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Irre Träume

Sie waren nicht wirr meine Träume
gestern spät in der Nacht, sondern
weich und klar, und noch war es kein
Tiefschlaf…


Sie waren wie Szenen in einem
surrealistischen Theaterstück, mein
Schlaf war leicht, ich dachte über die
undurchschaubaren Traumwesen,
die unentwegt vor meinen Augen er-
schienen, nach. Sie waren nicht
wirklich bedrohlich, doch dicht an der
Grenze. dazu.  Ich versuchte,  sie ver-
schwinden zu lassen, vor allem dann,
wenn sie mir zu nahe rückten, denn
das wollten die körpergroßen von
ihnen immer,  die kleineren,  immer
nur auftauchenden Köpfe nie

Aber es gelang mir nicht.  Meine
Wünsche verpufften, als würden sie
nicht gehört ...


Ich stellte mir einen lichten Waldweg
vor und meinen gelieben Höhenweg,
aber die Bilder verschwanden jedes
mal sehr schnell wieder ...


Eines der Wesen wollte mich füttern,
ein anders, mir ins Ohr flüstern,
eines forderte eine Antwort von mir
und ich mühte mich sehr, aber da
verschwand es schon wieder


Im allerletzten Moment, bevor
sie mich berührten, verschwanden
sie immer und gleich danach
tauchten neue Gesichter aus der
Tiefe auf, so, als dürften sie ihren
Auftritt nicht verpassen


Männliche und weibliche Wesen
alle mit ernsten Menschengesichtern


Dann gelang es mir, mich aus dem
Halb/Dreiviertelschlaf zu befreien
und mir wurde so kalt, daß ich mir
dicke Socken anziehen mußte und
mit einer Bettflasche wieder zurück
in mein Bett stieg, weil vor innerer
Kälte sogar meine Hände zitterten,
doch äußerlich war es nicht zu
sehen


Danach schlief ich endlich still und
zufrieden ein und traumlos schlief
ich bis in den Morgen hinein

 

Donnerstag, 23.  Juni 2016

 

 

 


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© Bruni Kantz für Text und Foto

Kommentare

von bruni am 30.6.16

Liebe PETRA,
endlich komme ich zum Antworten…
Es ist im Moment zu viel los.
.

Es war schon ein höchst seltsamer Traum und er ging mir nicht aus dem Kopf. Die ganze Nacht war für mich davon geprägt und gut war sie nicht, obwohl ich am Ende entspannt geschlafen habe. Ich wachte mit dem Traumgeschehen dann wieder auf und mußte es unbedingt aufschreiben.
Sei froh, daß Deine Träume so ganz anders sind grin
Liebe Grüße an Dich von mir

von petra am 29.6.16

Du hattest wirklich einen irren Traum, liebe Bruni. Vor allem, dass du es noch so gut in Worte, in sehr schöne Zeilen fassen konntest.
Meine Träume hingegen sind da weniger spektakulär. Schlimmstenfalls gehe ich im Schlafanzug zum Einkauf. Bei der heutigen Mode falle ich nicht mal auf.😉
Schmunzelnde Abendgrüße und eine gute Nacht,
Petra

von bruni am 26.6.16

Oh ja, das habe ich mich auch gefragt, liebe ULLI, es war ein höchst seltsamer Traum und ich weiß nicht recht, ob es ein Wachtraum war. Auf jeden Fall bildete ich mir ein, ich sei zwar hundemüde, aber ein richtiger Schlaf wäre es noch nicht… grin
Tja, woher kamen sie, diese bizarren Gestalten, ich weiß es ganz und gar nicht.

ein bisschen grusig ist das ja schon, gut war der Spuk dann vorbei, du hast eingegriffen, gut so! Manchmal fragt man sich ja schon woher das eine und andere kommt, nicht wahr, liebe Bruni?!

von bruni am 24.6.16

Liebe DIANA,
Zwischenwelt gefällt mir, so ähnlich war es auch *g*, aber Fiebertraum passt auch, obwohl ich kein Fieber hatte, aber einige Medis, die vielleicht da etwas nachhalfen… Es war kein gutes Gefühl, ziemlich bedrückend
Herzliche Grüße von Bruni am Samstagabend

von diana am 24.6.16 - http://versspruenge.wordpress.com

oha, was für ein traum! sehr anschaulich geschrieben.
wie eine art zwischenwelt… aber ich kenne das auch. ohnehin träume ich ab und zu sehr intensiv.
(klingt aber beinahe ein bisschen wie ein fiebertraum, liebe bruni.)
liebe grüße!
diana

von bruni am 23.6.16

Ganz genau so, liebe BARBARA, vielleicht sogar ein Quentchen mehr zum Angst erzeugen… Komischerweise hat es mich nicht gegruselt, aber ich wollte mit meinem ganzen Willen aus dieser seltsamen Situation heraus u. irgendwann glückte es dann auch.
Ich hatte ja immer das Gefühl dabei, ich schlafe nicht, es scheint Realität zu sein und doch wußte ich irgendwie, das ist nicht so.

Das Komische war ja auch, daß mir dann so kalt war…
.

Ich war heilfroh, als es endlich vorbei war.
Einen lieben Gruß zu Dir

von was bleibt am 23.6.16 - http://hellaverde.wordpress.com

hast Du das wirklich so erlebt?

Es ist, als wäre eine Mauer zur normalerweise unsichtbaren Welt durchbrochen worden.

von bruni am 22.6.16

Ja, liebe BÄRBEL,
sie waren höchst seltsam und so, wie ich versucht habe, sie zu beschreiben.
Es dsuerte, bis ich dann endlich in Ruhe schlief

Liebe Grüße an Dich von mir

von minibares am 22.6.16 - https://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni,
was für ein Gedicht!
Da wird mir ja Angst und bange.

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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