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Mein Elternhaus

Ich liebte
mein Elternhaus


Mein Märchenhaus
als   ich   Kind   war


Voller Geheimnisse und
zu ergründender Ecken


Treppen zum Schlendern
und Nischen zum
Verstecken


Keller zum Stöbern und
Düfte zum Schnuppern


Das Fenster zum Hof
die Bank und der
Kirschbaum dahinter


Der Blick in den Garten
Ost und Gemüse


Quitten Mirabellen
Karotten und Bohnen


Flaschen am Wegrand *
Die Blütenpracht meiner
M u t t e r


Verwunschen liegt es
in meiner Erinnerung


Nicht zerfressen von
Vergessen und nur


Von flüchtigen Ranken
sorgsam umschlungen

 


Donnerstag, der 13. Febr. 2020

* In der Sommersonne reifte
  hier der Angesetzte des Opas grin

 

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 17.2.20

Oh, das muß schlimm für ihn gewesen sein, liebe ANNA-LENA
Wieso wurde denn eine ganze Siedlung abgerissen? Grubengebiet? Klingt ja nicht so toll.
Liebe Grüße an Dich von mir

Wie verwunschen und geheimnisvoll. Das Elternhaus meines Vaters war ähnlich, leider wurde die ganze Siedlung in den 70er Jahren abgerissen ... und damit war Vergangenheit einfach ausgelöscht.

Nachdenkliche Grüße dir!

von bruni am 16.2.20

Ich mochte es, liebe DIANA, dieses alte Haus mit dem großen Garten und den vielen Ecken und Winkeln und den vielen geheimnisvollen Schränken grin
Ganz herzlich, Bruni

von diana am 16.2.20

wie schön, liebe bruni, beinahe märchenhaft smile klingt nach einer glücklichen Kindheit!
herzliche Grüße zur Nacht von diana

von bruni am 15.2.20

*lächel*, lieber FINBAR,
mein Vater war ein armer Heimatvertriebener. Seine Schwiegereltern hatten das Haus von Opas Bruder übernehmen müssen und wäre meine Oma keine so sparsame Frau gewesen, hätte das wohl auch nicht geklappt. grin
Es war auch mehr ein Häuschen, aber ich als Kind empfand es als groß, weil ich so klein war *g*
Ganz herzelich, Bruni

von Finbar am 15.2.20

Wie schön ... da kann ein Flüchtlingskind wie ich nur von träumen. Meine Eltern besaßen nie ein Haus ...
Herzliche Abendgrüße vom Finbar

von bruni am 15.2.20

Eine Gebetsecke, GERHARD?
Zwischen edlen Hölzern gut versteckt?

von Gerhard am 15.2.20

Das klingt toll.
Viele können so etwas erinnern.

Nischen zum Verstecken.

Ich hatte mir eine Gebetsecke eingerichtet in Der Holzhalle…
Was Kindern halt so einfällt.

von bruni am 14.2.20

Dann haben wir uns wohl beide eine Welt in der Welt der Erwachsenen aufgebaut, liebe BARBARA,
die Welt der Bücher

von Barbara am 14.2.20

Ich weiß, was Du meinst. Aber erst wenn man selbst Kinder hat, weiß man, wie schwierig es ist, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ich erinnere mich auch im Grunde gern an meine Kindheit zurück, obwohl meine Familie dysfunctional war und ich immer darauf wartete, dass einmal etwas Aufregendes passiert. 🤣🤣
Ich war so dankbar, dass es schon Bücher gab.😉
Liebe Grüße, Barbara

von bruni am 14.2.20

Liebe BARBARA,
tja, das war es wohl auch, aber lange nicht so groß, wie ich es als Kind empfand *g* Es war alt, erstmal ohne Heizung und ohne Bad. Das kam dann alles, so nach und nach. Das Treppenhaus war das Herzstück
http://wortbehagen.de/index.php/search/einzelgedicht/das_treppenhaus/
Ich fühlte mich als Kind geborgen und gut aufgehoben, später merkte ich, daß ich auch viel zu sehr behütet wurde. VIEL zu sehr! Von drakonischen Strafen abgesehen. Vor- und Nachteile halt.
Herzlichst, Bruni

von Barbara am 14.2.20

Liebe Bruni,
Das klingt, als ob damals die Grundlage für Dein poetisches Schreiben gelegt wurde.
Dein Elternhaus klingt wie eine Bühne für jede Menge Abenteuer. Beneidenswert schön!
Herzliche Grüße, Barbara

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