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Nicht vor den Bäumen

Vor den Bäumen fürcht ich
mich nicht

 

nicht vor den hohen Wipfeln
und nicht

 

vor dem grellen Schrei
des Eichelhähers

 

Ich fürchte die Menschen
ihre eingefrorenen Mienen

 

Und das frierende Lachen
in den blicklosen Augen

 

 

Freitag, 20. Mai 2016

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 25.5.16

Liebe ANNA-LENA, und genau in dieser Ehrlichkeit der Natur fühlen wir uns so wohl… Sie verstellt sich nie und macht uns nichts vor. Sie trägt keine Maske…
Herzliche Grüße von Bruni an Dich

Im Gegensatz zu den Menschen ist die Natur von einer bestechenden Ehrlichkeit.

Tiere sind oft die besten Freunde, Pflanzen rühren uns in unserem Inneren an
und Mutter Natur ist die Schöpfung schlechthin.

Liebe Grüße
Anna-Lena

von bruni am 24.5.16

Dann geht es Dir wohl auch so,
liebe GABRIELE,

denn die Bäume sind es nicht, vor denen man Angst haben könnte…
Herzliche Grüße an Dich von Bruni

von gabriele pflug am 24.5.16 - http://zichoriezauber.blogspot.com/

zu deinen zeilen kann ich nur nicken!

mit lieben grüßen
gabriele

von bruni am 22.5.16

Liebe DIANA,
ja, das sollten wir und manchmal tun wir es auch.
Die Menschen als Masse, die alle das gleiche schreien oder die anderen, die unentwegt starr in ihre Smartphones.
starren, sie sind mir nicht geheuer…
Liebe Grüße von mir.
PS Heute abend dachte ich übrigens mal wieder, daß die Fotos bei Dir größer sein sollten… *hüstel*, weil sie auch soooo schön sind.

von diana am 22.5.16 - http://versspruenge.wordpress.com

auch dieses hier gefällt mir umwerfend gut, liebe bruni, so wunderbar hast du hier mensch und natur gegenübergestellt… viel mehr sollten wir mit der natur reden, von ihr lernen!
wunderbares foto wieder zu deinen guten zeilen! smile

von bruni am 22.5.16

Guten Morgen, lieber FINBAR,
gestern habe ich mich an den Stamm einer sehr hohen und sehr alten Zeder gelehnt, meine Hände auf ihre Borke gelegt, aber sie war ganz still im fast schon abendlichen Sonnenschein und ich weiß, ich muß unbedingt nochmal zu ihr, denn das läßt mir keine Ruhe.
.

Das Wort/Sprachlose ist es, das Blicklose, das Vorsichhinstarren und dann in der Masse das gleiche brüllen, weil es alle tun.
DAS ist es, was mir Angst einflößt.

von finbar am 22.5.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Die heutigen Menschen
Sollten sich wieder mehr
Mit den Bäumen unterhalten
Als mit ihren Smartphones:
Sonst werden sie
Bald zu Aliens
Ihrer selbst!

von bruni am 21.5.16

Liebe BÄRBEL,
ich mag sie auch, die sehr hohen Bäume.
Einen Kuckuck habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Deine Bruni

von bruni am 21.5.16

Liebe CORRY,
genau so ist es ja auch, die Masken, die sie sich anziehen, ihre versteinerten Mienen, sind wie eine Mauer, mehr Begrenzung als Schutz und was sich dahinter verbirgt, ist nicht abzuschätzen.

von Corry am 20.5.16

Die Masken der Menschen, jedes einzelnen, sind die Mauern, damit die Verletzlichkeit nicht ans Licht kommt.Aber warum?Die Mauern sind Schutz und Begrenzung vor dem Sein.

von minibares am 20.5.16 - https://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
Bäume mit ihren hohen Wipfeln lieben wir.
Gestern morgen habe ich einen Kuckuck mehrfach gehört. Ich war richtig glücklich.
deine Bärbel

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