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Findelkind

In meinem Zaubergarten
im Schatten der alten zer-
fallenden Mauer fand ich

fast schon vertrocknet
zerrissen und sehr
zerzausst ein armseliges
kleines Etwas
das um Hilfe rief

 

Ich pflegte es sorgsam
putzte sein Näschen und
bandagierte seine
geschundenen Beinchen
packte es in Watte gab
ihm zu trinken und grub
ihm ein Bettchen


Ich erzählte ihm eine
Geschichte und summte
ein Lied


Mit der Zeit ging es aufwärts
es wuchs und gedieh bekam
Triebe und Äste matt
glänzende Blättchen in
sanftem Grün und als die
Zeit kam -  da fand ich
eine kleine feine Knospe

 

Und wenn ich nicht irre
dann blinzelte sie mir zu

 

 

Samstag, der 4. Juli 2020

und als sich die Knospe öffnete
war   da   eine   Rose ...

 

und die Rose ist hier
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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.7.20

Ja, liebe PRISKA,
es braucht auch die Pflege, die wir nicht vernachlässigen dürfen und manchmal, da hapert es daran…
Liebste Grüße nach Basel zu Dir von mir

von Priska Pittet am 24.7.20 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni, du hast das Auge und die Liebe und wie du so schön beschreibst…. zum Gedeihen braucht es mehr als einmalige Aufmerksamkeit. Herzliche Grüße. Priska

von bruni am 12.7.20

*lach*, Du auch, liebe DIANA?
Ich weiß ja inzwischen, wieso Ihr es meint, Barbara und Du, aber ich sehe ihn nicht, den Minihund grin
Ganz herzliche Grüße in die Nacht von Bruni an Dich

oh, ich sehe das hundeköpfchen aber auch, ganz deutlich sogar, schmunzel!
“rosenmutter”, sagt finbar, ja, das passt hier sehr gut! wie schön sie nun blüht. ganz liebe grüße von diana

von bruni am 8.7.20

Wenn ich es mir recht überlege, sind das alles wundervolle Eigenschaften, liebe BARBARA. Aber hier sollte es ja mehr beiläufig klingen und dem Findelkind etwas geben, was ihm bisher fehlte. Die Fürsorge, damit es gedeihen kann…
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni an Dich

von Barbara am 8.7.20

Tja…. das Problem habe eindeutig ICH 😁
Naja mütterlich würde ich es nicht nennen, eher beschützend, mit Liebe und Respekt behandelnd…. tja irgendwie ist das auch mütterlich.
Liebe Grüße, Barbara

von bruni am 8.7.20

grin ich fand ihn auch nicht, lieber FINBAR,  und ich habe mich soooo angestrengt *schmunzel*
Scheinbar klingen meine Zeilen viel zu mütterlich. Das wollte ich gar nicht und doch ist es wohl passiert.
Ganz herzeliche Mittagsgrüße von mir, lieber Finbar

von Finbar am 8.7.20

Schönes Rosenmutterpoem 🤗
Einen kleinen Schiwawa kann ich allerdings nirgends erkennen…
Herzliche Grüße vom Finbar

von bruni am 7.7.20

Ich habs jetzt versucht und versucht, liebe BARBARA,
aber ich sehe es einfach nicht, dieses Hündchen grin
Ich hoffe, Du verzeihst es mir *g*
Liebe Grüße von mir

von bruni am 7.7.20

Ja, so passierte es dort im Garten, lieber HELMUT.
Das Verreckerlein entpuppte sich am Ende als wunderschöne Rose
Ganz herzliche Grüße von Bruni

von Barbara am 7.7.20

Es ist nur der Kopf….die beiden äußeren Blätter sind die Ohren, das Innere die Schnauze.
Ich mag sie nicht so sehr. 😁 Deine Rose aber schon.
Liebe Grüße an Dich

von Helmut am 7.7.20 - https://www.maier-lyrik.de/blog

So schön, wie Du da das Kleine hochpäppeltest - und dann noch eine Belohnung dafür bekommst!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 6.7.20

*lach*, Du meinst, daran ist nichts mehr zu rütteln? grin War es so deutlich, liebe BARBARA?
Hast Du ein Faible für die Minihündchen? Ich suche und finde nicht *g* Hat er sich etwa in die Rose gekuschelt?
Schmunzelige Grüße von Bruni an Dich

von Barbara am 6.7.20

Liebe Bruni, tja einmal Mutter, immer Mutter.😄 Dein Poem beschrieb die Pflege so liebevoll.
Und zum Foto muss ich anmerken…. ich sehe da einen Chihuahua drin. 🤔
Liebe Grüße, Barbara

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