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Erwacht

Das künstliche Licht
hab ich gelöscht

Denn der Tag war erwacht

 

Ich wurde aus meinem
diffusen graugrünen
Dunkel gefischt

 

Noch lag -  wie
feinst gesponnener
Musselin - ein leichter
Schleier über der Welt

 

Meine Hand war
schwer von der Nacht

 

Doch ich schob die
seidigen Fäden
beiseite und mitten
in lichtem Strahlen

 

Da blieb ich
verwundert steh´n

 

 


Dienstag, 9. Mai 2017

 


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Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 11.5.17

Liebe DIANA,
vielleicht liegt es daran, daß diese beiden sehr dicht hintereinander folgten u. der RSS-Service bei mir ein bissel lahm ist *g*
Es freut mich total, daß Du es genossen hast. Als ich es rezitierte und genau um die notwendigen Pausen wußte, da war ich zufrieden mit mir u. das passiert mir nicht häufig.
Lächelnde Grüße von Bruni an Dich

von diana am 11.5.17 - http://versspruenge.wordpress.com

oh, das ist wunderschön, liebe bruni!
(offenbar zeigt mir dieses “bewegliche lesezeichen” (heißt das so?) manchen neuen beitrag nicht sofort an… diesen hier erst soeben entdeckt! aber umso mehr genossen wink )
ganz herzliche grüße an dich
von diana

von bruni am 11.5.17

Von der Bergstraße könntest Du Ähnliches erzählen, liebe ANNA-LENA *lächel*.
Aber die Sonne verschwindet immer wieder und sobald sie weg ist, wird es viel zu kalt…
Liebe Grüße aus dem Südwesten von Bruni

Ach, wenn er doch käme und bliebe, der wählerische und unentschlossene Herr Frühling.
In Breslau habe ich seinen Hauch deutlich gefühlt, ich habe versucht, ihn in meinem Koffer herzubringen, aber er wollte noch Abschied nehmen.  grin

von bruni am 10.5.17

Ich freue mich sehr, daß Dir mein Morgengedicht gefällt, lieber KARL
Endlich schien wieder die Sonne und es war ein Genuss zu erwachen und nicht nur Graues und Trübes an einem Frühlingsmorgen vorzufinden.

Was für eine Erleichterung!
Herzlichst Bruni

Liebe bruni, gefällt mir sehr gut,
ganz liebe Grüße
Karl

von bruni am 9.5.17

Nein, nicht auf der Wiese, liebe MATHILDA,
aber irgendwie fühlte es sich so an.
Nach vielen kalten, regnerischen und trüben Tagen war es plötzlich anders, wie sehr naher Frühling, wenn es mir nur gelänge, den leichten Vorhang wegzuschieben. Und es gelang, stell Dir das vor. Ein tolles Gefühl und dieses Gedicht entstand.
Alles Liebe auch für Dich.
PS Was macht denn Dein Rücken?

von Mathilda am 9.5.17 - http://einfachtilda.wordpress.com

Es liest sich, als wärst auf der Wiese aufgewacht. Ein schöner Gedanke, aber es einfach noch zu kalt.
Regen hatten wir weniger, könnten ihn aber gut gebrauchen.

Alles Liebe von Mathilda

von bruni am 9.5.17

Liebe BARBARA,
endlich war da ein wunderschöner strahlender Frühlingsmorgen!

von bruni am 9.5.17

Lieber FINBAR,
ja, und so war es bei mir heute morgen auch, als ich sah, daß es mal kein verregneter dusterer Morgen war grin
Ich befand mich im Frühling ...

Es ist ein PulatillaGrüppchen *g*
Die herzlichsten Grüße von Bruni an Dich

... und was geschah dann ???

von Finbar am 9.5.17

So geht es mir auch manchmal *lächel*
(Sind das Sumpfwindröschen?! *g* )
Liebe Frühlingsgrüße
vom Finbar

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