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Grenzen

Die Worte sind da
doch auch die Sperre
die den Durchlass
verwehrt ...


Kennst du das Gefühl
du möchtest etwas sagen
doch es will dir nicht
über die Lippen?


(Finster blickt der
Grenzposten
Gedanken dürfen hier
nicht passieren
Nur Stempel / Papier)


Gedanken - Worte
sind da - doch der
Wächter ist streng

 


Sonntag, 5. Juni 2016

Schlagbäume, Grenzen und
Wächter ...
Schlagbäume - was für
ein gewalttätiges Wort

Ich mag sie nicht. Denke
ich an die einen, fallen
mir sogleich auch die
anderen ein, deshalb auch
meine Worte in der Klammer


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 14.6.16

Davon träume ich auch, liebe ULLI, aber grenzenlos wird es nie sein, dazu gibt es zu viele Grenzen in den Köpfen der Menschen und nicht jeder möchte sie überwinden. Manche fühlen sich ganz wohl innerhalb ihrer eigenen Kopfgrenzen. Ich vermute, sie bemerken sie nicht mal *g*
An der Grenze zur damaligen DDR waren sie besonders finster. Ich erinnere mich an das eine Mal bei einer Berlinfahrt. Ich kam mir vor, als sei ich in Feindesland…

Ich denke sofort an die ehemailge Grenze zur ehemaligen DDR, was waren diese Posten so finster! Und solche gibt es immer noch. Ich erlaube mir weiterhin von einer Welt ohne Grenzen zu träumen, auch wenn ich es nicht erleben werde, nicht in diesem Leben!

von bruni am 9.6.16

Liebe Petra,
grenzenlos lebten die Menschen nie. Oft sah man die Grenzen nicht, aber man wußte darum. Auch innerhalb unserer Gesellschaft haben wir viele Grenzen, die wir einhalten, weil sie in unseren Köpfen verankert sind.
Es sind die unsichtbaren Grenzen, die uns einschränken zu unserem eigenen Wohl, wenigstens geben sie sich diesen Anschein grin
Eure Grenze muß fürchterlich gewesen sein, liebe Petra. Auf was für seltsame Ideen die Menschen kommen, damit alles in den von ihnen angeordneten Bahnen verläuft. Zwang und Willkür, nicht mal eine kleine gefühlte Freiheit, schrecklich.
Liebe Abendgrüße an Dich
von Bruni

von petra am 9.6.16

Wer 40 Jahre eine Grenze vor sich hatte und jedes Wort genau überlegen musste, der weiß genau, wie es sich anfühlt.
Und wie ist es jetzt? Es sollen wieder Grenzen kommen und bestimmte Dinge sagt man/frau erst gar nicht, sie könnten ja falsch ankommen.
Liebe Bruni deine Zeilen sind wunderbar und vor allem so aktuell.
Ganz liebe Grüße von Ost nach West,
Petra

von bruni am 9.6.16

Ich denke, liebe BÄRBEL,
Grenzen zwischen den Menschen sind immer schlecht und Gutes hat keine einige Grenze bisher hervorgebracht, das kann eine Grenze einfach nicht - sie trennt nur…
Herzlichst Bruni
mitten in der Nacht zu Dir

von minibares am 8.6.16 - https://minibares.wordpress.com

Deine Worte treffen die Situation genau.

von bruni am 8.6.16

Lieber FINBAR,
ich hoffe, bzw. ich denke, ich weiß tatsächlich, was Du meinen könntest grin.
.

Herzliche Grüße von mir an Dich

von finbar am 7.6.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

PS: und die Sache mit den Grenzen ist natürlich auch sehr ,,,
na, du weißt schon grin
Herzlich, Finbar

von bruni am 6.6.16

Liebe BARBARA,
das, was Du da beschreibst, nennen wir Inspiration grin. Wir lesen etwas und es fließt, als hätte der Fluß nie gestockt.
Wir sind einer Muse begegnet, die sich so rar gemacht hatte… Oh ja, wer kennt es nicht.
Lächelnde Grüße an Dich
von Bruni

von bruni am 6.6.16

Liebe GABRIELE,
zuerst ging es mir nur um diese Sperre im Hals, um die Worte, die wir gerne sagen würden, die wir aber doch wieder runterschlucken, aber dann kamen mir die Grenzen zwischen den Menschen in den Sinn, die, die uns von anderen trennen.
Tja, das Wort Schlagbaum ist heftig und mit Baum verbinde ich auch nur Natur, Freude, Wachsen, Gedeihen, aber auf keinen Fall ein solches Dings, für das es benutzt wird.
Liebe Grüße zurück an Dich
von Bruni

und dann, irgendwann liest man bei irgendwem etwas, dass die Sperre aufhebt und siehe da, die Worte sprudeln in der geeigneten Weise und mit ihnen hebt sich der Schlagbaum grin.

Jeder hat das schon erlebt.

Liebe Grüße
Barbara

von gabriele pflug am 6.6.16 - http://zichoriezauber.blogspot.co/

du hast dieses gefühl der grenzen sehr gut eingefangen!
und Schlagbaum ist wirklich ein schreckliches wort. sie, die bäume, verdienen das nicht!

liebe grüße
gabriele

von bruni am 6.6.16

Fein, daß es Dir gefällt, lieber FINBAR.
.

Heute mal eine Schneckenpost *schmunzel*

von finbar am 6.6.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Ein zauberhaft schönes Foto! grin

von bruni am 5.6.16

Liebe ANNA-LENA,
ja, das stimmt, ich denke oft darüber nach, aber es gibt bei uns allen so einiges, was uns auf der Seele brennt und doch verkneifen wir uns jegliche Worte dazu. Die Gründe hierfür sind vielfältig, nicht alle sind richtig.
Liebe Abendgrüße an Dich von mir

Ich kenne das Gefühl, manches nicht sagen zu können,
zu wollen oder gar
zu dürfen.
Das ist gefährlich, denn irgendwann schwappen die Worte über, ergießen sich und werden zu einer reißenden Flut, die mehr Schaden anrichtet als beabsichtigt…

Schwülwarme Grüße
Anna-Lena

von bruni am 5.6.16

Liebe DIANA,
das Vertrackte daran ist nur, daß der Seele dadurch oft mehr aufgebürdet wird, als sie verkraften kann…
.

Das Schneckchen *schmunzel*, das habe ich eine ganze Zeitlang beobachtet u.  habe gemerkt, wie es auf jede Bewegung von mir reagierte, auf jede Veränderung in seiner unmittelbaren Umgebung. Es war gut zu erkennen u. verblüffte mich sehr u. wenn es wollte, war es auch viel schneller, als ich es eigentlich für möglich hielt grin
Liebe Grüßle zu Dir

von diana am 5.6.16 - http://versspruenge.wordpress.com

ja, nicht alles kann man/ darf man sagen… aus verschiedensten gründen. so ist es wohl. gut verwortet, liebe bruni!
(und ein tolles foto!)
herzlich,
diana

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