2009 Januar
Bild: Mond von Friedrich-Frühling (211012 pixelio.de)
In Kälte erstarrt,
der Boden hart und gefroren.
Kalt und fahl scheint die Sonne.
Wir bibbern und warten
auf wärmende Wonne.
2009 Januar - alle Gedichte im Überblick
Verwilderter Garten,
gut versteckt,
von rankenden Zweigen
völlig bedeckt.
Kaum zu finden,
das Suchen fällt schwer,
Donnern und Sturm
Wind bläst geschwind,
zerreißt Wolken in Fetzen,
die eilend hetzen
bevor sie sich setzen.
Kalte Füße, kalte Knie,
Frösteln, Frieren,
Eis und Schnee.
Dicke Hosen,
Schals aus Wolle,
Bommelmützen,
Fremde in deiner Mitte
Nimm die Fremden in deine Mitte.
Verstehst du die vorgetragene Bitte?
Sie reden so leise,
Frieden durch Gewalt
Wie kann es durch Gewalt Frieden geben?
Wie können ätzende, klaffende Wunden heilen?
Wie können durch vergossenes…
Sternenhimmel
Wenn sich zum Mondlicht
die Sterne gesellen,
mit ihrer Fülle
den Himmel überschwemmen,
dann…
Im rechten Moment
fällt mir nur Linkisches ein.
Der Moment beginnt,
ich glaube es nicht.
Ich stocke, suche…
Morgentraum
Du erwachst,
öffnest deine Augen
und siehst einen Traum.
Über dir die Sonne,
noch fahl und…
Worte, Worte, nichts als Worte.
Alte Worte, neue Worte.
Worte der gewohnten Sorte.
Wortgeplätscher, Wortgeplänkel.
Sprüche über jeden…
Es schneit
Heftiger, deftiger, weißer Schnee.
Es schneit in leichten, duftigen Flocken,
die schnell auf Wegen und kleinen,
Sieh doch,
die Amsel im Schnee,
wie sie flattert und hüpft…
Sie pickt herum,
umrundet Busch und…