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Nichts ist verloren

Nichts ist verloren

alles macht Sinn

 

 

Sonntag, der 1. März 2020


Sollte es diese Aussage noch
irgendwo und von irgendwem
geben, dann wäre es keine
Absicht von mir.
Diese beiden Zeilen fielen mir
plötzlich ein und ich schrieb sie
auf. Ich bin nicht mal sicher, ob
es so stimmt.
Vielleicht gibt es sinnlose, sinn-
freie Dinge, die durch viele Zu-
fälle zustande kommen und wenn
jemand seine Heimat dadurch
verliert, wird er ganz bestimmt
nicht sagen: 
Alles   macht   Sinn
Vielleicht dann, wenn einige
Jahre vergangen sind und die
Umstände sich geändert haben,
die Kinder ohne größere
Sorgen und mit besserer Schul-
bildung aufgewachsen sind und
die Welt friedvoller geworden ist?
Sinnloses Gerede, weil es das
niemals geben wird?
Nicht   mal   das   ist   mir   klar

 

 

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 4.3.20

Ein Zweiteiler, oh ja, lieber FINBAR,
aber wieviele Fragen tun sich dadurch auf…. Es ist manchmal nicht einfach, den Sinn zu finden und ich befürchte, Du hast recht, in manchen Dingen liegt keiner und danach zu suchen wäre zwecklos. Mit Manchem muß man sich abfinden, ob nun sinnlos oder nicht. Nachgrübeln hilft nicht, macht evtl. sogar kranker, als man eh vorher schon war.
Ich grüße Dich herzlich und weiß genau, daß das sinnvoll ist *schmunzel*

von bruni am 4.3.20

Ich bin beruhigt, liebe BARBARA,
und weiß sehr gut, was Du meinst…

von Finbar am 4.3.20

Ein Zweizeiler als Filopoem…
Fein gemacht und gedacht *lacht*
Sinn ist wohl relativ.
ICH halte nur wenig für sinnvoll. Das meiste ist ziemlich sinnlos ...
Oft sogar das Leben.
Herzliche Grüße vom Finbar

von Barbara am 4.3.20

Danke, liebe Bruni und keine Sorge. Um mich mache ich mir eh keine Sorgen.😁
Herzliche Grüße, Barbara

von bruni am 4.3.20

Wenn Du dort nicht mit Menschenmassen in Berührung kommst, ist alles gut, liebe BARBARA.
Ich wünsche Dir gute Tage und bitte bloß keine Panik. Genieße Deine Zeit und kommt heil und gesund wieder an.
Liebe Gutenachtgrüße von mir an Dich

von Barbara am 3.3.20

Ein wenig…., wenn es geht, schaue ich mir es noch eine Zeit von dieser Insel aus an. Die Stimmung auf dem Flughafen ist schon eigenartig.

von bruni am 3.3.20

Du bist wegen des Virus im Exil, liebe BARBARA?

von Barbara am 3.3.20

Liebe Bruni, danke der Nachfrage. Ich bin noch in der Organisierungsphase. Ich brauche erst Struktur, habe ich gemerkt. Außerdem bin ich gerade im Exil. Das Virus beschäftigt mich schon sehr.
Liebe Grüße, Barbara

von bruni am 3.3.20

Liebe BARBARA,
Es ist schwierig mit dem Sinn, mal versteckt er sich so konsequent, daß wir nicht mehr daran glauben, daß unser Sein einen Sinn hat u. dann geschieht etwas, und wir wissen sofort, daß genau hierin der Sinn unseres Menschenlebens besteht.
Wie weit bist Du mit Deinem *Diät*büchlein?
Ganz herzlich, Bruni, die in den Regen hinaussschaut.

von Barbara am 3.3.20

Ich denke auch, dass alles einen Sinn hat, nur dass wir ihn manchmal später oder gar nicht erkennen.
Tolle nachdenklich machende Kommentare finde ich hier.
Liebe Grüße an Dich, Barbara

von bruni am 3.3.20

Liebe DIANA,
hier habe ich das Sinnfeld anders aufgerollt
http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2013/september/sein_und_sinn
Ich mußte ein bissel suchen, aber ich wußte, da war doch schonmal was mit dem Sinn, nach dem wir immer wieder suchen. Auf Deines wäre ich jetzt auch noch sehr gespannt. Es ist ein Thema, zu dem jeder Interessantes beitragen kann und ich genieße es.
Liebe mittägliche Grüße von Bruni an Dich

