Startseite | Kontakt | Impressum

Sein Wille

Als sich seine Träume
über ihre legten


Ihre eigenen Träume
in seinen verschwanden


Sein Wille wie eine
Fackel hoch loderte und
sie zu verbrennen drohte


Da hörte sie in sich
eine leise beschwörende
Stimme die ihr zu größter
Vorsicht riet

 

Heimlich packte sie ihre
Tasche um all seinen
Fragen zu entgehen

 

Nahm den Rest des ihr
verbliebenen Willens
zog sehr leise die Tür
hinter sich zu und
verschwand ...


Er sah sie nie wieder

 

 


Sonntag, 9. Okt. 2016

 

 


image
Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 10.5.17

Liebe GERDA,
es freut mich, was Du mir zu diesen Worten schreibst, zeigt es mir doch, daß es mir tatsächlich gelungen ist, kurz und knapp, aber verständlich, eine dramatische Situation darzustellen, die nach einer eindeutigen Lösung schrie.
Liebe Grüße zu Dir von Bruni

von bruni am 10.5.17

gelle, Du meinst es auch, liebe CHRISTIANE,
irgendwo in der Nähe des Meeres wird sie nun sein und sich ihres neuen Lebens freuen.
Leicht fiel es ihr nicht, aber es war die einzige Chance für sie, ihre Lebensfreude zurückzuerhalten.
Liebe Grüße von Bruni an Dich

von gerda am 10.5.17 - http://gerdakazakou.com

Liebe Bruni, ich habe dies Gedicht schon früher gelesen, jetzt wieder durch deinen link bei Christiane. Es machte mir tiefen Eindruck.

von Christiane am 10.5.17 - https://365tageasatzaday.wordpress.com/

Recht getan hat sie, liebe Bruni, aber leicht ist das nicht. Bestimmt ist sie ans Meer gefahren, bestimmt!
Liebe Grüße
Christiane

von bruni am 23.10.16

Ja, liebe PETRA,
manchmal dauert es, bis wir bemerken, was es ist *g*, aber immer ist es tatsächlich das mangelnde Gleichgewicht. Das mit der Macht ist seltsam, aber in der Realität ist es so. Aufmerksame Beobachter erkennen es.
Sehr herzliche Grüße an Dich u. lieben Dank für Deinen feinen Kommentar

von petra am 22.10.16

Wenn in einer Beziehung nicht genügend Gleichgewicht ist, kommt es ganz schnell zu Unstimmigkeiten. Dann beginnt der Kampf um die sogenannte “Macht”.
Liebe Bruni, du beeindruckst mich immer wieder mit deinen so lebensnahen Poemen.
Sehr herzliche Grüße zu dir von mir,
Petra

von bruni am 11.10.16

Liebste ANNA-LENA,
es ist ein rein fiktiver Gedankenbogen, nichts anderes.
Ich finde es spannend, auch solche Themen in meiner Art zu *beschreiben*

von Anna-Lena am 10.10.16 - https://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Wenn die Schieflage sich erst einmal verfestigt hat und kein Raum zum Atmen übrig bleibt, ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.
Deine Zeilen machen mich mal wieder nachdenklich, liebste Bruni.

Liebe Grüße
Anna-Lena

von bruni am 10.10.16

PS Aber das alles wäre eine neue Geschichte in wortbehagen grin,
lieber FINBAR

von bruni am 10.10.16

Lieber FINBAR,
und manchmal gibt es zwei
die zusammenbleiben
allem zum Trotz
weil sie sich mögen -
seelische Magie -
die zusammenschweißt
und vielleicht ist
dieses Mögen stärker
als es die sogenannte
Liebe je sein könnte
die sie mal in Neugierde
und frischgewonnener
Leidenschaft
zusammentreffen ließ

von finbar am 10.10.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Es treffen sich zwei
Es lieben sich zwei
Es trennen sich zwei

von bruni am 9.10.16

Liebe ULLI,
ein rotes Kleid für einen selbstbestimmten Weg, das klingt gut
Von meinem Motiv habe ich einige Variationen aufgenommen. Es gefiel mir zu gut.
Liebe Abendgrüße an Dich
PS Es geht mir jetzt ein bissel besser…

von bruni am 9.10.16

Tja, es kommt wohl oft vor, lieber FINBAR, daß einer von beiden den anderen mit seinem überaus starken Willen erdrückt…
Es zu erkennen und einen Schnitt zu machen, ist das Beste, was sie tun kann.
Es kann natürlich auch die Frau sein, die den zu starken Willen für den anderen hat ...
Herzlich
Bruni

P.S. das Bild ist gross!

Liebe Bruni, deine Zeilen erinnern mich sehr stark an eine Passage aus meiner Novelle: Die kleine blaue Frau träumt Meer ... auch sie geht, sie hat sich ein rotes Kleid gekauft. Rot, das ist neu ...
wie auch immer noch, manchmal ist genau das dran!
herzliche abendgrüsse an dich - ich hoffe es geht dir besser?
Ulli

von finbar am 9.10.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Das soll vorkommen *lächel*

Fein aufeinander abgestimmte Zeilen…

Herzlich, Finbar

von bruni am 9.10.16

Wie schön, daß Du hier gelesen hast,
liebe BARBARA
Manchmal muß man/frau auch über ein schwieriges Thema schreiben u. wir kennen es alle grin
Herzlichst Bruni
zu Dir

von bruni am 9.10.16

Liebe DIANA,
genau so ist es, ist diese ausgleichende Balance gestört, wird es schwierig, weil einer in dieser Beziehung immer mehr leidet…
und je länger die Beziehung andauert, um so schwieriger wird auch eine Trennung.
Danke für Deine feinen Worte dazu.
Liebe Grüße an Dich
von Bruni

von was bleibt/bmh am 9.10.16 - http://hellaverde.wordpress.com

Na, ich wäre auch erst hellhörig und dann seeehr vorsichtig geworden, liebe Freundin.

Lächelnde Grüße
Barbara

von diana am 9.10.16 - http://versspruenge.wordpress.com

oh ja, wenn (s)ein wille zu dominant wird, dann kann es nicht mehr gut sein. eine beziehung braucht die balance, und platz für eigenes, eigene gedanken, eigene wünsche.
beeindruckende zeilen mal wieder, liebe bruni!
alles liebe,
diana

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image