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Ich bin eine fiktive Figur

Ich stamme aus deiner Feder
Deine Gedanken erfanden
mich und seitenlang füge ich
mich   deinen   Wünschen


Du bist mein Erfinder
Ich bin deine Marionette nur
Ich muß für dich lachen
kleine und große Dumm-
heiten machen

 

Du lässt mich im Regen
stehen und bei Rot
über die Strasse gehen
Und schon bin ich tot
weil du es so wolltest

 

Doch nein   -  Du hast
eine Überraschung für
deine   Leser   drauf

 

Ich bin sehr verletzt
doch der verbeulte Wagen
der mich überfuhr steht
vor meinem Bett und nun
find ich ihn nett

 


Freitag,  der 3.  April 2020

Es sind Worte aus dem März
vor zehn Jahren
allerdings unter dem Titel
*Eine Romanfigur*
und ich war beim Finden und
Nachlesen der Meinung,  ich
müsse sie unbedingt mal
wieder ins Heute befördern

Eine Collage von mir
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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 28.4.20

grin Lieb, wie Du das schreibst, liebe PRISKA.
Wortbehagen ist nun 14 Jahre alt, da haben sich so viele Worte angesammelt, daß ich oft selbst ganz erstaunt bin. Vermutlich kamen mir diese Worte hier, während ich ein besonders lebhaftes Buch las *g*
Ganz herzlich, Bruni

von Priska Pittet am 27.4.20 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni… lach, da sehe ich dich mit einem verschmitzten Lächeln die Gegenstände zum Leben erwecken… vor deiner Feder ist niemand gefeit 🤗
Liebe Grüße. Priska

von bruni am 8.4.20

Mir war sie gleich sehr sympatisch, liebe DIANA,
und mit jedem Satz wuchs sie mir mehr ans Herz grin
Ganz herzlich, Bruni

schmunzel, sehr schön!
wobei ja manchmal die figur beinahe so eine art eigenleben entwickelt.
auf jeden fall ist es sehr spannend, solche figuren zu erspinnen!
herzlichst, diana

von bruni am 7.4.20

Hallo, lieber HELMUT,
tja, in diesem Bereich ist so vieles möglich und wir wissen nicht genug, um etwas ausschließen zu können.
Frohe Ostern Dir und Deinen Lieben und bleib gesund
Liebe Grüße von Bruni

von Helmut am 7.4.20 - https://www.maier-lyrik.de

Schön, dass Du es wieder hier hingestellt hast: Ja, die Her-stellung von solchen Fiktionen kann ganz schön vieles ausloten!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 7.4.20

Ja, GERHARD,
oder aber von jemand, der jetzt gerade aus tiefer Ohnmacht oder einer Narkose erwacht. Halb Traum, halb Realität. Man müßte das Buch dazu lesen, falls es das gäbe grin
Lieber Gruß von Bruni

von Gerhard am 6.4.20

Die letzte Strophe könnte wie aus einem Traum sein.

Lieben Gruß
Gerhard

von bruni am 4.4.20

Ach, wie schön, Du bist gesund und hast die Möglichkeit, der Kleinen auf diese Art vorzulesen.
Videos, Sprechnachrichten, etc., so machen wir es. Mit meiner Großen kann ich ja gut telefonieren. Nun kommt Ostern und alles ist so anders als sonst. Seltsame Zeit… Ich winke Dir mal *lächel*, vielleicht kannst Du es sehen

von Barbara am 4.4.20

Danke der Nachfrage, mir geht es gut. Ich mag die Ruhe sogar. Inzwischen sehe ich alles auch entspannter. Zum Glück geht es allen gut. Ich lese abends meiner Enkelin über FaceTime vor. Das gibt wenigstens etwas Nähe.
Ich hoffe, dass es Sir auch gut geht.pass auf dich auf.

von bruni am 4.4.20

wie mich das jetzt freut, liebe BARBARA.
Ich finde es jetzt nach zehn Jahren auch immer noch gut. Ok, ich hab ein bissel daran verändert, aber es ändert gar nichts an der Aussage.
Geht es Dir gut? Deinen Kindern?s
Liebe Grüße von der wunderschön sonnigen Bergstraße an Dich und hab Du auch einen ringsum entspannten Sonntag

von Barbara am 4.4.20

Die Idee, die Umsetzung….ich finde dieses Gedicht einfach genial!
Hab ein feines Wochenende, liebe Bruni
Barbara

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