von diana am 2.3.20

vielleicht ergibt alles den sinn, den wir ihm geben… das mit dem sinn ist echt so eine sache… toller kommentar von gerhard! und nachdenkliche zeilen von dir, liebe bruni.
ich hab mal irgendwann ein gedicht geschrieben über sinn und unsinn… vielleicht suche ich es mal.
ganz herzliche abendgrüßle!
diana

von bruni am 2.3.20

Du sprichst mir sus dem Herzen, lieber HELMUT,
und ich muß Deinen Worte keine neuen hinzufügen. Nicht überall ist Sinn vorhanden, aber grundsätzlich sollten wir an ihn glauben, denn er tut uns gut.
Liebe Morgengrüße von Bruni

von Helmut am 2.3.20 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Wenn alles sinnlos wäre, dann könnte man verzweifeln. Wenn aber alles sinnvoll wäre, was für eine Anmaßung: Das Schicksal von Flüchtlingen i m m e r ?

In der Religion suchen wir den Kernpunkt dafür, dass alles sinnvoll sei. Deshalb ist sie so lebensfremd!

Wahrscheinlich ist j e d e Aussage zu Sinn: sinnlos! Aber deshalb noch nicht unnötig. Man könnte jedenfalls mehr Menschen eine bedeutendere Lösung für das Problem geben, als wir das tun.

Ja, ein schwieriges Problem!

Herzliche Grüße
Helmut

von bruni am 2.3.20

Du findest also auch diese Zweifel, GERHARD, so wie ich sie in vielen Dingen finde.
Eine Zwangskrankheit macht für den einzelnen Menschen bestimmt keinen Sinn, aber die Feinfühligkeit für Mitmenschen, die wurde Dir dadurch gegeben u. schon haben wir den Sinn dafür. Aber was für ein beschwerlicher Weg, den sich das Leben da sucht. Grundsätzlich sage ich weiterhin: Alles macht Sinn, nichts ist verloren. Aber den Sinn zu finden, das kann schwierig sein. Das Leben an sich ist sinnerfüllend und voller Wunder, die sich manchmal verstecken und manchmal direkt am Wege liegen.
LG von Bruni an Dich

von bruni am 2.3.20

Schön, liebe ANNA-LENA,
daß Du meiner Meinung bist, aber je länger ich darüber nachdachte, desto unsicherer wurde ich, weil ich vor lauter Bedenken zu keinem wirklichen Ergebnis mehr kam. Und doch sagte alles in mir, daß es nichts wirklich Sinnloses geben kann.
Liebe Gutenmorgengrüße von Bruni an Dich

von Gerhard am 2.3.20

Nichts ist verloren,
alles macht Sinn.

Man kann einen Sinn in allem finden. Das heisst für mich nicht, daß es de facto einen Sinn gibt. Nur kann der Mensch Sinnlosigkeit nicht aushalten, deshalb sucht er nach einem Sinn.

Wenn man etwa wie ich fast lebenslang unter der Zwangskrankheit leidet, könnte man sagen: Das macht mich einfühlsam für andere Zwangskranke oder psychisch leidende Menschen.
Aber ehrlich: Sinn macht diese Krankheit nicht. Welchen Sinn sollte sie wirklich haben?
Einen Lebenssinn gibt es im Grunde auch NICHT. Das kann man drehen und wenden wie man will.
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst. So wird oft gesagt.

Mein Gefühl ist, dass vieles sinnfrei ist, aber wir können das nicht aushalten.

Wenn man stirbt, ist man schnell vergessen. In den Genen der Nachkommen ist man partiell noch vorhanden, doch ab der dritten/vierten GHeneration so gut wie nicht mehr.

Das heisst nicht, dass man das Leben nicht umarmen sollte, wir haben ja nur dieses eine. Es beschert ja einen i.d.R. mit allerlei Köstlichem über weite Strecken. Aber es gibt Menschen gewiss, die fast keinerlei Freuden erlebt haben.

Ich finde, an dieser Stelle muss man ehrlich sein: Wir sind in dieses Leben geworfen worden und müssen darin schwimmen, ob wir wollen oder nicht.

Fastnachtgrüsse
Gerhard

Ich denke, alles hat einen Sinn, nur verstehen wir ihn oft nicht und dass nichts verloren geht, zeigen uns die Naturgesetze, die einem ewigen Kreislauf unterworfen sind.

Ich trete nun zum Nachtkreislauf an und freue mich, wenn sich die Welt morgen früh noch immer dreht.
Gute Nacht, liebe Bruni grin .

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