Startseite | Kontakt | Impressum

Warten, worauf

Wir leben in einer Zeit einer
Welt die abzuwarten scheint aber
nicht weiß auf was sie sich einläßt


Auf Erkenntnis wartet auf
Wahrheit aus allen Blickwinkeln
Auf das was immer fehlte


Lebenslang im Dunkel ver -
borgen war - nie sichtbar und
klar vor Augen lag


Auf eine Zeit die nicht treibt
in Angst erstarrt und ohne
Bewegung Stillstand verbreitet


Warten wir manchmal auf
eine Zeit an der wir oft vorbei-
rannten und nur ungeduldig
zur Seite schoben ?


Vertane Zeit
kehrt leider nicht wieder

 


Samstag, der 6. Juni 2020

Oder haben wir alles richtig gemacht
und sind zufrieden mit dem, was ist ?
Aber wo wären dann unsere Wünsche
und Sehnsüchte geblieben?

 

Sieht herbstlich aus, ich weiß, aber vielleicht meine ich ja den Herbst des Lebens?
image
© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 5.7.20

Und Deine Worte bedeuten, liebe PRISKA, daß es eigentlich keine wirklich vertane Zeit gibt. Vermutlich lernten wir damals einiges, was uns weiterbrachte auf unserem Weg ins Jetzt.
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni an Dich

von bruni am 5.7.20

Stimmt schon, lieber HELMUT,
manches passt uns nicht an einer Zeit und wir nennen sie dann vertan… Aber es ist Lebenszeit und die ist wertvoll und existent.
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni

von Priska Pittet am 5.7.20 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni, eine zum Nachdenken anregende Frage wirfst du auf. Im Nachhinein sehe ich schon Dinge, die ich heute mit meinen Erfahrungen/ meinem jetzigen Wissen/ Verständnis als vertane Zeit bezeichnen würde und trotzdem… zu jedem Zeitpunkt entscheidet man nach all den Kriterien, die man zur Verfügung hat… auch verborgene Ängste, Bedürfnisse etc. sind Teil davon. Vergangenes zu bedauern ist aber nicht wirklich sinnvoll, denn es hindert daran, das Jetzt positiv und selbstbestimmend zu gestalten. Liebe Grüße. Priska

von Helmut am 12.6.20 - https://www.maier-lyrik.de/blog

Ob die Zeit “vertan” ist, weiß ich nicht: Sie war wohl (sowieso) immer wieder nicht nach unserem Geschmack. Aber jede Zeit hatte was für sich.

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 10.6.20

Anderes können wir im Moment nicht tun, liebe ANNA-LENA,
wir müssen hinnehmen, was wir nicht mögen, und darauf hoffen, daß alles sich möglichst bald wieder zum Besseren kehren wird.
Ganz herzlich, Bruni

von bruni am 10.6.20

Ich könnte auch nicht sagen, liebe BARBARA,
daß mich diese Zeit, in der wir gerade leben, glücklih oder auch nur einen Hauch zufriedener macht. Ich nehme sie hin, weil es nicht anders geht und versuche, so gut ich kann, damit klarzukommen. Inzwischen gibt es vieles, was sich wieder normalisiert und ich nehme die Bröckchen erleichtert an.
Bleibe geduldig und winke der Hoffnung, damit sie in unserer Nähe bleibt.
Ich grüße Dich sehr hezlich und hoffe, wir bleiben gesund

Was sind wir kleinen Menschen denn schon im großen Rad der Natur? Unwichtig und mit einem Hauch davongepustet. Nehmen wir uns nicht so wichtig und leben das Leben, so wie es sich uns gerade zeigt.

Nachdenklich,
Anna-Lena

von Barbara am 10.6.20

Meine Vernunft sagt mir, dass ich keine Alternative im Augenblick habe. Das muss ich hinnehmen, aber ich weigere mich so zu tun, als würde dieser Umstand mich in einen wundervollen geistigen Zustand bringen, für den ich noch dankbar sein soll.
Liebe Grüße und danke für den Austausch, Barbara

von bruni am 10.6.20

Aber was möchtest Du dagegensetzen? Was spricht Deine Vernunft, liebe BARBARA?
Was sagt Dein Bauchgefühl? Fremdbestimmt sind wir alle, mehr oder weniger,aber fühlen wir eine innere Freiheit, dann fühlen wir uns wohl und vielleicht meinst Du auch diese? Es ist sehr schwierig mit dem Gefühl, frei sein zu wollen. Auch der Vogel ist nicht frei von allem, kein Wesen der Welt. Abert ich glaube, hier geht es ins Reich der Philosophie, was überhaupt Freitheit bedeutet. Ein riesiges Thema!
Liebe Grüße zum Morgen von Bruni

von bruni am 10.6.20

Dann siehst Du es auch wie ich, liebe DIANA.
Vertan, im wahrsten Sinne des Wortes kann keine Zeit sein, eher gedankenfreisetzend, die wir sonst nicht gehabt hätten und daraus wiederum kann Gutes, aber auch weniger Gutes entstehen. Da ist jeder Mensch anders gestrickt *g* und die wirklich geduldigen sind rar.
Herzliche Grüße von Bruni

von Barbara am 9.6.20

Da bin ich wohl ganz allein mit meiner Meinung. Mich verwundert oft, dass anderen Menschen es weniger ausmacht, wenn ihr Leben fremdbestimmt ist. Ich scheine da mehr Probleme mit zu haben, mich dem zu unterwerfen.
Herzliche Grüße, Barbara

ich sehe das ähnlich wie lu smile
es gibt keine “vertane” zeit, irgendwie hat alles seinen sinn, und: wir haben es zum teil ja auch selbst in der hand, dinge zu tun oder zu lassen, zumindest in einem gewissen rahmen. herzlichst, diana

von bruni am 9.6.20

Vertan? Nein, glaube ich auch nicht, lieber FINBAR,
aber wir beide wissen, wie mühsam manchmal das Leben ist und alles geduldig ertragen zu können, ist eine hohe Kunst, die ich nur manchmal beherrsche…
Lächelnde liebe Grüße von Bruni an Dich

von Finbar am 9.6.20

Ich sehe keine Zeit als vertan an, liebe Poetin, denn auch die Zeiten des Wartens sind wichtig, ebenso wie Tage der Geduld. Das Leben besteht lange nicht nur aus Highlights. Es ist nicht immer wichtig, das Leben.
Herzliche Morgengrüße vom Finbar

von bruni am 7.6.20

Ich handhabe es wie Du, liebe BARBARA!
Anders geht es nun nicht mehr.
Schlaf gut und träume etwas Schönes
Ganz herzlich, Bruni

von Barbara am 7.6.20

Tja, man sollte vor lauter sich-Sorgen-machen das Leben nicht vergessen. Ich bin sonst auch jemand, der dazu tendiert in Extremen zu leben, aber das ist offensichtlich jetzt nicht angebracht. Ich denke, dass man einen gesunden Mittelweg finden muss. Ich habe den Eindruck, dass bereits 3 Monate meines Lebens mit Herumwarten vergeudet wurden. Das war wichtig, aber nun muss wieder gelebt werden, zwar mit Obacht, jedoch mit Überzeugung.
In diesem Sinne, liebe Sonntagsgrüsse, Barbara

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!


image image image image