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Höchst seltsam

der Zauber in der Stadt die
breite Straßen
weihnachtlich schimmernde
Lichter und geheimnisvoll
winkende Schaufenster hat


Kinder pressen ihre
Gesichter an die Scheiben

klingende Ladenkassen

die kümmern sie nicht

 

Ich fliehe den Zauber und finde
ihn später in vanilligem Duft
Weihnachtsbissen und einem
alten Gedicht das von stillen
Gassen   und   leise   rieselnden
Schneeflocken   spricht

 


Samstag, der 14. Dez. 2019

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 19.12.19

Tun wir das nicht slle, lieber HELMUT, mehr oder weniger?
Liebe Grüße zur Nacht von Bruni an Dichreadey57

von bruni am 18.12.19

Liebe GERDA,
die Weihnachten meiner frühen Kindheit mochte ich sehr, an die danach erinnere ich mich komischerweise nicht mehr. Vermutlich mochte ich sie nicht mehr so..
Heute ist meine Haltung dazu sehr gespalten, aber als Tage, an denen sich die ganze Familie treffen kann, mag ich dieses Fest.

von Helmut am 18.12.19 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ich denke, Du machst es wie die Kinder! Du erinnerst Dich an etwas, was Dir Halt verspricht!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 18.12.19

Liebe BARBARA,
so sollte es ja auch immer sein, wer sonst würde es unseren Kindern mitgeben? Oft auch der Vater, aber das ist leider nicht immer so.
Ganz herzlich, Bruni, und nun ist es schon Mittwoch gewordeh, der letzte Mittwoch vor Weihnachten

von gerda kazakou am 18.12.19

Liebe Bruni, nun bin ich also hier bei dir angekommen. Ich bin mein Leben lang mit Weihnachten nicht recht verbunden, weder die Vergangenheit mit ihrer angestrengten Fröhlichkeit noch die Gegenwart mit ihrem Konsumfimmel berühren mich sonderlich. Sicher, es gibt Erinnerungen, unsere Mutter war eine wunderbare Weihnachtsstimmungs-Zauberin, und wenn es zu unserer schönen alten Kirche ging über das Kopfsteinpflaster des Marktes und man aufpassen musste, dass man nicht ausglitt, denn die Steine waren überfroren - o ja, an vieles erinnere ich mich und mir wird nun     doch weihnachtlich zumute.

von Barbara am 17.12.19

Ja, ich mag diese Tradition, weil sich die Kinder auch um das Wohl vom Weihnachtsmann und den Rentieren kümmern. Ich mag das Konzept, nicht nur an die Geschenke zu denken.
Danke, auch an Dich vorweihnachtliche Grüße, Barbara

von bruni am 17.12.19

Bei uns wäre es ein etwas seltsamer Brauch, liebe BARBARA,
aber ich finde ihn sehr schön, wenn ich davon höre und er erinnert mich gleich an ein wundervolles Buch, den Erdzauber.
Sooo kleine Kinder gibt es zur Zeit in meiner unmittelbaren Umgebung nicht, aber nächstes Jahr dann *lächel*
Liebe vorweihnachtliche Grüße von Bruni an Dich

von bruni am 16.12.19

Klingt schön, was Du magst und Dir in der Adventzszeit am liebsten ist, liebe DIANA,
und keine ausgedehnten Shoppingtouren mit einem Sektchen an der Bar des exklusiven und angesagten Kaufhauses der Stadt *g*.
Ganz herzlich, Bruni

von Barbara am 16.12.19

Liebe Bruni,
Ich liebe es, dieses Getümmel zu beobachten. Wirklich schön ist meiner Meinung nach Weihnachten nur mit Kindern, die noch an den Weihnachtsmann oder Christkind glauben.
In den USA sind meine Kinder mit der Tradition aufgewachsen, ein Glas Milch und Essen für die Rentiere hinzustellen. Das wurde dann immer vor den Geschenken genauestens inspiziert.
Liebe Grüße, Barbara

von diana am 16.12.19 - https://versspruenge.wordpress.com/

ach, es ist doch eine völlige überflutung… man muss sich einfach das herauspicken, was einem selbst wichtig ist und gut tut. für mich ist das auch eher das besinnliche, eine kerze, eine tasse kaffee oder auch ein glas wein oder feuerzangenbowle wink dann ein wenig (meinetwegen jazzige) weihnachtsmusik dazu. und ein gutes buch. oder auch ein notizblock. smile ja, das lass ich mir gefallen smile ich finde mich also durchaus wieder in deinen zeilen, liebe bruni, so schön heimelig am schluss!
ganz herzlich, diana

von bruni am 16.12.19

Na, das wäre ja noch was. Ein singender Weihnachtsbaum, GERHARD grin
Hier fand ich schon Verrücktes genug…

von Gerhard am 15.12.19

Alles ändert sich.
Wie ich letztes Jahr las, gibt es in den USA um Texas wohl einen großen Weihnachtsbaum in der Stadt, aus dem Gesänge erklingen, wohlgemerkt von einem verborgenen Chor im Baum.

von bruni am 15.12.19

So empfinde ich es auch, liebe ANNA-LENA,
und deshalb halte ich vielen schönen Ritualen fest, die auch meinen Kindern wichtig wurden und ich hoffe, auch sie sehen das Falsche und können unterscheiden. Aber da bin ich guten Mutes, die Vorlage war doch stark, ging über so viele Jahre *schmunzel*
Ein bissel Stadt muß aber doch sein, in kleinen Dosen halt, und dann schnell wieder weg grin.
Liebe Grüße auch Dir zum dritten Advent
von Bruni

von Anna-Lena am 15.12.19 - https://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Unsere Kindheitserinnerungen haben auch nach meiner Einschätzung mehr mit dem Weihnachtsfest zu tun als das, was sich heute als Weihnachtsmarktatmosphäre verkauft.
Und trotzdem ist auch das mal sehenswert und erlebenswert, aber tief in uns ist die Weihnachtsfreude von früher und die hält warm.

Einen schönen 3. Advent für dich,
Anna-Lena

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