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Morgengrauen

Im Morgengrauen
erwacht
kein Himmel lacht
kein leuchtender Stern

hat mich gern


Duster scheint mir
die Welt von rastlos
sich treibenden
Gedanken


entstellt


Kein Traum
hüllt mich ein
noch bin ich

allein


Doch schon
sehe ich Licht  
und weiß  -  wie
der Tag heute

spricht


Mittwoch, der 7. Okt. 2020


Und dann hatte ich am Morgen
keine Zeit mehr, mein Morgen -
gedicht einzustellen und tue
es   jetzt   erst   am   Abend


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 11.10.20

Zuerst nur das Düstere, das Licht, das sich noch entwickeln muß, dann endlich das erste Licht, das der Tag uns schenkt, GERHARD
Wie gut, wenn es hellere Tage sind. Dann sind die Lebensgeister munter und gehen uns zur Hand grin

von Gerhard am 11.10.20

Dunkle, nassgraue Zeit - und plötzlich, für kurz, praller Sonnenschein.
Wie passt das zusammen?

von bruni am 10.10.20

Ja, liebe PRISKA,
bei mir war es gottseidank auch so. Aber zuerst sah ich nur das Dustere, Trübe…
Ganz herzliche Grüße von Bruni

von Priska Pittet am 10.10.20 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni, ach diese rastlosen Gedanken…. Mich treiben sie dann jeweils aus dem Bett. Zum Glück bringt auch mir der Tag meistens Zuversicht ... hoffe, das war bei dir auch der Fall. Liebe Grüße. Priska

von bruni am 9.10.20

Oh ja, lieber HELMUT,
am Tag sieht das Dunkel gleich viel freundlicher aus.
Schmunzelnde Grüße von Bruni

von bruni am 9.10.20

Solche frühen Spaziergänge bleiben in Erinnerung, liebe BARBARA.
Ihr seid dann ja auch ins Licht hineingegangen. Es ist ein so gutes Gefühl.
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni

von Helmut am 9.10.20 - https://www.maier-lyrik.de/blog

Das erste Licht macht manches schon wieder freundlicher, nicht wahr, liebe Bruni?

Liebe Grüße
Helmut

von B am 9.10.20

Das Gedicht erinnert mich an die Zeit, als ich ganz früh morgens damals mit meinem Hund spazieren ging. Ich rieche förmlich die Feuchtigkeit in der Luft.
Liebe Grüße, Barbara

von bruni am 9.10.20

*lach*, so war es auch bei mir, liebe DIANA,
beim ersten Licht dachte ich an etwas Schönes, das vor mir lag grin Alle Trübnis war wie weggewischt.
Ganz herzlich, Bruni

ja, dieses morgengrauen kann ganz schön finster sein… aber zumeist vertreibt das erste licht die düsteren gedanken, glücklicherweise!
ganz herzlich, diana

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!


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