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Horrorvision

Kommen und Gehen
ohne Bonjour und Adieu


Keiner sagt Hallo
und niemand Goodbye


Brodelnde Masse -
Türen, die schlagen


Stetes Herein und Hinaus


Keiner kennt den andern,
jeder ist allein


Keiner steht für den
anderen ein…


Wo liegt das Ende?
Grausig, das Spiel


Jeder für sich
in der Masse allein


Doch alle an Fäden
die keiner sieht…


Hie und da einer
der ihr Ziehen spürt

 


Dienstag, 23.Febr.2016

 

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 29.2.16

Lieber HELMUT, ich bin eben mal dem zoon politikon nachgegangen und fand dann folgenden Satz in Wikidings
*...in der Forschung ist umstritten, wie Aristoteles den Ausdruck gemeint hat…*
Ein soziales politisches Wesen, schreibt der Duden.
Na ja, der Mensch ist vielschichtig und nicht alle seiner Schichten sind edel und gut. Wir erleben es unentwegt…
Herzlich
Bruni

von Helmut am 29.2.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Dabei heißt es doch, der Mensch sei ein zoon poitikon: ein gesellschaftliches Wesen.

Lieben Gruß
Helmut

von bruni am 26.2.16

Liebe MARLIS, ich versuche es immer mal wieder. Aber die, die aufgerüttelt werden sollten, die lesen hier nicht.
Sie suchen sich andere Inetplattformen und da möchte ich auf keinen Fall sein.
Liebe Grüße an Dich
Deine Bruni

von bruni am 26.2.16

Sie sind leider nie vorbei, liebe ULLI.
Ich glaube auch nicht daran, daß es einmal anders sein wird.
Dazu gibt es zu viele Menschen, die sehr borniert nur in eine einzige Richtung sehen und andere Meinungen gar nicht akzeptieren.
Sie sind davon überzeugt, stets im Recht zu sein…
Liebe Grüße an Dich

von Marlis Hofmann am 26.2.16 - http://wederwill.wordpress.com

Aufwühlende Worte. Und gegen diese von dir aufgezeigte Horrorvision können wir nur jeder im einzelnen und teilweise im ganz Kleinen etwas tun. Gut, dass solche Worte, wie deine sie sind, immer wieder gesagt werden - damit wir erinnert werden zu handeln!
Herzlichen Dank für dein Aufrütteln!
Herzlichst,
Marlis

Die Zeiten der Abgrenzungen und Ausgrenzungen sollten längst vorbei sein, machen wir uns weiterhin dafür stark! Danke Bruni für deine Worte.
Herzliche Grüsse
Ulli

von bruni am 25.2.16

Aber ja, die sind mitten zwischen denen, von denen ich rede, liebe PETRA.
Manchmal denke ich einen sehr skurilen Gedanken, nämlich daß es nicht mal mehr Eigenschaften sind, die bei diesen auf sich und ihre einzige Tätigkeit fixierten Menschen existieren. Daß da ansontsten nur noch Leere ist, außer diesem sturen eingeschränkten Blick. Wie Roboter scheinen sie mir, wie ferngesteuert…
Herzliche Grüße
von Bruni an Dich

von petra am 25.2.16

Sehr treffend beschrieben, liebe Bruni.
Und trotzdem behaupte ich, es gibt auch die vielen Anderen, die nicht nur diese negativen Eigenschaften verkörpern.
Es lohnt sich immer genau hinzuschauen, dann sieht man sie…
Ganz liebe Sonnenschein-Grüße zu dir
Petra

von bruni am 24.2.16

Genau, liebe Barbara,
wir müssen sehr aufpassen,daß wir weiter voller Interesse für unsere Mitmenschen bleiben und nicht isoliert und mit Scheuklappen auf den Ohren unsere Wege gehen!
Herzlichst
Deine Bruni

bedrängend und real.
Stärke ist, sich trotzdem nicht von diesem Horror unterkriegen zu lassen, liebe Bruni.
Ich grüße Dich herzlich
Barbara

von bruni am 23.2.16

Ja, liebe ANNA-LENA, es sieht nicht gut aus. Aber wir sollten uns nicht von dem Desinteresse am Anderen anstecken lassen.
Ich denke, da besteht auch keine Gefahr.
Herzliche Grüße von Bruni an Dich ♥

von bruni am 23.2.16

Ja, liebe BÄRBEL, keiner kennt den andern, interessiert sich nur für sich selbst.
So ist es oft… Braucht einer Hilfe, wird es schwierig. Bis sich einer bequemt, ist es meist zu spät.
LG von Bruni

Und wir sind mittendrin, liebe Bruni. Niemand weiß, wie weit das noch reichen wird.

Liebe Grüße von mir ♥

von minibar am 23.2.16 - https://minibares.wordpress.com

Tja, eine seelenlose Masse.
Z.B. auf Bahnhöfen grüßt man/frau niemanden, in großen Geschäften auch nicht.
Stimmt, so ist leider der Alltag.
deine Bärbel

von bruni am 23.2.16

Liebe Diana, eine Vision, die uns nicht fremd ist und doch sehen wir, daß es NICHT nur so ist und deshalb hege ich immer noch Hoffnung, daß uns genügend Spielraum bleiben wird, den wir nutzen können.
Aber da sind diese Fäden… ,diese Strippenzieher… Denen traue ich nicht, liebe Diana
Trotzdem oder gerade deswegen
herzliche Grüße an Dich
von mir

von diana am 23.2.16 - http://versspruenge.wordpress.com

gruselig… und ja, manchmal leider schon realität. aber es gibt glücklicherweise immer noch genug menschen, die dem etwas entgegensetzen.
sehr gut beschrieben, liebe bruni!
herzliche grüße
von diana

von bruni am 23.2.16

Oftmals schon Realität, ja, leider, lieber FINBAR… Ich mußte Deine beiden Zeilen einfach übernehmen, sie waren zu gut,  und sie weiter spinnen.
Sie drängten mich geradezu zum Schreiben. Das Ergebnis hast Du jetzt gelesen.
Eine Vision, die wir zum Teil heute schon erkennen, oft genug… s.z.B. die stieren Blicke in Handys in jedermanns Hand.
Herzliche Schneefallgrüße zu Dir
von mir

von finbar am 23.2.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Ja,
Toll beschrieben!
Und doch inzwischen
Nichts als Alltag,
Diese Horror Vision…

Herzliche Wintergrüße
Vom Finbar

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