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2011 November


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Bild: © Bruni Kantz


November kommt, bringt Nebel,
Dunst, hüllt ein in eine Zauberhülle,
in Milchgespinst nach Farbenpracht
und niemand kenn ich, der gelacht,
ob dieser kalten Schleiermacht.

2011 November - alle Gedichte im Überblick

Silberhell

Silberhell
wie Glockenklang
aus der Zeit
ein Lachen,

als sei
Freude nebenan
gerade angekommen

Anderes Leben

Wär ich ein Baum,
wär ich dann hier?

Wär ich nur grünendes
Gras, welches in
herbstlicher…

Kapitalistenlied von Georg Kreisler

  *Ja, wer sagt denn, daß ich auch wirklich schießen muß,
  Weil ich heutzutag’ einen Revolver trag,

Blaue Kunst

Es ist ein
Lieblingsstück

Gläsern und blau
kräftig und schwer,
erdgedrungen und
standhaft scheint

Worte wie Teer

wenn Worte nur noch
dickflüssig und zäh wie
schwarzer Teer von den
Lippen tropfen, die Zunge…

Lächelnder Augenblick

Lächelnder Augenblick,
ich hol dich zurück,

hab dich gespeichert,
gebunkert und in Watte
gepackt,

wohl verwahrt und…

Schlafender Garten

Endlich vorbei
Dunkel der Nacht.
Nun bin ich erwacht.

Dunst und Nebel
wollten nicht wecken,
schwächelndes…

Ich schenk dir

Ich schenk dir
einen grünen Mond,
der mit dir singt
und mit dir lacht.

Du nimmst…

Abend, still

wenn schon der Abend still
und stiller noch die Nacht

wenn nirgendwo ein Laut zu hören,
wenn alle…

Dunkelschön

Sie fand sich erst
im Dunkel schön,
im Hellen sollt sie
niemand sehen.

Das Dunkel konnte

Das Rabenpaar

Zwei schwarze Raben
sah ich fliegen
im frühen milden Licht.

Sie schienen sich
zu lieben und flogen

Nebelland

Nach langer Nacht
entspannt erwacht

Blinde Fenster
nebeldicht,

am Morgen Grau
und Trübes spricht

Straßen liegen

Wald der Schatten

Vom Wald der Schatten ging
die Mär, dass es der Wald der
Geister wär. Es rauschte von den




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