2007 Juni
Zart und Edel
Bild:
Urlaubsmonat.
Reiselustiges Volk erwacht.
In alle Richtungen bewegt sich der Mensch,
Sehnsucht nach Ferne hat ihn gepackt.
2007 Juni - alle Gedichte im Überblick
Ein Gedicht zum täglichen Tageserwachen.
Wenn die Sonne den Morgen küsst
und der Schlaf sein Begehren vergisst,
Trutzig wie romanische Säulen,
grüne Fleckengesichter
auf knorrigen alten Stämmen,
unter der dichtern, kühlenden
Blätterkrone, die…
Brüchige Wolken mit Rissen,
die jetzt endgültig reißen
und ihre gewaltigen Wassermassen
in sehr alte Gassen entlassen.
In die Zeit hineinhören,
Vergangenes beschwören,
Zukünftiges jetzt schon spüren.
In der Gegenwart mal eben
das Vergangene…
Ich bin wie meine Gedichte
und jedes ist eine Geschichte aus mir.
Ich pflücke bunte Bälle aus der Luft,
Riesenwolke,
dick und schwer,
kommt von dort der Regen her?
Lichte Ränder, Sonnenrest,
deuten nicht auf Regennest.
Vogelfreie Worte
zwischen purpurroten Anemonen
und meterhohen Tulpenbäumen.
Worte, die der Wind singt.
Garkleine Flöten, die in den…
Muranoglasrot leuchtet
der glühende Feuerball,
wie vom berühmtesten
Glasbläser der Welt
geblasen, gefärbt und geformt.
Durchsichtig…
Was ist denn Glück?
Ein helles Wort,
lass alle dunklen stecken.
Glück ist pur,
DU siehst es nur,
Du siehst weiß
und erkennst schwarz.
Warum siehst du nicht
die Farben der Mitte?
Sieh die feinen Nuancen,
Tausend Lichter
um mich herum,
sie hüllen mich ein
und wiegen mich sacht.
Lichtermeer,
Meereslichter,
…