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Seele

wie wirst du es schaffen
dich aus den Fängen des
großen gauen Vogels   -
dessen Gefieder dich zu
Boden drückt - zu befreien?


Erbarmungslos hält er dich
in seinen riesigen Klauen


Wirst du versuchen, deinen
Frust zu beschreiben oder
läßt du es bleiben und nur
deinen Gedanken erlauben
all ihre Stacheln auszufahren
um ihn nach und nach mehr
und mehr zu verletzen
damit er endlich losläßt und
sich taumelnd von deiner
Seele erhebt -  dein Atem
befreiter fließt und dein
Blick sich nicht mehr über
Trübes   -  sondern über
Tageshelles ergißt ?


Dann hättest du es wieder
einmal geschafft


Schwindende Kraft? Ach -
papperlapapp -
das wär doch gelacht ...

 

Montag, der 21. Mai 2018


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 31.5.18

Liebe PRISKA,
brauchen wir den Humor nicht dringend, um auch verzwickte Lebenslagen zu meistern?
Ich suche immer nach einem Ausweg und im Humor liegt einer…(manchmal hilft auch nur noch Galgenhumor)
Ganz herzliche Grüße an Dich von Bruni am sopnnigen Morgen

von Priska Pittet am 31.5.18 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Deine Zeilen widerspiegeln die Schwere, das Gefühl der Enge…. und dann der verspielte, wohltuende Befreiungsschlag, mit einer Leichtigkeit, die ein Schmunzeln auf meine Lippen zaubert. Toll!
Liebe Grüße. Priska

von bruni am 27.5.18

Ist sie uns allen nicht Gefährtin, liebe BARBARA?
Liebe Abendgrüße von Bruni

Gut, dass die Seele sich, beachten wir sie zu wenig, meldet. Durch Übung mausert sie sich zur Gefährtin.

von bruni am 23.5.18

Guten Morgen, lieber FINBAR,
das in sich verknotete Stück, aus dem das Graue in uns gespeist wird? *g*, das ist mir nicht gelungen. Es ist ein Klumpen, mit den Jahren versteinertes Holz, vor dem ich vor kurzem total verblüfft stand, weil ich sowas noch nie gesehen hatte.
Liebe Grüße zu Dir

von Finbar am 23.5.18

Hast du da ein Stück Gehirn fotografiert? Das graue Tor zur Seele?
Liebe Morgengrüße vom Finbar

von bruni am 22.5.18

Er lähmt uns, lieber GERHARD,
macht uns wehrlos, zieht uns in ein tiefes Loch, dorthin, wo es am dunkelsten ist. Es ist oft nicht einfach, ihm zu entkommen

von Gerhard am 22.5.18 - https://kopfundgestalt.coms

Der große graue Vogel gehört zu uns, nur darf er nicht ausschliesslich lärmen.

von bruni am 22.5.18

und so oft leidet diese Zarte, das keiner sieht und das man deshalb immer wieder vergißt zu achten, liebe ANNA-LENA
Und wie aus heiterem Himmel leidet dieses zarte unsichtbare Wesen und Erholung ist meist gar nicht so einfach…

Nicht nur der Körper sondern auch die Seele braucht größtmögliche Achtsamkeit. Wie oft unterschätzen wir sie, muten ihr Unermessliches zu und wundern uns, wenn sie sich bemerkbar macht, klagt und weint?


Nachdenkenswerte Zeilen, liebe Bruni, über das Zarte in uns, das es zu erhalten gilt.

Gute-Nacht-Grüße
Anna-Lena

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