2006 November
Sanfte Melancholie
Bild:
Die Blätter sind gefallen, alles ist kahl.
Nun kommen Schatten, Nebel und Grau.
Heiße Getränke und Kerzenlicht arbeiten Schicht.
2006 November - alle Gedichte im Überblick
Kindheitstraum und Veilchenbonbons,
weicher Schaum in Negerküssen.
Lakritzeschleifen und auch –pfeifen,
Nougatbomben , Wundertüten,
Karamellen, Blombenzieher.
Schokoladen,…
Zitronenscheibe,
eben warst du noch in meiner Hand
und nun sehe ich dich hoch oben
am Nachthimmel…
Ein uraltes Haus
Ein uraltes Haus,
mit dickem Bauch,
schmiegt sich in die
vom Wind sauber gefegte…
Lose Reden,
coole Sprüche,
Mutter nervt und Vater motzt,
die Jugend stets dem Alter trotzt.
Mit 18…
Alles Fassade
und Oberfläche nur?
Ich blicke dich an und stelle mich vor:
Ich bin die Frau, die gut…
Skurriles Geschöpf, das ich bin,
monstermäßig gut drauf.
Fazer im Anschlag,
die Augen weit offen,
nun…
Ein Riss in der Wirklichkeit,
fast wie aus Papier.
Sieh mit den Augen,
den Sinnen, dem Bauch,
…
Nebelschwaden und
grauwabernde neblige Schleier,
dahinter der endgültig
vergehende Sommer verschwand.
Im Nebelmond
das sonnenarm gefärbte Dunkel
Pappe und Papier
brauchen wir dafür,
und bauen auf Sand,
in dem schon vieles verschwand.
Wir versuchen…
Zerbrochen
vor vielen Jahren.
Fall aus der Höhe,
der schwindelnden, freien
in die Schluchten der Tiefe
…
Am Rande der Stadt,
in einem sehr kleinen Haus,
da geht es geheimnisvoll zu.
Da wird gerührt, geschüttelt,