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Ostern verschlafen

Frieda Sachlich scheute sich
an Erotik nur zu denken
Romantik blieb ihr immer
fremd und ihr Benehmen
war gehemmt


Linkisch schritt sie durch
die Auen um Frühlings-
lindes anzuschauen


Die Luft war mild und
Bienen summten -  leiser
Wind bewegte blaue
Glockenstimmen und


Frieda schlief im Grase
ein. Hochgeschlossen ihre
Bluse bis zu den Knöcheln
lang der Rock


Sie schlief sehr lange   -
und zart errötet waren
ihre Wangen die sonst in
blassem Beige prangen
als sie erwachend spürte
daß sie im Schlaf ein
junger Mann verführte
Doch neben ihr, da saß
ein Hase


Ostern hatte er verschlafen
und schnuppernd saß er
nun im Gras, wo er Karotten
mümmelnd fast in Friedas
Haaren saß  ...

 

Mittwoch, der 4. April 2018

 

 


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 12.4.18

Liebe PRISKA,
Du grinst über diese Situation? grin
Ehrlich gesagt, ich mußte schon während des Schreibens über die Absurdität grinsen *g*
Liebe Grüße von Bruni an Dich

von Priska Pittet am 12.4.18 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
😂 Danke für das breite Grinsen, das beim Lesen auf mein Gesicht huschte und bis jetzt anhält 🍀
Liebe Grüße. Priska

von bruni am 10.4.18

*lach*, liebe DIANA,
das mußte mal sein, ein Hase, der Ostern verschlief grin Na ja, und da kam mir die Frieda Sachlich gerade recht *g*
Herzliche Frühlingsgrüße auch an Dich
von mir

von diana am 10.4.18 - http://versspruenge.wordpress.com

schmunzelschmunzel -
was für ein helles erheiterndes gedicht, liebe bruni!
ganz herzliche grüße zu dir
von diana

von bruni am 8.4.18

*lach*, tja, so ein Hallodri, liebe GERDA
Ich mußte dem ernsten Ostern unbedingt etwas zum Lächeln entgegensetzen
Liebe Grüße von Bruni an Dich

von gerda am 8.4.18 - http://gerdakazakou.com

So ein Hallodri! Arbeit schwänzen, jungeDamen beschwänzeln und Karotten mümmeln, ei wei…

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