Startseite | Kontakt | Impressum

Am Boden zertreten

Der Tag
mit dem schönen
Namen Valentine verging
und was ich an diesem
Tag achtlos/lieblos oder
auch in bösartiger Absicht
zertreten am Boden fand,
das seht ihr hier


Ganz egal, wie wir zu
diesem Tag stehen, mich
berührte der Anblick sehr
und ich ärgere mich
jetzt, wenn ich mir das
Foto nun im Nachhinein
ansehe, daß ich die
geschundenen Rosen
nicht mitgenommen habe
um sie doch noch ein
bisschen zu pflegen ...


Es war gedankenlos von
mir

 

Sonntag,  17. Febr. 2019

 

Lieblos hingeschmissen und am Boden zerstört vor einem Geldautomaten
image
© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 3.3.19

Tja, liebe PRISKA,
Valentine hatte ein Herz für alle und für IHN war es weiter als für alle anderen geöffnet. Verzeihen können ist eine große Gabe und leider kann ich es auch nicht sehr gut… Hier schaut es aus, als wären die Rosen in Wut zertreten worden. Aber wie es wirklich war, das wissen wir nicht.
Herzlichst, Bruni

von Priska Pittet am 3.3.19 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Welcher Kontrast zum letzen Gedicht. Der Seemann brachte nie Rosen, zuletzt brachte er sich. Und hier werden die Rosen möglicherweise für Versprechen bestraft, die nicht erfüllt wurden.
Wie gut es manchmal täte, wir könnten so leicht vergessen und verzeihen wie Valentine…
Herzlich.Priska

von bruni am 2.3.19

symbolhaft, genau so schienen sie mir auch, die armen Dinger da auf dem Boden.
Liebe GERDA,
manchmal ist das, was ich spontsn tue, auch das Richtige und aus einem Grund, über den ich gar nicht nachdachte, kam es mir nicht in den Sinn, sie aufzuheben und mitzunehmen…der Gedanke kam später erst, aber zurückgehen mochte ich nicht.

von gerda am 2.3.19

das ist ein starkes, symbolhaftes foto. Es war richtig, die Rosen nicht an dich zu nehmen, finde ich. Denn es tut gar nicht gut, jedes Schicksal sich aufzuladen.

von bruni am 20.2.19

Das denke ich auch, liebe ANNA-LENA,
die roten Rosen können für keinen Schmerz, den jemand bei ihrem Anblick empfinden mag… Sinnlose Zerstörung heilt gar nichts.
Liebste Grüße in die Nacht von Bruni an Dich

Mich macht dieser Anblick auch traurig, aber wer weiß wirklich, welcher Seelenschmerz dahinter steckt? Die armen Rosen haben doch nichts verbrochen!

Liebste Grüße
Anna-Lena

von bruni am 18.2.19

Da könntest Du recht haben, liebe ULLI, das Überkreuzliegen der Rosen, das Zertretene, vielleicht so:
Hüte Dich vor der Liebe, sie bringt am Ende nur Kummer und Schmerz?
Ich hab`s genau so aufgenommen, wie es war. Nichts verändert und nichts hinzugefügt. Ein schnelles Foto mit dem Handy…

Auf mich wirkt es arrangiert - und doch voller Zwist.

von bruni am 17.2.19

Vielleicht wurden sie sogar mit voller Absicht auf den Boden geworfen und zertreten… Vielleicht steckt auch eine sehr verletzte Seele dahinter? Oder aber es war pure Ignoranz. Alles mögliche kann dahinterstecken. Mich berührte dieser Anblick sehr. Zwar mag ich diese Art edler Rosen gar nicht, aber ich würde sie doch nicht einfach so auf dem Boden liegen lassen und der nächste, der kommt, ist unachtsam und tritt drauf…
Oh ja, die Rosen kommen auch wieder, aber heute habe ich schon ganz viele Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse bewundert, liebe DIANA.
Dir liebe sonnige Sonntagsgrüße von mir

... vermutlich war hier von der liebe auch nicht mehr viel übrig… trauriger anblick und sehr symbolisch!
es war nicht gedankenlos von dir, sondern von denjenigen, die sie fortgeworfen haben.
aber - blick nach vorn und sieh - da draußen - werden bald wieder hunderte rosen erblühen! die sonne gibt uns heute schon einen wunderbaren vorgeschmack, zumindest hier, hat es fast sommerliche anmutung, aber allemal frühlingshafte!
liebe grüße,
deine diana

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image