantasie und verlässt meine Träume hoffentlich nie.” - Mit dem Gedicht “Grün im Gesicht” beschreibt die Autorin Bruni Kantz eine Frau mit einem sinnlich aufregenden, knallrot geschminkten und männermordenden Märchenmund. Es ist eine erstaunliche, selbstbewusste Frau, bizarr zugleich und voller Grazie, die aus dem Alltag ausbrechen will.

In diesen Worten, diesen Gedanken steckt viel von Bruni Kantz. Dieses Verrücktsein, das Ausbrechen aus dem Alltag und die Fantasie sind der kreative Teil in ihrem Innern. Bodenständigkeit nennt die Lyrikerin den anderen Teil. Sie braucht beides zum Leben, wie sie sagt. “Grün im Gesicht”, das ist das Lieblingsgedicht der Großsachsenerin in ihrem Erstlingswerk “Wortbehagen Zauberhafte Gedichte”.

In 74 Gedichten nimmt die Dichterin ihre Leser mit auf eine Reise durch Monate und Jahreszeiten, durch Tag und Nacht. Für sie bedeutet das Taschenbuch aber noch mehr. Denn es ist eine menschliche Reise durch ihren Alltag, ihre Seele. “Für mich beginnt die Reise leise und endet zauberhaft”, sagt Kantz, die sich als Autodidaktin versteht. Schon als Kind schmökerte sie in Büchern. “Sinuhe, der Ägypter” oder “Die weißen Götter”, daran erinnert sie sich noch gut. Archäologie oder Kunstgeschichte interessieren Kantz schon als Zwölfjährige. Ihr Berufwunsch war Buchhändlerin. Doch ihr Vater, der “wunderschöne Briefe” schrieb und viele Bücher las, bedrängte die gebürtige Saarbrückenerin. Sie “landete” daraufhin im Büro.

In der jungen Frau schlummerte das Talent zum Dichten aber weiter. Zum ersten Mal entfaltete sie ihre Kreativität, als ihr Mann in Basel als Unternehmensberater arbeitete. Kantz fertigte farbenfrohe Collagen; Die Künstlerin verwendete dazu alles, was sie in die Hände bekam, Schnipsel, Stoffe, Wollreste oder Sektverschlüsse.

Bei ihren Gedichten gehen ihr ebenfalls viele Ideen durch den Kopf. Bei der Fahrt zu ihrem Job in Heppenheim entdeckt sie Zweige mit Raureif. Sofort schießen ihr die Gedanken zum Herbst durch den Sinn. Sie notiert sich ihre Beobachtung und setzt sich später an den PC. “So habe ich einen Anfang, aus dem sich etwas entwickeln kann. Mal wird mein Impuls wieder schwächer, und dann wieder stärker, und ich schreibe weiter”, beschreibt Kantz ihre Vorgehensweise.

Einen großen Fürsprecher und Bewunderer fand die Großsachsenerin im Lagerleiter bei ihrer Firma. Er war es auch, der ihr sagte: “Du musst ein Buch schreiben.” Genau wie eine Freundin. Die Dichterin fühlte sich in ihrer Gedankenwelt bestätigt. Denn auch sie glaubt, dass ihre Gedichte Geschichten in Kurzform sind.

Im Mai setzt sich Kantz hin und geht ihr Buchprojekt an. Der Lagerleiter hilft ihr erneut und gestaltet ihr das Cover. Zudem unterstützt er sie beim gleichzeitigen Aufbau der Internetseite. Nur die geplante Integration von Collagen ins Buch klappte diesmal noch nicht. hr

Mannheimer Morgen
06. November 2008


Quelle: morgenweb.de



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