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Nebelhafter Sylvester

Eine halbe Stunde bis Mitter-
nacht in der ach so besonderen


S y l v e s t e r n a c h t


Leise und unbemerkt war gries-
grämiger, graugesichtiger Nebel
in die Gassen gestiegen


und tauchte jetzt Menschen
und Häuser mitsamt allen
Treppen in dichtes, feucht
verhüllendes Tuch


Zu Schemen wurden die Menschen
Ihre Schritte verstummten und
fröhliche Mienen und Grüße
verschluckten die Fetzen, die
nun die Welten besetzen…


Keine Lichter am Himmel, kein
Riesengetümmel, nur noch Böller
und Krach


Ein solches Feuerwerk hatten
die Menschen bald s a t t


und sie verschwanden -
einer nach dem anderen


Samstag, der 2. Januar 2016

Am Tag danach fand ich die
wichtigsten wieder…  *g*

 

 

 

 

 

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von Mathilda am 12.1.16 - http://einfachtilda.wordpress.com

Das ist wohl Wunschdenken, denn es gilt ja auch, die bösen Geister zu vertreiben, damit das neue Jahr gut wird und das geht womöglich nur mit Krach…ach…ich mag es auch nicht grin

LG Mathilda

von bruni am 3.1.16

*lächel*, ach, das wären Worte für einen Anfang? Auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen, lieber HELMUT. Aber eigentlich stimmt es. Ich frage mich nur, um was für einen Roman es sich handeln könnte grin
Ich schwanke zwischen Krimi und Fantasy…
Was meinst Du?

LG von Bruni

von Helmut am 3.1.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Das wäre auch ein toller Anfang für einen Roman!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 2.1.16

Liebe MARLIS,
heute hatte er sich zwar gelichtet, aber der Tag war so mausgrau, als wolle er sich gleich wieder in seinen Nebelumhang hüllen, weil ihn unentwegt fröstelte und er sich nicht wohl in seiner Haut fühlte.
Gottseidank tat es es dann doch nicht. Er hatte, trotz seines eigenen Unwohlseins,  ein Einsehen mit uns, der zweite Tag des neuen Jahres grin.
Liebe abendliche Grüße an Dich

von Marlis Hofmann am 2.1.16 - http://wederwill.wordpress.com

Auf dass sich der Nebel lichten möge für Lichtblicke aller Art!
Herzliche Grüße an dich von
Marlis

von bruni am 2.1.16

Würde es statt Feuerwerkskörpern Mitmenschlichkeit in hoher Konzentration nicht nur in dieser Nacht regnen, wäre es selbstvertändlich das Allerbeste vom Besten und ich würde keiner einzigen noch so winzigen Rakete nachweinen.
Es ist ein entbehrliches Spektakel, aber schön sieht es trotzdem aus, wenn der Himmel von all den Farben und Formen erleuchtet wird, liebe ANNA-LENA.
Lächel mitten in Deine Stille hinein

von bruni am 2.1.16

Du sagst es, lieber FINBAR, es war wirklich unheimlich, daß der Nebel vor Mitternacht kam und dann so lange blieb, bis er uns das ganze Feuerwerk vermiest hatte.
Ich bin nicht wild auf den Krach, aber die leuchtenden Blitze am Himmel und die Menschen um mich herum, das alles hätte ich schon gerne gesehen. Stattdessen nur diese milchige Soße…

Zum Glück ist dieses laute Spektakel vorbei, ich kann dem von Jahr zu Jahr immer weniger abgewinnen. Schade um das viele Geld, das Leute Jahr für Jahr in die Luft ballern.

Einen Gruß aus meiner samstägliche Stille,
Anna-Lena

von finbar am 2.1.16

...ja, ein seeehr vernebelter Jahreswechsel,
ja, geradezu unheimlich,
ein gruseliger Neujahresbeginn…

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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