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Mensch unter Menschen

Als Mensch unter Menschen
verstehe ich mich zwischen
den Anderen erkenne ich mich
weiß ich um mich


Sehe ich ein Spiegelbild
Anderer und denke
das wäre schon ICH


Bin ich ein Abklatsch von
dem was ich sehe und oft
genug nicht mal verstehe


Oder bin ich ein Teil von
allen -  bin ich Magie ein
Zauber den Leiderschaft
oder gar Liebe vor vielen
Jahren gebar ?

 

Donnerstag, der 18. Juni 2020

Auf jeden Fall bin ich da und mag
mich mit all meinen Fehlern und
Schwächen und werde doch nie
müde, mir mich ein bissel anders
und gescheiter zu wünschen   grin

 

 

Die verrücktesten Menschengruppen fotografierte ich immer in Basel
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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 5.7.20

Liebe PRISKA,
ich glaube, wir sehen maskenartige Oberflächen, glatt und erstmal undurchschauber, es sei denn, wir lernen, hinter die Oberfläche zu schauen und da den echten Menschen zu finden. Was für eine wundervolle Idee, in den Kindern Teile von Dir selbst zu finden und zu wissen, da bin ich, aber nicht mein Äußeres, sondern Eigenschaften, Bewegungen, Charakterzüge, die nun im eigenen Kind deutlicher erkennbar werden. Ich konnte heute auch in der älteren Tochter vieles von mir selbst entdecken und es hat mich total gefreut
Allerliebste erfreute Grüße von Bruni an Dich

von Priska Pittet am 5.7.20 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni, eine interessante Frage… und welche Gesichter werden uns gezeigt? Masken? oder das lächelnde Ich? Wo ist das traurige, wütende, schabernackige Gesicht?
Mein Gesicht, oder Teile davon, erkenne ich am besten in den Gesichtern meiner Kids. Sie spiegeln gnadenlos meine Unreinheiten und Schwächen… oder aber vielleicht bin ich willig, wegen der Liebe zu diesen Gesichtern, mein eigenes ehrlicher anzuschauen… sehr philosophischer Ausflug…. 😊
Herzliche Grüße. Priska

von bruni am 19.6.20

Ach, nein, lieber FINBAR.
Ich war so oft bei der Basler Fasnacht, da kann ich in hunderten von Bildern stöbern und mich trösten. Ich bin auf die großen Mengen von Menschen auch nicht mehr so *wild* grin Heute mag ich es ja nicht mehr, wenn alles dicht an dicht steht und das ist dort schon oftmals so. Ich mag die Zwischenräume viel lieber und das nachdenkliche Sitzen in aller Ruhe…
Ganz herzliche Grüße an Dich von mir

von bruni am 19.6.20

Haha, lieber HELMUT,
nun muß ich aber lachen, daß gerade Du das sagst und ich schmunzle vor mich hin, während ich lese. Nein, ich meinte, so ein bissel blitzgescheit und schlagfertig in der Realität *g*
Liebe Grüße von Bruni und danke fürs feine Kommentieren

von bruni am 19.6.20

Liebe BARBARA,
manchmal hinterfrage ich etwas und manchmal bin ich zu gutgläubig grin Hab Dank für Deine feinen Worte. Beim Zurückblicken erkennen, wie man war und darüber nachdenken, wie man im Laufe der Jahre geworden ist, das ist ja schon eine Bilanz, die man zieht. Das Vergleichen kann ganz schön runterziehen, das stimmt wohl. Aber manchmal tut man es u. bemerkt es kaum… tja.
Herzliche Grüße von mir an Dich

von Finbar am 19.6.20

Du bist wohl immer noch traurig, dass der heurige Fasching in Basel zu 95 Prozent ins Wasser fiel ...
Herzliche Grüße vom Finbar

von Helmut am 19.6.20 - https://www.maier-lyrik.de/blog

Wenn Du die Gescheitheit und Weisheit a l l e r Leute hättest, das wäre ja gar nicht aushaltbar. Da käme ich mir als Kommentator noch döfer vor!

Liebe Grüße
Helmut

von Barbara am 19.6.20

Liebe Bruni,
ich finde, dass Du ein besonderer Mensch bist, weil Du immer noch Dinge hinterfragst, neugierig und offen bist. Es wird immer Menschen geben, die mehr wissen oder lesen. Man vergeudet zudem viel zu viel Zeit, wenn man sich mit anderen vergleicht.
Doch mir ist auch aufgefallen, je älter man wird desto mehr zieht man eine Form von Lebensbilanz.
Dein feines Poem macht mich sehr nachdenklich.
Liebe Grüße, Barbara

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