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Wirre Worte in der Nacht

Leise kam in der Nacht ein Wort
zu mir und zu ihm kam ein anderes
und dazu noch eines und noch eines


Es wurden mehr und mehr und
flatterhafte und oberflächliche
konnte ich gar nicht gebrauchen


Jedes von ihnen schrie lauter
nach Beachtung


Da bat ich die ganze Bande um
Ruhe und Geduld denn ich mußte
dies Sammelsurium erst mal bei
Tageslicht entwirren


Noch bildeten sie nur ein wirres
Knäuel und was sollte ich bitteschön
mit einem wirren Worteknäuel
anfangen?


Ich mußte mir Klarheit darüber
verschaffen was sich an Kostbarkeiten
im inzwischen unverständlichen
nächtlichen Wortegeschrei verbarg ...

 


Donnerstag, 8. Dez. 2016

 

 

 


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Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 11.12.16

jaa, liebe BARBARA, sieht aus, als ob`s wieder wird.
Hat ja lange genug gedauert…

Herzlichst Bruni

von wortwesen-du/bmh am 11.12.16 - http://wortwesen2014.wordpress.com

Ah! Du schreibst wieder.
Das ist schön. Das freut mich grin
Liebe Grüße
Barbara

von bruni am 10.12.16

Es ist sehr schön, daß Du es trotz der Umständlichkeit immer mal schaffst, liebe ULLI.
Liebe Gutenachtgrüße zu dir

Liebe Bruni, ich komme gerne immer wieder, nur manchmal dauert es ein bisschen, wegen der Umständlichkeit?
liebe Grüsse
Ulli

von bruni am 9.12.16

*g*, nein, ich entwirrte sie nicht, lieber FINBAR
Ich schrieb nur auf, wie es mit den wirren Worten der Nacht so ist.
Ich träumte ja nur diese wirren Worte.
Denke ich wach in der Nacht über Worte nach, dann kann ich mir manchmal welche merken, weil ich
sie oft gar nicht so schlecht finde grin
Liebe Grüße zum Abend von Bruni

von finbar am 9.12.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

...und nach dem Entwirren wurde dann daraus dieses Poem?!

von bruni am 9.12.16

*lach*, so ist es wohl richtig, liebe ANNA-LENA.
Ich mache es meist ein wenig anders, überlege noch ein Weilchen, denke darüber nach, aber dann mache ich mir auch neue Gedanken grin
Herzliche liebe Grüße von Bruni

von bruni am 9.12.16

und dann kommem die Nachtgedanken nicht mehr zu den Tagesgedanken, liebe DIANA…
So ist es meist, nur manchmal, da findet sich einer aus der Nacht und schließt sich freudig einem Taggedanken an grin
Ganz herzlich
Bruni, noch vor dem dritten Advent

Ich bin ein ungeduldiger Mensch, ich entwirre und entzerre nur noch wenig dieser nächtlichen Überfälle. Meist warte ich auf ein neues Gedankenspiel, das verdickt meinen dünnen Geduldsfaden.

Herzlich
Anna-Lena

von diana am 8.12.16 - http://versspruenge.wordpress.com

ei, ja, leider bleiben sie allzuoft wirr, diese nächtlichen worte, die auch mir manchmal extrem interessant erscheinen… aber vielleicht ist es ja besser so, wird schon seinen grund haben wink
viele liebe grüße,
diana

von bruni am 8.12.16

Liebe ULLI,
die meisten kann ich auch nicht retten und es ärgert mich oft, weil sie mir im Traum gar nicht schlecht vorkommen u. dann sind sie weg, die Dämmerung brachte sie nicht mit ans Tageslicht…
Wie schön, daß ich Dich manchmal auch hier finde, liebe Ulli.
Liebe Grüße von Bruni

von bruni am 8.12.16

Manchmal rette ich welche aus der Nacht, lieber HELMUT, aber dann nicht mehr, wenn es zu viele sind grin Dann scheine ich alle zu vergessen. Sind es wenige, manchmal nur ein Wort oder auch eine kleine Zeile, dann kann ich sie am Morgen oft aufschreiben.
Herzliche Grüße von Bruni an Dich

Liebe Bruni,
ich denke an die Worte, die durch den einschlafenden Geist schwirren, Worte, die manchmal wichtig erscheinen, aber sich kaum noch wieder einfangen lassen, wenn der Schlaf ins Wachsein übergeht ...
möge es dir damit besser gehen.
ich danke dir an dieser Stelle für alle deine Antworten zu den vorherigen Kommentaren und grüsse dich von Herzen
Ulli

von Helmut am 8.12.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Die nächtlichen Wortknäuel lassen sich bei mir meist nicht entwirren, wenn sie sich nicht selbst noch im Halbschlaf zu Textteilen entwickeln (entwickeln wörtlich genommen wink ).

Liebe Grüße
Helmut

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