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Falsche Fragen

In sich ein Sehnen und
Drängen,  der dunklen
Macht zu entkommen
lief sie mitten in die Nacht


Ohne jegliche Kenntnis
einer genauen Richtung
und nur ungefähres
Ahnen in ihrem Sinn


Antwort auf ihre Fragen
fand sie, doch es waren
Fragen, die nur neue
Fragen schufen und echtes
Erkennen scheuten


Sie war auf der Flucht vor
sich selbst und erkannte
es nicht   ...


Freitag,  der 1. Febr. 2019

 

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 9.2.19

ah, ja, ich verstehe! Danke, liebe PRISKA, so ist es, eine falsche Formulierung und schon wurde die Frage falsch gestellt!
Ich danke Dir sehr und grüße Dich ganz herzlich
Bruni, zwei Stunden vor Mitternacht grin

von Priska Pittet am 9.2.19 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Falsche Fragen als Schutz, falsche Sorgen/ Beschäftigungen als Mittel um die richtigen Fragen zu meiden…. ja, manchmal ist es leichter.  Und vielleicht können wir es wirklich nicht sehen, unsere wirklichen Fragen. Ich muss da an Hitchhikers guide to the galaxy denken. Ein Computer rechnet mehrere Millionen die Antwort auf die Frage “nach dem Leben, dem Universum und dem Rest” aus und kommt auf die Zahl 42.
Die Protagonisten sind verwirrt und denken, der Computer hat falsch gerechnet, worauf der Computer meint, dass er richtig gerechnet hat, aber die Frage falsch gestellt wurde…
Herzlich. Priska

von bruni am 6.2.19

*schmunzel*, liebe ULLI,
ich weiß bis heute nicht so recht, ob ich eher an Zufälle oder an *Schicksal* glaube. Vielleicht begünstigt der Zufall das, was geschehen sollte? Einen tollen Artikel hatte ich da entdeckt und dabei hatte mich doch nur der Hase geneckt *g*
Unsichtbare Hände, das gefällt mir sehr, Hände, die zwar nicht zu sehen sind, die aber halten und in die *richtige* Richtung führen…(vielleicht ist es ja auch ein Instinkt, ein Impuls, oder auch eine Intuition?)
Liebe Grüße zum sonnigen Mittag von Bruni an Dich

Liebe Bruni, ich bin ja großer Fan von “unsichtbaren Händen” und “Synchronizitäten” - frei nach C.G.Jung -
Gerade bin ich noch einmal hier, um deine Antwort zu lesen und denke daran, dass du heute auf meinen älteren Beitrag “Frau Blaus Fragestunde” >zufällig< gestoßen bist ...ich glaube nicht an Zufälle, aber an Verbundenheiten und Synchronizitäten und Koinzidenzien.
Liebe Grüße zur guten Nacht an dich
Ulli

von bruni am 5.2.19

Hätte sie Angst vor den Fragen gehabt, hätte sie sie nicht gestellt, liebe KARIN,
aber sie ging damit an der Wahrheit vorbei… Sie merkte nicht, daß sie eigentlich auf der Suche nach sich selbst war.
Liebe Grüße von Bruni

von Karin am 5.2.19

Sie hat keine Angst vor Fragen, sie hat Angst vor den richtigen Antworten, die sie sich nicht geben will, weil sie ernüchternd sind und weh tun können…so verstehe ich Deine Zeilen…
Lieber Gruß an Dich,Karin

von bruni am 4.2.19

Sp sehe ich das auch, liebe DIANA,
und ich freue mich, dabei in so guter Gesellschaft zu sein.
Liebe Schmunzelgrüße von Bruni an Dich

... sehr schön philosophisch, liebe bruni… mir fällt dazu ein spruch von william saroyan ein, der sinngemäß besagt, dass es in diesem leben schon sehr viel(wert)sei, die richtigen fragen zu stellen… (von den antworten ganz zu schweigen).
feiner text!
herzlichst,
diana

von bruni am 4.2.19

Ach so, ich hatte tatächlich nur noch diese eine Zeile im Kopf, liebe ULLI *seine Fragen leben*
Aber so sieht es natürlich ganz anders aus, er schreibt über grundlegende Geduld und wachsen mit den Dingen, den Jahreszeiten, den Bäumen, über die Geduld, die nach und nach reift und von uns weder bedrängt oder beschleunigt werden kann.
Ich dachte beim Schreiben nur daran, wie man manchmal vor sich selbst flieht und es nicht erkennt.
Liebe Gutenachtgrüße von Bruni an Dich

Liebe Bruni,
hier ist der genaue Wortlaut von Rilke:
“Über die Geduld

Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,  die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,  alles ist austragen – und dann gebären…

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.  Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen,  die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,  so sorglos, still und weit…
Man muss Geduld haben Mit dem Ungelösten im Herzen,  und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,  wie verschlossene Stuben,  und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,  ohne es zu merken,  eines fremden Tages in die Antworten hinein. “
Ich verstehe ihn nicht so, dass er über das Zaudern spricht, sondern eben über die Ungeduld, bzw. die Geduld. Antworten reifen im Stillen, im Tief des eigenen Seins, dem darf man vertrauen. Statt mit Gewalt Antworten erzwingen zu wollen, die sich dann oft als falsch erweisen.
liebe Sonntagabendgrüße
Ulli

von bruni am 3.2.19

Aber wenn ich zu ungenau frage, lieber FINBAR,
erhalte ich vermutlich eine Antwort, die mich nicht zufriedenstellt, oder etwa nicht? Eine Antwort, die für das, was ich eigentlich wissen wollte, nicht konkret genug ist.
Einen entspannten Sonntag würnsche ich Dir

von bruni am 3.2.19

*schmunzel*, ja,das schrieb er, liebe ULLI.
Ich erinnere mich daran, aber ich glaube, es ist etwas schwierig, seine Fragen zu leben. Ist man doch noch auf der Suche nach etwas und genau darauf möchte die Frage eine Antwort vor einer Entscheidung. Aber er meint wohl das Zaudern und da hat er natürlich recht. Zu langes Zaudern und eine gute Gelegenheit ist verpasst…
Liebe Sonntagsgrüße von Bruni

von Finbar am 3.2.19

Meiner Ansicht nach gibt’s keine falschen Fragen. Aber sehr wohl falsche Anworten, fake news auch mal genannt.

Mir fällt zu deinem Gedicht Rilke ein, er schrieb einst (sinngemäß): lebe deine Fragen ...
herzlichst, Ulli

von bruni am 2.2.19

Liebe BARBARA,
wie richtig, das Fragen hört nie auf und ob die richtige Frage dabei ist, tja, das wird sich hoffentlich irgendwann einmal herausstellen…
Liebe Grüße von Bruni

das Fragen hört nie auf und mit ihnen stellen wir uns oft selber Fallen, weil wir im Dunkeln rumtappen.
Du sagst es passend ... laufen in die Nacht.
Liebe Bruni, ich grüße Dich herzlich
Barbara

von bruni am 1.2.19

ja, plötzlich war der Februar da! grin
Da muß ich in Deinem Blog mal nachsehen, GERHARD

von Gerhard am 1.2.19

Bruni, willkommen im Februar! grin

Das klingt nach Herrn K., der Einlaß wünscht und ihn nicht bekommt.
Ich hatte dazu vor kurzem eine Zeichnung gemacht…

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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