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2014 Februar


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Bild: © Bruni Kantz


Der Februar, nach dem
römischen Reinigungsfest
Februa benannt u. auch
für Eis und Schnee bekannt,
ist endlich der letzte der
dunklen Wintermonate!

2014 Februar - alle Gedichte im Überblick

Zweifingerbreit

Nur Zweifingerbreit

Licht das noch von

Frühnebel spricht

und ungedimmt steht

Heiterkeit bereit den

Tag zu bestimmen



Ein Baum

Manchmal,
wenn ich ein Baum bin,
hilft mir der Wind,
meine Zweige zu strecken
zum Baum…

Lichtes Blau

Ein stiller Raum,

ein Wiesenhort,  vom

lichten Blau des Himmels

schützend überspannt


Frischgrünende

blau und rosa getupfte


Dieser Tag

Er traut sich wieder,
dieser Tag,  bei mir
vorbeizuschauen,
denkt wohl,  er hätte
mir genügend Zeit

Dämmernde Erkenntnis

Als meine Gedanken

laut nach dir riefen

- Vater -  regte sich

in den Tiefen

- sich leise erinnernd -


Teil der Wahrheit

Ich schreibe gerne dramatisch, von
Schwermut und Dunkelheit,  doch drehe
ich dem Dunkel auch manchmal eine
Nase…

Schattenmonster

Hinterm Stadtpark

die Laterne ist defekt.

 

Schattenmonster greifen

an, peitschen mir ins

Angstgesicht

Dunkelduster läßt mich


Freudenfresser

Dunkle Gedanken,

die Zweifel tragen

wagen sich oft nicht

ins Morgenhelle

 

Lichtscheues Gesindel,

Traumgespinste und

Freudenfresser

fürchten…

Verkohlter Flieder

Wie ein Blumenkohl

sieht er aus,  dunkellila, 

hutzelig,  verschnupft,

geschrumpft wie späte Beeren,

die bis nach dem Frost…

Ohne Abschied

In meinen Taschen

such ich nach dir

kremple sie um, 

suche ein letztes Wort

 

Wärst du…

Ein Jongleur

Der Mann,  dessen Magie

die Bälle ruft


Sie eilen,  scheinen nur von

des Meisters Willen beseelt

und ER…

Weltenzauber

Wenn die Welt verzaubert wäre
Glück sich auf leisen Sohlen
eingeschlichen hätte,
Gedankenloses kaum noch zu

Tina

Sie hat uns nicht verlassen

sie flog nur weiter zu einem Ort,

an dem sie endlich ihre ersehnte

Ruhe und…

Schritte

Noch hölzern die

Marionettenschritte

vorwärts tastend
 

Lange Glieder

biegen sich nieder

versenken sich

meditierend

Wunsch nach Sonne

Ich wollte nicht länger warten
wandte mich um,  um endlich
zu gehen und nicht mehr
herumzustehen


Einhüllend

Fühle die einhüllende Decke

weicher und wohliger Wärme

dich stets begleitender Gedanken

deren feinst gewobenes Tuch

geduldig wartend…

Das Leben

Tief empfunden
die Heiterkeit des Lebens
im Wechselspiel mit seiner
unendlichen Traurigkeit

Gnadenlos der Weg, der…




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