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Mein Boot

Boot auf dem Wasser
Barke im Wind

Ich treibe geschwind
das Ziel ist noch weit

Es liegt in der Zeit
Bin ich bereit?

Sturm über dem Meer
Lenken fällt schwer

Ich schwanke im Wind
bin schwach wie ein Kind

Fühle mich klein und
bin allein

Doch halt!

Eine Pause im Toben
mein Blick geht nach oben

Ein Licht
das sich bewegt
als weisendes Zeichen
am Himmel steht

Und es klärt sich mein Blick
für das nächste Stück


Freitag, der 10. Nov. 2017

Nach einem alten Gedicht
aus dem November 2008
Damals war der Titel noch
*Boot auf dem Wasser*
und Kommentare waren nicht
möglich. Diese Funktion
wurde später eingefügt ...
Deshalb darf es heute, an
einem sehr trüben Tag,
wieder auf die Startseite


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© Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 15.11.17

Liebe PRISKA,
ich freue mich immer, wenn ich Dich hier lese *strahl*. Coleridge? Da muß ich unbedingt auf die Suche gehen. Sein Name sagt mir jetzt nichts.
Danke für Deine Worte und die herzlichsten Grüße von Bruni

von Priska Pittet am 15.11.17 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Wow. Beim Lesen musste ich an die Romantiker denken… Coleridge zum Beispiel. Wunderbare Gefühlsreise.
Und das Foto ist toll.
Ganz herzlich. Priska

von bruni am 13.11.17

Der Mond und sein Licht als Barke, lieber FINBAR,
gibt es eine noch schönere Metapher? *lächel*. Ich weiß nicht, ob es mir beim Schreiben so konkret im KOpf herumging, aber es muß wohl so gewesen sein, obwohl ich die Barke selbst als festumrissenes Boot in jeder Zeile vor Augen hatte. Die Gedanken fließen ja dann auseinander und fügen sich dann neu zusammen.
Ich danke Dir sehr für Deinen feinen Kommentar.
Liebe Montagmorgengrüße von Bruni an Dich

von bruni am 13.11.17

Liebe ANNA-LENA,
wie recht Du doch hast. Das Licht ist das Wichtigste, verlieren wir es aus den Augen, fühlen wir uns nicht gut, sind unsicher und verwirrt. Aber schon das kleinste Licht reicht aus, um
uns weiterzuleiten.
Liebe Grüße zum Montagmorgen von Bruni

von Finbar am 13.11.17

Der Mond als Barke im Wind: welch feine Poesie…
Und er hat dir ein schönes Reimgedicht zugeflüstert…
Liebe Morgengrüße vom Finbar

von Anna-Lena am 12.11.17 - https://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Das war eine gute Entscheidung, liebe Bruni, das Gedicht neu einzustellen.
Der November kann einem ganz schön zusetzen und daher bin ich für jedes Licht aus jedweder Richtung einfach nur dankbar.
Wind und Sturm können uns die Orientierung nehmen und uns mitreißen. Wie schön, wenn ein Licht uns den Weg weist.

Herzliche Gute-Nacht-Grüße
Anna-Lena

von bruni am 12.11.17

Wie schön, Deine Worte, liebe DIANA.
Ja, Licht, das sich zeigt, bevor wir verzweifeln, weil wir scheinbar nicht mehr klarkommen, und dann geht es doch weiter, die Richtung klärt sich.
Dir auch noch einen feinen geruhsamen Sonntagnachmittag, liebe Diana und ganz liebe Grüße an Dich

von diana am 12.11.17 - http://versspruenge.wordpress.com

gut, dass du es noch mal ans licht geholt hast, liebe bruni, das ist ein ganz wunderfeines.
es ist dieses licht, das uns immer wieder leuchtet, uns besänftigt und uns das nächste stück des weges zeigt. darauf kann man immer hoffen, auch in den dunkelsten und stürmischsten zeiten.
ganz liebe grüße und einen hellen sonntag wünsch ich dir!
deine diana

von bruni am 12.11.17

Du liegst schon richtig, liebe ULLI,
ich dachte insgeheim an die Barke, die auf dem Weg ins Licht ist, auch an das letzte Stück unseres Weges und an die kulturelle Bedeutung der Barke im alten Ägypten und anderen alten längst vergangenen Kulturen. Ein schmales Boot, das Platz nur für einen bietet, also ein Synonym für den Weg, den wir letztendlich alleine gehen und doch verabschiedet von den Zurückbleibenden und von ihren Abschied nehmenden guten Gedanken begleitet
Liebe Grüße zum Sonntagmorgen von mir

Liebe Bruni, ich dachte bei der Barke und an deinen Zeilen an die Barke von der die “Alten” sprachen, wenn es ums Sterben ging, aber auch an das Licht, dort, an diesem anderen Ort.
Nun aber denke ich, dass du an ganz anderes gedacht hast, was ja auch gut ist ;o)
herzliche nachtgrüße
Ulli

von bruni am 11.11.17

Liebe ULLI,
Wann? Vermutlich erst dann, wenn es der einzige Weg ist, der für uns infrage kommt, nichts anderes mehr zählt. Aber wissen wir es nicht erst dann, wenn wir nicht mehr darüber reden, sondern nur noch gehen? Ich weiß es nicht.
Grübelnde Grüße von Bruni an Dich

Der November, so scheint mir, ist für dich besonders inspirierend? Ich bleibe an der Barke hängen und an deiner Frage, ob du bereit bist, wann sind wir bereit für den Übergang von hier nach dort, diesen Ort, den wir nicht kennen?
liebe Grüße
Ulli

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