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2014 Oktober


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Bild: © Bruni Kantz


Im Mittelalter galt der Oktober als heiliger
Monat, in dem auch bevorzugt geheiratet
wurde. Für mich ist er ein wundervoller
Puffer vor dem meist trüben November

Der letzte der Erntemonate

Die späten sommergereiften Früchte
werden jetzt eingeholt

2014 Oktober - alle Gedichte im Überblick

Halloween

ein Fest für die Kinder


Geister und Lichter,
grüne Gesichter,
Irrlichter und

Grüner Dom

Grüner Dom am stillen See


Der Abend eilt, schickt seine
graumelierten Schatten


Ich hör von…

Irgendwann

werde ich dir erzählen,

was ich dachte,

 

als ich dieses

und jenes schrieb…

 


Irgend…

Geliebtes Leben

Sehen kann ich dich,
schmecken, fühlen,
dich spüren mit all
meinen Sinnen, auch
wenn du…

Zeitlos

Wie wäre es wohl,


aus der Zeit hinauszutreten
aus dem zeitlich begrenzten Leben,
nicht mehr dazuzugehören,

Möwenlied

Tinkerlitzchen siebenzwei
einszweidrei und Ringelreih


Sieh doch, wie die Möwen fliegen
wie sie sich im Winde…

Blau geflügelt

Auf blauen Flügeln eilte
der Morgen heran


Kurzatmig vor Eile;
hatte er doch in all…

Gehen und Kommen

Ich seh dich gehen,
du drehst dich nicht
entfernst dich weiter
wirst kleiner und kleiner
verschwindest…

Herbstlich

Rostigbraun und
Gelbes vom Honigbaum
Blättermützen,
die nun an anderen
Stellen sitzen


Blubbert Freude

in Dir
halte   sie   fest


Bau ihr ein Nest
und
polstere es weich


zwischen nichts und wenig

Zwischen nichts und wenig kann
so viel liegen


Du stehst vor einer geschlossenen
Tür, weißt…

Flaumige Feder

Puste die kleine flaumige Feder
in den Wind, lasse sie fliegen,
sieh zu, wie sie sich um ihre

Deine Stärke

Suchst du nach deiner Stärke?
Hast du sie verlegt, verbuddelt,
im Blumenbeet vergessen?


Dann suche nach…

Blaubeerentage

sind vorüber,
die Beeren geerntet
Kirschen und Pflaumen
waren süß wie nie


Kastanien und Nüsse…

Eine Frage

...  und eines der vielen Worte,
die ich da las, setzte sich
fest, rüttelte an den Wänden

Herbstwelt

Steigende Nebel
während die Nacht
verrinnt
Golden die Sonne,
die gemächlich
in der Hälfte des

Kleines Gedicht

Da find ich am Wege
ein kleines und feines
Nachtgedicht, das mit
mir durch seine




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