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Die Erde / das feste Element

Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die Bausteine unserer Welt


Die Erde, das vierte der Elemente, ist der feste Boden unter unseren Füßen
Sie gibt uns unsere Körperlichkeit und das Wissen um uns selbst


Ein blauer Punkt nur im Kosmos, in dieser unendlichen Ordnung im All, ist unsere
uralte Erde, die wir auch Mutter Erde nennen, denn genau das ist sie, unsere
Mutter, die große Mutter der Menschheit.


Blau scheint sie nur, wenn sie in ihrer Gesamtheit zu sehen ist, metallisch im
Kern, umgeben von einem dicken, flüssigen Mantel
(wer außer ihr trägt schon einen flüssigen Mantel?) und darüber schützendes,
kräftig-krustiges Gestein.


Aus dieser blauen Planetenmutter werden wir geboren und Erdiges trägt uns
durch unser Leben. Zu Erde werden wir wieder, wenn wir vergehen, wenn
unsere Lebenszeit auf dem Heimatplaneten abgelaufen ist, unsere erden-
körperliche Hülle längst in Fetzen hängt und dann langsam zerfällt.


Der Raumfahrer sieht das blaue Wunder mit großen erderstaunten Augen,
das zu zwei Dritteln aus Meeren und Ozeanen besteht. Eine Schönheit, eine
Besonderheit im mächtigen All, groß und gewaltig, wuchtig und rundlich,
ein blauer auffälliger Ball mitten im Weltenall, unser Menschenraum, von
dem wir denken, nur hier könnten wir kleinen Pünktchen, wir Sommer- und
Wintersprossen, existieren und lebendig sein.


Hier entstehen wir aus den Samen unserer Väter in den Gebärmüttern unserer
Menschenmütter. Wir wachsen und gedeihen und nichts anderes wünschen wir,
als dass uns unser Leben hier gelingen möge. Nirgendwo, auf keinem der uns
bekannten Planeten, gibt es ein ähnlich sonder- und wunderbares Lebewesen,
wie diesen Erdenmenschen.


Wir sind erstaunlich, zum Merken würdig oder sind wir etwa nicht würdig, in
dieser Wunderwelt leben zu dürfen, weil wir uns selbst zu zerstören scheinen,
weil wir die Welt um uns herum unentwegt verändern möchten?


Wir halten uns für klug und weise, stellen alles infrage, erfinden Altes wieder
neu und keine Gipfel und Höhen sind uns hoch genug und immer möchten wir
noch ein Stück höher hinauf. Manchmal werden wir abgeseilt und oft fallen wir
dabei tief.


Ein steter Forscher ist der Mensch, leidenschaftlich und rücksichtslos mit sich
selbst. Er forscht um des Lebens Willen und scheut den Tod nicht dabei.


Gewalt wird billigend in Kauf genommen, wenn es nicht anders gehen sollte -
geht es denn anders?


Sollte unser wundervoller blauer Planet zerstört werden, während wir für Frieden
und Fortschritt forschen, dann sollte man daran denken, daß er schon vorher
dem Untergang geweiht war und seine Zeit ohnehin abgelaufen.


Prophezeit war dieser “Weltuntergang” seit alter Zeit, also ist klar zu erkennnen,
er war lange überfällig, wir Menschen der Neuzeit können also eigentlich nichts
dafür, wir wollten nur retten, was noch zu retten war.


Um brillante Ausreden und irrwitzige Argumentationen war dieses Geschöpf, das
sich selbst MENSCH nennt, nie verlegen, denn es ist voller Wortgewalt und wenn
diese nicht ausreicht, werden eben andere Waffen eingesetzt. Da ist der Mensch
nicht zimperlich, denn es gilt, mit Gewalt den Weltfrieden zu retten, und zwar um
jeden Preis. Koste es, was es wolle und wenn es das Leben ist.

 

 

Freitag, der 13. Januar 2017

Beim blauen Planeten handelt es sich um einen Text von mir
aus dem April 2012 und ich habe nichts an ihm verändert

 




Kommentare

von bruni am 18.1.17

Liebe GERDA,
dieser Satz von Dir
*Das ist sein Ruhm, das ist sein Unglück, wenn sich dies Forschen nicht mit einem starken liebenden Herzen verbindet.*
ist so richtig und oftmals ergibt dieses Forschen ein Ergebnis, das für uns Menschen schlecht ist, weil es uns von der Ehrfurcht zum Leben immer weiter entfernt.
Möge uns dieser Schutzschild noch lange erhalten bleiben, liebe GERDA, hoffen wir es mit all unsrer Kraft.

