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Gedankenlos

Gedankenlos gehen wir  
gedankenlos blicken wir
unsere Ohren sind taub

 

Unser Weg führt vorbei -
tägliches Innenstadtallerlei

 

Die ausgestreckte Hand

- am Straßenrand -

rührt   etwas   an

 

Schon sind wir vorüber…

 

Für einen Moment

- ein schales Gefühl -

mehr ist es kaum

 

 


Sonntag, 13. März 2016

 


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Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 8.11.16

Die Professionellen erkennt man leider nicht immer u. oftmals leiden die echten Notleidenden darunter, daß wir nur noch höchst selten eine kleine Gabe in ihre Hände legen, liebe Fee.
Ein einziges Mal habe ich einem Obdachlosen nach einem kurzen Gespräch mit ihm etwas zu essen u. ein Getränk aus meinem Lebensmittelmarkt mitgebracht.
Er traute sich nicht hinein…
Ansonsten gebe ich selten Geld, doch ich sollte es wieder öfter tun.

von Karfunkelfee am 8.11.16

Liebe Bruni,
Das Elend auf der Straße bewegt mich auch. Leider gibt es unter den Obdachlosen und Bettlern auch viele Professionelle, die Dich regelrecht empört anschauen, wenn Du ihnen etwas unter fünf Euro geben willst. Doch mitunter begegnet Dir so ein Mensch, an dem Du nicht vorübergehst, weil Du in seinen Augen etwas Echtes entdeckt hast. Und weil Du den Wunsch hast, ihm irgendwie und wenn auch nur ein klein wenig, doch zu helfen. Vielleicht mit einem Kaffee, einem warmen Händedruck, beidem zusammen oder etwas Geld oder ein Brötchen für eine Mahlzeit im Bauch. Doch, man kann etwas tun. Vielleicht nicht immer, doch manchmal. Es ist auch kein Gutmenschverhalten. Denn jeder kann in solch entsetzliche Lage geraten, zu einem Straßenleben gezwungen zu werden. Das ist mir bei alledem stets sehr bewusst. Ich suche mir heute lauter nachdenklich machende Gedichte von Dir aus. smile So, nun möchte ich weiter spazieren gehen in Deinem Buchstabengarten….

von bruni am 16.3.16

und Du hast es wunderbar zusammengefaßt, liebe EMILY.
Ich danke Dir sehr.
Liebe Grüße von Bruni zu Dir

von Emily am 16.3.16 - http://www.emily221.wordpress.com

Augenblicke. Menschen. Unzählige Schicksale, während Alltag passiert. Das hast du wundervoll in Worte gekleidet.
Herzliche Abendgrüße, die Emily

von bruni am 15.3.16

So stimmt es natürlich auch, liebe PETRA, wir wissen einfach nicht, was wir tun könnten, aber gedankenlos trotzdem in dem Sinne, daß sich unsere Gedanken nur kurz und oberflächlich damit beschäftigen u. im Weitergehen sind wir schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt…
Ganz herzliche Grüße an Dich
von Bruni

von bruni am 15.3.16

ja, so ist es, lieber Klaus
LG von Bruni

von petra am 15.3.16

Liebe Bruni, das sind wieder einmal starke Zeilen.
Ich glaube nicht, dass wir gedankenlos wegschauen. Ist es nicht viel mehr so, dass es uns in einer besonderen Art und Weise berührt, und wir nicht genau wissen, was wir tun können, weil es jeden Tag mehr sind, die unsere Hilfe brauchen.
Liebe Grüße zu dir,
Petra

von Klaus-Dieter Kowalsky am 15.3.16 - http://kowkla123.wordpress.com

ja, so ist es wohl, mache es gut

von bruni am 14.3.16

Liebe Anna-Lena, tja, es ist komisch mit uns. wir sehen, da ist einer, der benötigt Hilfe, aber wir fühlen uns überfordert, haben mit uns selbst zu tun und wir eilen weiter… Selten ist es anders.
Liebe Grüße am sehr späten Montagabend
von Bruni an Dich

Ja, liebe Bruni, wir sind gedankenlos. Sonst würden wir stehenbleiben, uns Zeit nehmen, vielleicht eine helfende Hand anbieten.

Treffend formuliert, zum Nachdenken.

Liebe Grüße
Anna-Lena

von bruni am 14.3.16

Ja, lieber FINBAR, einen Moment rührt uns der Anblick der Armseligkeit an…
Nicht mehr, nicht werniger. Meist ist es so. Bei uns allen. Manchmal machen wir Ausnahmen.
Einen schönen sonnigen Tag wünsche ich Dir

von finbar am 14.3.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Tja,

so gedankenlos
sind wir dabei
gar nicht

wie man
auch hier sehen kann…

von bruni am 13.3.16

Liebe DIANA, danke für Deine Worte. Sie tun mir jetzt richtig gut. Es ist ein Thema, über das es schon viele hitzige Diskussionen gab… Fest steht nur, daß es sich immer um Menschen handelt, die nicht ohne Grund betteln und wohnsitzlos sind. Die Gründe dazu mögen vielfältig sein, aber die Geschichten dahinter werden wohl alle sehr traurig und trostlos klingen…
Liebe sehr späte Sonntagabendgrüße von mir an Dich

von bruni am 13.3.16

In Städten ist die steigende Zahl gut zu beobachten, liebe BÄRBEL. Vielleicht achte ich jetzt auch mehr darauf und mache mir mehr Gedanken darüber als früher.
Lieber Gruß in die Nacht von Bruni

von diana am 13.3.16 - http://versspruenge.wordpress.com

oh, liebe bruni, das hast du aber gut in worte gefasst, und das bild dazu rührt eben genau jenes an, was du im gedicht ansprichst…! starke zeilen. und wie nachdenklich sie machen. sehr gelungen.
herzlichste spätabendgrüße dir
von diana

von minibar am 13.3.16 - https://minibares.wordpress.com

In unserem Ort gibt es so etwas nicht.
Aber in Münster jede Menge.
deine Bärbel

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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