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Zu Ullis Projekt Alltag / 2

Heute ist der erste Advent

Ein Sonntag, der wie immer mit dem
Frühstück beginnt, einer Tasse Kaffee
mit Zucker und aufgeschäumter Milch
und heute mit einem Stück vom Hefeknoten
mit Butter und Marmelade. Leider fehlt
meine liebste Himbeermarmelade und
auch von ErdbeerKonfitüre keine Spur.


Es regnet, der Himmel ist sehr bedeckt,
ich wasche meine Haare und versuche,
sie möglichst schnell zu trocknen, denn
ich möchte zu einem kleinen
Weihnachtsmarkt im Nachbardörfchen.
Er findet zwar in einer kleinen nach allen
Seiten hin offenen kleinen Markthalle
statt, in der vor Jahren noch der Tabak
gewogen wurde, den die Bauern hier
anbauten und der heute meist als Park-
raum dient,  aber sie bietet den
weihnachtlich geschmückten Ständen
nicht viel Raum und einige von ihnen
stehen im Regen, nur notdürftig ge-
schützt durch kleine Partyzelte,die ihnen
wohl die Jugendfeuerwehr aufgebaut
hatte.
Eine Bläserkapelle spielte
weihnachtliche Lieder und dicht um
sie drängten sich die Besucher. Sehr
viel Platz, um an die Stände zu kommen
war nicht grin


Am Stand der Landfrauen konnte ich dem
selbstgebackenen appetitlichen Frankfurter
Kranz nicht widerstehen, aber dann zog es
mich nur noch heimwärts, raus aus dem
Regen und weit von den anderen tropfenden
Regenschirmen


Der Abend wird still, mein Sinn steht nicht
nach weiteren Ausflügen und ich mache es
mir gemütlich beim Schein der ersten von
vier Kerzen


Alltag, so wie alle Wochentage, nein,  war
es nicht, aber die Stube ist warm und sehr
gemütlich und mir geht es gut.  PC und
Bücher sind griffbereit und fast nichts kann
mich heute noch erschüttern ...


Sonntag, der 2. Dezember 2018


Es sollte ein Text sein zu Ullis Projekt Alltag
https://cafeweltenall.wordpress.com
und nun wurde es ein Text über einen
Adventssonntag, der vom Morgen bis zum
Abend verregnet war.
Ins Wasser gefallen ist er nicht, das würde
nicht stimmen, aber ein Regenpäuschen
um die Mittagszeit, das wäre schon schön
gewesen

 

 

Bild zum Projekt Alltag von Ulli
image
© Text Bruni Kantz

Kommentare

Ach, da hattest du auch den Regen von oben, liebe Bruni.
Der Göttergatte hat sich eine Erkältung aus dem Krankenhaus mitgebracht und wollte gehegt und gepflegt werden und so fiel auch mein örtlich geplanter Weihnachtsmarktbesuch ins Wasser und ich gönnte mir Ruhepausen auf dem Sofa.
Auch das ist Alltag und einfach wichtig.

Schlaf gut, liebe Freundin!
Herzlich
Anna-Lena

von diana am 3.12.18 - http://versspruenge.de

diese kleinen weihnachtsmärkte sind ja die schönsten! gemütlich und heimelig. verregnete tage auch hier, aber er ist ja so nötig und gut, der regen! bei kerzenschein dem regen lauschen, das mag ich smile liebe dezembergrüße von diana

von bruni am 3.12.18

Liebe MATHILDA,
tja, auch hier war es ein durch und durch verregneter erster Adventssonntag. Heute ist das Wetter ähnlich, aber manches Adventliche ist so wunderschön, da komme ich mit dem Regen und dem total tiefhängenden bleifarbenen Himmel, der hohen Luftfeuchtigkeit und meinen Gedanken gut klar. Schön, daß Du an meine Lieblingsmarmelade denkst.
Himbeer/Heidelbeer hat den Weg zu mir schon gefunden grin
Ich wünsche Dir von Herzen gute Fortschritte in Deiner Genesung und grüße Dich lieb von der Bergstraße.
Bruni

von Mathilda am 3.12.18 - http://einfachtilda.wordpress.com

Der 1. Advent war grauslig grau und verregnet, sowie heute auch.
Im Zimmer bleiben, nur zu den Mahlzeiten zum Essen gehen und die Adventsdeko bestaunen. Sie haben sich hier viel Mühe gegeben, jedoch Lichter dürfen wir nicht anzünden.
Es war auch so schön und dir liebe Bruni wünsche ich eine wundervolle Adventszeit und besorge dir unbedingt deine Marmelade grin

LG Mathilda ♥

von bruni am 2.12.18

Liebe ULLI,
ja, sie verändern sich, die Alltage und auch die Wochentage haben viele Gesichter. Doch das Grundgerüst bleibt und gibt Halt.
Du hast recht, der Sommer war lang, warm und auch der Herbst zeigte sein sonniges Gemüt. Was solls also. Ich zeige mich versöhnlich und lächle den Regen an, denn ich sitze im Trockenen und der dicke Mantel ist gut abgetrocknet grin
Lieber Gruß in die Nacht von Bruni

Liebe Bruni, zum spätherbstlichen Alltag gehören für viele auch die Besuche auf einem der Weihnachtsmärkte dazu. Alltage verändern sich, je nach Jahreszeit, wie ich in diesem zweiten Zyklus der “Alltage” nicht nur bei dir lese.
Und natürlich passt dein Text.
Ich danke dir dafür und grüße dich ganz herzlich aus meiner warmen Stube, draußen ist es schon lange dunkel, Nebel wallen, Regen fällt, ich mag das, besonders nach diesem langen Sommer und den vielen sonnig warmen Herbsttagen, Ulli

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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