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Horrorszenario

Würde nur noch Blitz und Donner-
getöse in Menschenschädeln
sitzen
Sterbende Glocken nur noch
Trauer und Unheil verkünden


Wären Frieden und Freiheit
um´s Leben gebracht
Gäbs nur noch Feinde und
niemand wäre mehr des
Anderen Freund


Die Natur wäre geschändet
mißbraucht und verhöhnt
Liebeslieder würden nie mehr
erklingen und Trauer hinge
wie lichthassendes Tuch über
der Welt


Alle Werte und Wege wären
zerstört und kein Laut -
geschweige denn nur ein
einziges Wort - käme mehr
über meine vom hilflosen
Schreien ausgetrockneten
nutzlosen Lippen ...


Dann wäre die Welt der Menschen
am Ende

 

Donnerstag, der 30. August 2018

SO   WEIT   DARF   ES   NIE   KOMMEN

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 3.9.18

nein, so weit darf es niemals kommen, liebe DIANA
Ich glaube auch, es gibt genug Menschen, die sich für die Wahrung der menschlichen Rechte einsetzen und dafür Sorge tragen, daß der Erde nicht weiter Schaden zugefügt wird, auf daß sie uns erhslten bleibe.
Liebe herzliche Grüße an Dich von Bruni

von diana am 3.9.18 - http://versspruenge.wordpress.com

ein ziemliche schauriges horrorszenario hast du da inszeniert, liebe bruni… nein, so weit darf es nicht kommen und so weit wird es nicht kommen. nicht, solange genug menschen dagegen halten!
liebe grüße
diana

von bruni am 3.9.18

Lieber FINBAR,
Deine Worte bedeuten mir sehr viel.
Ganz herzlich, Bruni mit Brummschädel, den ich dem Wetter verdanke,
wenigstens zum Teil…

von Finbar am 3.9.18

Beeindruckende Poesie!
Stark in der Aussage,
voller Kraft!
Sehr gut gelungen, liebe Bruni…
herzlich Finbar

von bruni am 1.9.18

Liebe GERDA,
ich stimme Dir von ganzem Herzen zu.
Mit lieben Grüßen an Dich
Bruni

von bruni am 1.9.18

Ja, liebe ULLI,
ich denke auch, es gibt viele den Frieden und die Natur liebende sehr aufmerksame Menschen, die mit aufpassen, daß es kein Horrorszenario geben wird. Wir haben jetzt viele Stimmen gehört und in den wesentlichen Punkten stimmen sie überein. Gewaltsam geht nichts. Wir sehen es unentwegt. Nur neues Leid entsteht…
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni san Dich

von gerda am 1.9.18 - http://gerdakazakou.com

Dein Alptraum möge nie wahr werden. Möge Frieden in der Welt und in den Herzen Liebe einkehren. Gerda

Liebe Bruni, soweit wird es nicht kommen und es darf sowieso nicht soweit kommen!!! Es gibt immer auch die Menschen, die weder wollen, dass sich der Hass ausbreitet, noch dass die Natur total zerstört wird. Es wird ja gerade in den letzten Tagen sichtbar, dass “wir” mehr sind, die anderen sind nur lauter und gewalttätiger. Was aber nicht heißt, dass ich mich zurücklehnen würde, es gilt aktiv zu sein und zu bleiben, in jeder Hinsicht!
Gut hast du dir Luft gemacht.
Herzensgrüße an dich, Ulli

von bruni am 31.8.18

Liebe PETRA,
wie schön, von Dir zu hören.
Du als Berlinerin, seit vielen Jahren in Dresden, hast vielleicht noch andere Informationen dazu. Wir müssen alle hell hören, sollten nichts verniedlichen, aber aufpassen, daß wir richtige und umfassende objektive Informationen bekommen. Das Verteufeln geht so schnell und falsche Infos dienen der Wahrheitsfindung absolut nicht.
Ich hoffe, es geht Dir schon wieder etwas besser als vor einiger Zeit. Ich hätte Dir schon lange schreiben müssen, ich saumselige Tante.
Ganz herzliche Grüße an Dich von Bruni

von bruni am 31.8.18

Liebe ANNA-LENA,
ich höre und sehe, lasse mir Chemnitz durch den Kopf gehen und erkenne, auch da ballt sich kein rechter Ansturm, sondern es wurde hochgeputscht von Leuten, die dabei ihr Mütchen kühlten und es war wohl so, daß die Polizei schon lange wußte, daß es hier einen Raum gab, den man besser im Auge hätte behalten müssen. Notrufe aus diesem Gebiet soll es schon oft und schon lange gegeben haben. Aber ich war kein Augenzeuge und auch nicht in der Nähe…
Und immer geht es um die Balance. Ist sie gestört, kommt unsere oberflächliche Ordnung sehr schnell durcheinander.
Liebe Morgengrüße von Bruni an Dich

von petra am 31.8.18

Sehr nachdenkliche und gleichzeitig berührende Worte von dir, liebe Bruni.
Obwohl ich gesundheitlich sehr eingeschränkt bin, muss auf diese deine aktuellen Zeilen reagieren.
Es ist für uns, die in Sachsen leben und unserer Land und unsere Stadt lieben, eine Schande, mitansehen zu müssen, was sich gerade vor den Augen der Welt abspielt. Es macht traurig und wütend zugleich. Hier sind wir alle gefragt und nicht nur die Politik.
Liebe Bruni, ich wünsche dir alles Liebe und Gute, ich komme zu Wortbehagen zurück, aber im Moment brauche ich meine Kraft.
Liebste Grüße zu dir von mir,
deine Petra

Manchmal scheint es mir, als seien wir auf dem direkten Weg in solch einen Abgrund. Dann wiederum sage ich mir, die Medien schlachten das viel zu einseitig aus, was es immer schon gab.
Und Fazit: Halten wir dagegen, jede(r) von uns, so weit es in seiner kleinen Welt möglich ist - nur so können wir ein Stückchen Balance halten.

Nachdenkliche Grüße und eine gute Nacht,
Anna-Lena

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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