von bruni am 17.1.17

Liebe PRISKA,
Du hast es gut erkannt, denn genau so schütze ich mich zu gerne…
Jeder verarbeitet anders, ach ja.
Wie schön, daß Du hier gelesen hast und
liebe Grüße auch an Dich

von gerda am 17.1.17 - http://gerdakazakou.com

unsere blaue Erde im All -  mit großen erderstaunten Augen sieht sie der Astronaut. Wie schön du das sagst, und all das andere, rühmende über unsere Mutter. und auch für uns arme Menschen hast du gute Worte übrig. Ein steter Forscher ist der Mensch, ja. Das ist sein Ruhm, das ist sein Unglück, wenn sich dies Forschen nicht mit einem starken liebenden Herzen verbindet.
Mir sind unvergesslich Bilder unseres Planeten, die zeigen, wie raffiniert und fragil die Schutzschilde sind, die uns vor den Sonnenwinden und der kosmischen Strahlung schützen und die Entwicklung von Leben und Mensch überhaupt erst ermöglichen - und die wir nun zu zerstören versuchen.

von Priska Pittet am 17.1.17 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Ich mag Deinen Sarkasmus. Er hilft beim Verdauen des Trauerspiels.
Liebe Grüsse. Priska

von bruni am 16.1.17

Liebe PETRA,
ich habe gemischt, Neues mit Altem zusammengebracht und nur hier bei der Erde habe ich den Text 1 zu 1 übernommen.
Auf diese Weise habe ich die vier Elemente wortbehaglich zusammengefügt.
Danke für Deine guten Worte und
liebe Grüße von Bruni

von petra am 16.1.17

Liebe Bruni, nach der Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Mit deinem Vierer-Poem sind dir ganz wunderbare Wortschöpfungen gelungen.
Ich bin total begeistert. Auch wenn du auf ältere Gedichte zurückgegriffen hast,
haben diese heute an Aktualität nichts eingebüßt. Das Gegenteil ist der Fall, wir müssen mehr denn je auf unsere Essenzen acht geben.
Herzlichst Petra zu dir

von bruni am 14.1.17

Liebe ULLI,
in diesem Text kam mein Sarkasmus immer wieder durch, den ich meist gut verstecke, aber hier konnte ich wohl nicht widerstehen. Mir ist sehr klar, daß der Mensch der Ausbeuter der Erde ist, aber in seiner *Wortgewalt* ist er um *fundierte* Ausreden nie verlegen… und die Erde bezeichne ich als uralt, weil ich weiß, daß sie zwischen 4,51 und 4,44 Milliarden Jahren alt ist. *g*
Mein letzter Abschnitt müßte genau erkennen lassen, wie ich denke
Herzliche Grüße
von Bruni
an Dich

von bruni am 14.1.17

Stimmt, liebe ANNA-LENA,
immer noch haben die Menschen zu wenig begriffen… Es ist wirklich ein Trauerspiel u. der Rufer in der Wüste passt so gut.
Herzlichst Bruni zu Dir ♥

von bruni am 14.1.17

Das fand ich auch, lieber FINBAR, daß der Text heute noch so stimmt. Man muß nur das Saskastische herauslesen, habe ich eben an Ullis Kommi erkannt
.

Herzlichst Bruni, und danke für Deine Worte, die ich immer so sehr zu schätzen weiß, aber das weißt Du ja *g*

von bruni am 14.1.17

ja, lieber HELMUT, und was wir selbst verschuldet haben, das sehen wir nicht, bzw. wir finden immer eine Ausrede…

Herzliche Grüße von Bruni

Liebe Bruni,
Das Alter der Erde ist noch nicht so alt, als dass sie jetzt schon erkalten würde- das, was wir jetzt an Schlamassel haben ist von Menschen gemacht, aber das weisst du ja. Ich nehme mal deine Argumente als die faulen Ausreden der Menschen, oder hast du es anders gemeint?
Danke für deine Antworten, die ich gerade nachgelesen habe.
Herzliche Abendgrüsse an dich
Ulli

Ich schließe mich Helmut an, liebe Bruni. Dieses so kostbare Konstrukt Erde, die Schöpfung an sich, ist so lädiert, dass ich auch denke, es bleibt nur Schadensbegrenzung übrig.
Zuviel wurde zerstört, zu wenig haben die Menschen begriffen und sie machen immer weiter. Diejenigen, die wie die Rufer in der Wüste zu verhindern versuchen, werden meist überhört.
Ein Trauerspiel!!!

Herzlich,
Anna-Lena

von finbar am 14.1.17 - http://finbarsgift.wordpress.com

Immer noch seeehr beeindruckend,
liebe Bruni!
Toll, dein Vier-Elemente-Zyklus grin
Herzlich, Finbar

von Helmut am 14.1.17 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ja, wir wollen nur retten, was noch zu retten ist. Was bleibt uns sonst übrig?

Liebe Grüße
Helmut

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