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Marionetten

Wir fühlen sie kaum


Selten sind sie spürbar
die baumelnden Fäden

 

Einstmals perfekt vom
Puppenspieler gespannt

 

Der Spielraum genügte
Er schien nicht knapp ...

 

Ausgeleiert hängen sie nun
von unseren Gliedern
vom Zeitenmonster zerfasert
und angenagt

 

Was hindert uns nur
eintausend Schritte und mehr
zu tun?
Dorthin wo freiheitliches
Denken winkt?

 

Denn schon spinnen die
Nornen am Ewigkeitsgarn

 

Ist´s etwa zu spät?
Entkommen wir nicht mehr?

 

Einen Versuch wäre es wert ...

 

 

Freitag, der 16. Sept. 2016

 

 


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Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 23.9.16

Wer spricht, liebe ULLI?
Es sind die Menschen, die sie bemerken u. darüber nachdenken. Eigentlich das schreibende (lyrische Ich) Ich, das seine Identität nicht immer freigibt *g*. Es hält sich bedeckt u. denkt weiter, bis vielleicht neue Worte kommen…, die dann irgendwie anders klingen könnten, wer weiß es schon
Liebe Grüße zum Morgen
an Dich

Es ist nie zu spät und versuchen kann man es immer und immer- was sagen die Hindernisse, wer spricht?

herzlichst
Ulli

von bruni am 21.9.16

Wie recht Du doch, liebe EMILY,
Rücksicht sind auch Fäden! Oh ja…

von Emily am 21.9.16 - http://www.emily221.wordpress.com

Rücksicht sind auch Fäden - wenngleich manchmal weniger sichtbar ♥

von bruni am 20.9.16

So ist es auch, liebe EMILY,
wir fürchten uns vor der totalen Freiheit.
Dann wären wir ja für alles selbst verantwortlich. So aber können wir immer sagen,tja, hier muß ich Rücksicht nehmen oder wenn ich könnte, wie ich wollte…
Lieber Gruß von Bruni an Dich

von Emily am 20.9.16 - http://www.emily221.wordpress.com

Dazu gehört nur ein ganz kleines bisschen Mut. Mut dazu, die Gewohnheiten abzuschneiden. Denn die Fäden kennen wir ja. Was, wenn wir uns vor der Freiheit fürchten? *lächel*
Alles Liebe, die Emily

von bruni am 20.9.16

So ist es, liebe PETRA, aber nicht jeder kann es, es ist ein Hindernis, das in einem selbst liegt u. es hat so viele Gründe, wie es eigene Gedanken gibt.
Herzlichst am Morgen
Bruni zu Dir nach Dresden

von bruni am 20.9.16

*lächel*, lieber FINBAR, als ich es wieder las, dachte ich auch: Nicht übel, Bruni *g*
Einen schönen guten Morgen Dir
Ich blicke nach draußen u. stelle fest, da ist nichts, was mich schreckt grin

von petra am 19.9.16

Es ist nie zu spät, sich von Dingen zu befreien, von denen wir schon lange wissen, dass sie uns nicht gut tun.
Was hindert uns, liebe Bruni, diese eintausend Schritte zu gehen?
Manchmal sind wir es selbst, weil uns die Kraft und der Mut fehlt.
Sehr liebe und herzliche Grüße zu dir,
Petra

von finbar am 19.9.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Oh jaaaaaa, liebe Bruni, ein wundervolles Kurzpoem von dir!

von bruni am 18.9.16

Lieber FINBAR,
oh ja, ich erinnerte mich GUT!
Erinnerst Du Dich an dieses hier?
http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2015/juni/spielverderber

von bruni am 18.9.16

Liebe GERDA,
nicht jeder bemerkt diese Fäden, sein Denken reicht ihm… Aber wirklich frei fühlen wir uns doch nur, oder nicht?
An Grenzen stoßen wir immer wieder, überall lauern sie u. doch müssen wir
mit ihnen klar kommen.

Die letzten der ausgeleierten kappen wir, wenn wir aus unserem irdischen Leben gehen. Dann fallen sie ab, sie haben ausgedient, sind nutzlos geworden.

von bruni am 18.9.16

Das finde ich toll, liebe BÄRBEL, daß es Dir im Traum gelingt.
Ich grüße Dich ganz herzlich und wünsche Dir gute Nächte mit entspannenden Träumen.

von gerda am 17.9.16 - http://gerdakazakou.com

Das ist groß, Bruni. In mir läuft mein ganzer Lebensfilm ab. Ich fühle mich ertappt. Diese Fäden des Anfangs, der Glaube, das Spielfeld sei groß genug. Die paar Schritte ins Ungebahnte, und immer zurückschreckend vor dem wirklich freien Denken? Das ja ein freies Leben zur Voraussetzung hätte ...  Was hindert uns ... ist es schon zu spät? Hat die Müdigkeit schon den Mut aufgezehrt? Und so schleppen wir uns mit nachschleifenden Fäden ins letzte Aus.

von minibares am 16.9.16 - https://minibares.wordpress.com

im traum kann ich gehen. frei gehen.
lg

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