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Ich staune

Mitten im sommerlichen Blühen


liegt wie selbstverständlich und
unermüdlich weiteres


E N T S T E H E N


Während das


V E R G E H E N


schon äußerst munter seine
kunstvollen Blüten treibt

 

 

Dienstag,  der 11. Juni 2019

 

verblühte Pfingsrose
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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.6.19

ja, liebe GERDA,
und in der Natur geht es so selbstverständlich nebeneinander her. Das eine stört das andere nicht und ich staune über dieses Miteinander des Gegensätzlichen…

von gerda am 25.6.19

Nein, liebe Bruni, wir Menschen kennen das nicht mehr, dies selbstverständliche Nebeneinander von Werden und Vergehen. Das, was vergeht, wird weggesperrt, als ob sich das Werdende fürchtet vor seinem Anblick. Dabei sind die Kinder ganz unängstlich, erst die älter Werdenden wollen die Alten nicht mehr bei sich haben, weil sie ihnen das eigene bevorstehende Ende vor Augen führen.

von bruni am 24.6.19

Eigentlich denken wir ja kaum mal drüber nach, liebe PRISKA,
aber mir wurde es so sehr bewußt, als ich durch meinen kleinen Lieblingspark ging und mal das eine, mal das andere fotografierte. Du siehst es also auch. Das freut mich.
Herzlichst, Bruni am sehr sonnigen Abend

von Priska Pittet am 23.6.19 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Wie recht du hast… das wunderbare Blühen und gleichzeitige Verblühen des Kalifornischen Mohnes in unserem Garten gehören unvermeidlich zusammen…
Du hast jetzt genauso beschrieben wie ich es mit diesen Blumen erlebe. Herzlich. Priska

von bruni am 12.6.19

ja, HELMUT,
ein Lebensspiel, das wir alle so gut kennen…und diesmal hatte ich das Verblühen regelrecht gesucht und überall zwischen dem wundervollen Sommerblühen auch gefunden. Ich war dazu in meinem relativ kleinen Lieblingspark unterwegs.
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni

von Helmut am 12.6.19 - http://www.maier-lyrik.de

Ja, das Werden und Vergehen treibt das Spiel immer weiter - bis zum Ende!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 12.6.19

Diesmal staunte ich wirklich, liebe DIANA.
Auf der einen Seite fand ich die frisch aufgeblüten wunderschönen Formen und Farben der Sommerblüher in einer unglaublichen Vielfalt und auf der anderen Seite verblühten die Pfingstrosen, die die Tulpen abgelöst hatten. Es war eine große Selbstverständlichkeit von Werden und Vergehen dicht nebeneinander, keinerlei Berührungsängste oder Zurückweichen einer Sorte vor dem unweigerlich Kommenden, sondern ein Miteinander wie wir Menschen es untereinander nicht kennen.
Ganz herzlich, Bruni, am sonnigen Mittwochabend nach Pfingsten

schön… ja, so ist es, es gehört zu jeder zeit zusammen: werden und vergehen…
herzliche grüße zu dir von diana

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