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Heftig, der Wind

Vom zartesten feinsten
Blond war der Sand


und sehr groß die Wucht
einander überschlagender
Wellen die kraftvoller See-
wind täglich und Nacht für
Nacht zu ihm trieb


Noch wehrte die Sonne den
allzu heftigen Winden


Doch kaum kam diesmal die
Nacht, als der Wind den
begehrten Sand entführte
und ihn endlich genussvoll
in seinen sehnsüchtigen
Armen spürte


Und er trug ihn weit -
für eine sehr lange Zeit

 

Dienstag, 19. Juli 2016


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Text Bruni Kantz / Foto mit freundlicher Genehmigung von Finbar

Kommentare

von bruni am 22.7.16

Lieber HELMUT,
das könnte ich mir sehr gut vorstellen!
Es passt, wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt.
Danke für diesen tollen Gedanken
und herzliche Grüße an Dich

von Helmut am 22.7.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Vielleicht ist die Sitte, die Braut über die Schwelle zu tragen, eine uralte Reminiszenz an frühere Sitten des Brautraubs?

von bruni am 21.7.16

*lach*, manchmal habe ich schon solch haarsträubende Ideen, liebe ULLI,
dann kommt auch mal ein Unsinnsgedicht *hüstel*

Liebe Abendgrüße sende ich Dir

Liebe Bruni, gerne mehr von solchen Geschichten wink
herzliche Frühnachmittaggrüsse
Ulli

von bruni am 21.7.16

Tja, liebe Ulli, ich weiß schon, daß ich eine ziemlich skurrile Kleingeschichte fabriziert habe. Aber die Idee kam während des Schreibens u. ich wollte nicht mehr auf sie verzichten grin
Herzliche Mittaggrüße zu Dir

Finbar hats so schön gesagt, da sag ich jetzt einfach nix mehr!
ach doch ... es klingt nach!
herzliche Nachtgrüsse an dich
Ulli

von bruni am 20.7.16

Lieber HELMUT,
es wäre aber eine, in der sich der Bräutigam seine Braut geraubt hat…
Das kam ja oft genug vor und nun raubte der Wind den Sand und trug ihn weg.
Du hast recht, lieber Helmut! grin
Liebe Grüße von Bruni an Dich

von Helmut am 20.7.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Wie eine Hochzeit kommt mir das vor ...

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 20.7.16

*lach*, liebe GABRIELE,
ich sehe Dich da sitzen und über die Sandkörnchen fluchen.
Vielleicht hast Du recht.
Ich dachte wirklich daran, wie unerreichbar mir zur Zeit das Meer erscheint und der Sand, in dem ich Muscheln und Schnecken suchen könnte und kleine Steine, die so abgeschliffen sind, als wären sie ohne Ecken zur Welt gekommen grin
Liebe Grüße an Dich
von Bruni

von gabriele pflug am 20.7.16 - http://zichoriezauber.blogspot.com/

für mich ist das ein fernwehgedicht. ich sitze am strand und spüre den feinen sand zwischen den zähnen.
schön!

liebe grüße
gabriele

von bruni am 20.7.16

*lächel*
Danke, liebe BÄRBEL, Du bist lieb

Herzliche Grüße an Dich

von bruni am 20.7.16

und nicht so ganz ernst zu nehmen,
liebe DIANA,
meine Wind/SandLiebesgeschichte *lächel*
Herzlichst
Deine Bruni

von bruni am 20.7.16

Lieber FINBAR,
und mit einem wunderschönen
Wilde-Wellen-Foto von dir.
Ich danke Dir dafür.
Das Rätselhafte liegt nur darin, daß er den Sand begehren kann, so, als wäre er ein Wesen aus Fleisch und Blut u. würde seine Liebste entführen grin
Aber zieht nicht das Feine Kleine, Zierliche das Wuchtig-Ursprüngliche an?
Es ist natürlich die pure Fantasie von mir, die ich mir in meiner frei erfundenen Lyrik zu gerne gönne *g*
.

Herzliche mittägliche Sommergrüße an Dich

von minibares am 20.7.16 - https://minibares.wordpress.com

Ein tolles Sandstrand-Gedicht

von diana am 20.7.16 - http://versspruenge.wordpress.com

sehr schön, und irgendwie geheimnisvoll. so wie das meer. smile
liebe sommergrüße an dich
von diana

von finbar am 20.7.16

...ein rätselhaft schönes Windsandwellenpoem…

Herzliche Sommergrüße
vom Finbar

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