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Frieden Nr. 2

Wenn Waffen sich verwandeln


zu grünenden Zweigen werden
und in rostigen Rüstungen nur
noch Mäuse sitzen


Panzer verrotten und nur noch
zum Verschrotten taugen
Gewalt ins Leere läuft und sich
vor Frust mit Fruchtsaft besäuft


Grenzen verblassen
weil Menschen nicht hassen


Ozeane friedliche Gaben tragen
Hohe Flammen nur noch wärmen
und nicht mehr wüten wollen


Dann sehe ich Frieden in den
Lüften blitzen und Wunder in
blättrigen Bäumen sitzen

 


Mittwoch, der 18. April 2018

Es handelt sich um Worte aus
dem April zweitausendundneun
Mit dem nicht vorhandenen
Frieden scheine ich mich schon
lange zu beschäftigen ...


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 29.4.18

Oh ja, liebe PRISKA,
wären wir nur alle mit mehr Humor und viel weniger Neidgedanken ausgestattet. Dann ginge es der Welt besser…
Manchmal weiß ich mir nur noch schreibend zu helfen.
Liebste Sonntagsgrüße von Bruni an Dich

von Priska Pittet am 29.4.18 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Was für ein ernstes Thema und welch Humor. Ich konnte nicht anders, als breit zu schmunzeln… und denke, dass Humor uns Menschen helfen würde, uns weniger beleidigt/ verletzt zu fühlen.
Auf jeden Fall mag ich Dein Gedicht SEHR.
Liebste Grüße. Priska

von bruni am 26.4.18

Ja, liebe ULLI,
extra ein sehr friedliches Bild. Die Worte bringen schon genug von der Gewalt rüber…
Liebe Abendgrüße von Bruni

Ein sehr schönes Bild, das Frieden verströmt, wie deine Worte, die sich nach ihm sehnen…
liebe Grüße, Ulli

von bruni am 22.4.18

Ich habs ein kleines bissel verändert, lieber FINBAR
Aber es verändert nichts an der Gesamtheit des Inhaltes

von Finbar am 22.4.18

Feines Dacapo!

von bruni am 19.4.18

oh, Du hast in der Nacht nochmal geschrieben, liebe DIANA
Du hast recht und ich halte es auch so.
Ich hoffe, glaube und benehme mich so.
Auf der einen Seite glaube ich an den Frieden zwischen den Menschen und weiß doch genau, wie, wo, und von wem er immer wieder so massiv gestört wird ...
Liebe Gutenmorgengrüße von Bruni an Dich

von diana am 18.4.18 - http://versspruenge.de

ja, es scheint eine utopie zu sein… das denke ich inzwischen. doch trotzdem: wir dürfen nie aufhören daran zu glauben und dafür zu stehen!
liebe gutnachtgrüße an dich, liebe bruni

von bruni am 18.4.18

Liebe DIANA,
wenn wir die Natur, die uns umgibt, respektieren, nicht weiter vergewaltigen, verunreinigen, zerstören, haben wir gute Chancen, wenigstens mit ihr klarzukommen.
Liebe Grüße von Bruni an Dich
Der Weltfrieden zwischen den Menschenvölkern scheint unmöglich zu sein, so, wie ich es in diesem *Gedicht* von 2009 darstelle. Aber eine Utopie? Kann das wirklich sein?

von bruni am 18.4.18

Ich gucke oft in den Monaten der vergangenen Jahre nach, liebe ANNA-LENA,
da kann ich so viel erkennen und ich kam zu einem Gedicht mti dem Titel Frieden. also gab es damals auch schon die Situation, daß keiner mehr an Frieden glauben konnte, es sei denn, es würde ein Wunder geschehen…
Wir hoffen gemeinsam, Hand in Hand!
Liebe Gutenachtgrüße an Dich von Bruni

von diana am 18.4.18 - http://versspruenge.wordpress.com

oh ja, tja ... das ding ist, die, wir! menschen könnten etwas ändern, aber die natur nicht - der ozean wird weiterhin auch gefährliches bereithalten genau so wie die gewaltige zerstörungskraft des feuers. es liegt an uns, uns damit zu arrangieren und ansonsten in frieden zu agieren ... nicht zu hassen bzw. den hass nicht an anderen auszulassen. zum beispiel. sehr feine zeilen! sie werden wohl immer aktuell bleiben ...
liebe grüße von mir zu dir

Deine Worte haben an Aktualität rein nichts eingebüßt, liebe Bruni.
Man kann nicht intensiv genug auf Frieden in der Welt hoffen.

Herzlichst,
Anna-Lena

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