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Hell und Dunkel

sind wie ein Paar
das ständig auseinander-
strebt und nach einer Zeit
wieder zusammenlebt


Kommt das eine - verläßt
das andere den Ort
an dem sie sich berühren


Oder verschmelzen etwa
Tag und Nacht
verbinden sich im
dämmernden Licht - der
Tag legt sich zur Nacht ?


Doch das Dunkel der Nacht
vergeht -  die Morgenröte
ein letzter Kuss für Stunden
begrüßt freudig den Morgen

 

Das Dunkel der Nacht verschwindet
und wir begrüßen das Helle des
Tages das Abend für Abend voller
Sehnen nach der liebevollen
Umarmung des Dämmern ruft

 

 

Donnerstag,  19. Sept. 2019

 


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© Text Bruni Kantz / Foto E. Gövercin

Kommentare

von bruni am 23.9.19

So und nicht anders ist es, HELMUT!
Lieber Gruß zum Morgen von Bruni

von bruni am 23.9.19

Das hast Du wundervoll beschrieben, lieber MICHAEL!
Du solltest mal einen neuen Blog eröffnen.
LG von Bruni

von bruni am 23.9.19

Liebe DIANA,

oh ja, der Yin- und Yanggedanke, Vorder- und Rückseite einer Medaille, beides ist gleich wichtig. Das eine geht nur mit dem anderen…
Ganz herzlich, Bruni am Morgen, trübe und nass

von bruni am 23.9.19

Liebe DIANA,
oh ha, der Yin- und Yanggedanke, Vorder- und Rückseite einer Medaille, beides ist gleich wichtig. Dss eine geht nur mit dem anderen…
Ganz herzlich, Bruni am Morgen, trübe und nass

von Helmut am 22.9.19 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ja,hell und dunkel gehören zwar zusammen, aber nur als Gegensätze!

Liebe Grüße
Helmut

von Michael Roschke am 22.9.19 - http://youtube.com/c/MichaelRoschke

Einfach großartig, liebe Bruni,

und folgendes fiel mir dazu ein:

Gebiert der abendschwangre Tag denn wohl die Nacht,
bis dass der Morgen leuchtend ihr entgegen lacht?
Ja oder tötet dunkle Nacht des Tages Licht?
So könnt‘ ich’s sagen, aber nein, so sag‘ ich‘s nicht.

Ich sag’s euch so, wie ich’s verstehe‘, augenblicklich:
Sie sind als Liebespaar in Fernbeziehung glücklich!
Wenn sie sich nahe sind beim Gehen und beim Kommen,
dann fühlen beide sanft sich in den Arm genommen.

Denn schon seit Anbeginn der Zeit ist dies ihr Wesen:
Nach flücht’gem Kusse sich einander abzulösen.
Sie sendet Schatten aus, er spendet lichte Strahlen,
um uns das Morgenrot und Abendrot zu malen.


Ganz liebe Grüße von:
Micha

von diana am 21.9.19

ohne das eine gäbe es das andere nicht… oder wäre zumindest nicht bekannt… der Yin und yang-gedanke. ja, schön sind auch die übergänge, wenn sich beides vermischt! ein feines Gedicht, liebe bruni!

von bruni am 20.9.19

Wie schön, Deine Worte, lieber FINBAR!
Ja, das Helle am Tag und das Dunkel der Nacht. Es beschäftigt uns immer wieder.
Ganz herzlich, Bruni
und liebe Gutenachtgrüße an Dich

von Finbar am 20.9.19

Schönes Poem ...
Eines der Yinyangbreite 😊
Fein gemacht!
Herzliche Grüße vom Finbar

von bruni am 19.9.19

Das geht mir ähnlich, GERHARD grin
Manche Tage strengen halt an und die Nacht entspannt uns dann…
LG von Bruni

von Gerhard am 19.9.19

Tag und Nacht - die zwei Antipoden grin

Ich bin manchmal froh, wenn die Nacht das Ende eines geschäftigen Tags beschliesst.

Gruß
Gerhard

von bruni am 19.9.19

Der Tag macht Platz für die Nacht, DAS passt doch wundervoll, liebe BARBARA!
Ich muß über meine Zeilen auch nochmal nachdenken *g* und nachdenken schadet ja nie.
Danke für die tollen Wünsche. Vielleicht kommt ja auch mal wieder ein Traum, der mir neue Worte und Ideen bringt.
Auch Dir wundervolle Träume und gute Gedanken, denn die brauchen wir immer und immer mehr.
Ganz herzlich, Bruni

von Barbara am 19.9.19

Hm… der Tag macht Platz für die Nacht. Es ist, als ob ich mir etwas anderes anziehe. Ich wirke anders, bin aber doch die gleiche. (Und ich merke, dass ich mir gerade widersprochen habe). Extreme sind wohl nicht leichter zu verstehen, sie erleichtern meiner Meinung nach nur die Einordnung.
Ich denke nochmal darüber nach.
Allerherzlichste Grüße und wundervolle Träume später, liebe Bruni

von bruni am 19.9.19

Meinst Du, liebe BARBARA?
Und wo bleibt der Tag, wenn die Nacht beginnt? Vergeht er einfach, wenn die Sonne versinkt? Sind Extreme denn leicht zu verstehen? Aber vermutlich auch nicht immer, oder doch?
LG von Bruni

von Barbara am 19.9.19

Wenn Hell und Dunkel verschmelzen würden, käme wohl Langeweile dabei heraus. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich generell Extreme liebe. Sie vereinfachen die Orientierung. LG

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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