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2013 November


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Bild: © Bruni Kantz


November stürmt und tobt
zieht uns den Nebel übern Kopf
treibt Blätter unbeirrt durch
trübes Land, schickt Dunkles
vor, versteckt das Licht, damit
es kaum mehr mit uns spricht

2013 November - alle Gedichte im Überblick

Träumende Worte

Kommen Worte angeflogen,

empfange sie mit Freuden,

galant, gib ihnen Raum

in deinem Blütengarten

 

umkränze sie mit Thymian


Herbstglanz

Heller
als die Sommersonne
gleißt der Herbst
im Festtagskleid


Flimmern, Schimmern,
lichter…

Liebreiz

Ich tauche in dich,
verschwinde in dir
kunstvolles Wort


Im Zauber deines Klanges
erblüht noch…

Erkenntnis

Wir lieben,
was uns ähnelt
und meinen
es zu kennen
Es scheint uns
sehr…

Verweht

Ein Traum,

der noch in meinen

Armen hängt und

vehement den Tag

verdrängt, mir

wonnigleicht und

sonnig spricht


Liebenswert

Heimat, los

zeig mir andre

Stätten

lass mich nicht

am Fleck

verweilen

sondern eile

mir zu…

Rosenpracht

Wie wär es schön,

im Morgenrot zu stehen

und zu verstehen, was

es vom Tag mir spricht

doch schlaf ich…

Der Strom

Geboren aus der alten
Quelle an ihrer grünsten
Erdenstelle strömen
Wasser sehr gelassen


immer…

Geschehenes

Wenn

die Gegenwart

schon geschehen,

das Geschehen

vorbei, 

das

Vergehen

begann,

dir Gegenwärtiges

unter den…

Ergänzend zu LACHEN

Zu meinen Worten über das LACHEN
fand ich eine wunderschön ergänzende
Stelle in einem besonderen Buch

 


Reichspogromnacht

Nacht der Grausamkeit und Schrecken,
die machtvoll uralte Ängste wecken

Krachendes Glas und splitternde Scherben
Zerschlagende Stöcke

Lachen

Lachende Augenblicke,
die aus tiefstem Herzen
entzücken


Gemeinsames Lachen,
ein unglaubliches Wunder,
ein…

Falsche Termine

Du gingst so früh
der Tag war eben erst
geboren


Du warst in Eile
Termine…

Stiller See

Tief in mir verborgen
liegt ein stiller See
Er ruht in meiner Mitte
glänzt matt im Mondenschein


Leichtigkeit


Die Leichtigkeit des Seins
flog an mir vorüber…
Sie sah mich nicht, verschwand
im…

Nichts

Ein Nichts von Federn,

fedrig leicht, ein feiner

Hauch von Sein und Zeit

 


Ein Nichts, das wiegt


Ein Stein

Ein Stein,

nicht wie die andern
im glattgeschliffnen
Steinemeer, nein,
unscheinbar und viel
zu schwer,




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