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Ich bin auch du

Ich bin nicht nur ich
ich bin auch du
Teil von allem
was mich umgibt


Ich bin die Mitte   -
das rechte von links
das linke von rechts


Oder doch das kleine
am Rande mit den
rehbraunen Augen
Mensch unter Menschen


Wär ich nicht da wär
ich der Teil der
der Mitte fehlt die
störende Lücke


Ich störte die Ordnung
und Ordnung muß sein


Und manchesmal   -
da   träumt   einer  
vom   Anderssein

 


Freitag, der 5. Jan. 2018

 

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 15.1.18

*lächel*, alles gut, liebe ULLI
Assoziationen führen mitunter ein Eigenleben und führen uns manchmal auf falsche Fährten. Ich bin sicher, Deine Karte kam von jemandem, der Dich gut kannte und Dir mit diesen Zeilen etwas Bestimmtes sagen wollte.
Herzlichew Grüße von Bruni

So ist das mit den Assoziationen, liebe Bruni ... ich war wohl auf einem falschen Dampfer, als ich deins las, sorry.
Wobei ich schon finde, dass meine Karte etwas wichtiges zu sagen hatte, aber es war natürlich auch an mich gerichtet und hat hier, mit deinem, nichts zu tun.
liebe Grüße, Ulli

von bruni am 14.1.18

Liebe ULLI,
der kurze Text auf der Karte, die Du bekommen hast, ist unrichtig. Hier, in meinem Text bedeutet es, wenn der Platz in der Mitte leer ist, ist die Leere, die menschliche Leere in der Fülle aller Menschen, falsch u. somit stört die Lücke. Da fehlt einfach einer! Leben ist erst mal grundsätzlich nicht störend, sondern erfüllend.
Herzlichst, Bruni

Ich bekam einmal eine weiße Karte, auf der geschrieben stand: Wer lebt stört…
es ist ja immer eine Frage der Perspektive, ob ich nun wirklich störe oder es nur meine -
liebe Grüße, Ulli

von bruni am 9.1.18

ja, das ist ein Kuriosum, liebe PRISKA.
Wir möchten beides sein, zugehörig und doch einzigartig…
Es ist wundervoll, dazuzugehören und doch streben wir nach einem Ort, der nur uns gehört. Teil der Menge und doch Individuum sein, das möchten wir gerne.
Liebe späte Grüße von Bruni

von Priska Pittet am 9.1.18 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Ja, es ist eine Frage der Perspektive und der Zeit. Sehe ich Baby Fotos meiner Kinder kommt es vor, dass ich ins Grübeln komme… “lach”
Und trotzdem streben wir nach beidem: Einzigartigkeit und Zugehörigkeit…
Liebe Grüße. Priska

von bruni am 7.1.18

Ja, was wären wir, liebe ANNA-Lena, oder auch ohne die anderen, einsame Einzelwesen, die gefühlos verkümmern?
Finbar schrieb mal in seinem Text über den Pascalschen Trommelwirbel, am Ende seines tollen Textes:
*denn ich bin doch wundervoll geborgen in dieser irdisch-sozialen, denkenden Schilfrohransammlung*
Das denke ich auch und sende Dir liebe Abendgrüße nach Brandenburg
Deine Bruni

Zeilen, die mir sehr gefallen, liebe Bruni. Was wäre ein Einzelner im großen Getriebe? Nur gemeinsam können wir etwas bewirken.

Herzliche Sonntagsgrüße
Anna-Lena

von bruni am 7.1.18

Genau, lieber FINBAR,
und ich hab mir ein paar wenige lyrische Gedanken darüber gemacht. Vermutlich dachte ich noch an das Schilfrohr ...
Danke Dir und ganz herzliche Grüßle von mir

von Finbar am 7.1.18

Alle Menschen sind Teil eines großen ganzen, dem Eins von Mutter Allnatur und somit via ihr miteinander irgendwie verwoben…
Fein darüber lyrisiert 🌟

von bruni am 6.1.18

Lieber Arno,
hurra, es hat geklappt. Wie schön.
Liebe Grüße von Bruni

von Arno von Rosen am 6.1.18 - http://arnovonrosen.de

Läuft! Danke für das schöne Gedicht grin

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