2008 Mai
Zarte Schönheit
Bild: Foto: pixelio.de/BirgitH
Ein wonniger Monat.
Alle Sinne erwachen.
Es sprießt und fließt.
Sieh, wie sich Grün
über die Erde ergießt.
2008 Mai - alle Gedichte im Überblick
Durch die Räume
der Nacht
gehe ich sacht.
Weiche Wände,
sanfte Konturen.
Kaum erkennbar,
menschliche Spuren.
Bleischwer
wölbt sich staubgrauer
Himmel der Erde entgegen.
Tropische Wärme
bläht des Himmels
Gedärme.
Nichts bewegt…
Giftgrün wird rot.
Blitze im Hirn.
Leuchtendes Blau verpufft.
Dumpf wabert die Luft.
Sonniges Gelb,
nicht bestellt.
Trauerweide,
stiller Baum,
ich sehe, du
bewegst dich
kaum,
lässt Äste, Zweige,
Blätter hängen,
…
Früh ist der Abend,
an dem die Sonne
noch lacht,
den Tag überdenkt,
schubsende Wolken
in…
Eng und streng.
Gebohnerte Böden,
Rutschgefahr.
Gespänte Treppen.
Keiner wird steppen.
Wollen wir wetten?
Güte und…
Glanz und Pracht
in der Nacht.
Schmaler Mond,
du hast eben gelacht.
Ich hab es gesehen
und…
Rapsfeld-Gelb
hab ich geschwind
noch am Morgen
für dich im
Himmelblau-Laden
bestellt,
damit es sich
Seifenblase,
Luftikus.
Zarter Glanz
im Überfluss.
Oberfläche,
feines Schimmern.
Hörst du nicht
das leise Wimmern?
Hohler…