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Weihnachtsgedanken

Tief im Wald in der
Schwärze eisiger
Winternächte fanden
die Menschen ein gut
verborgenes Licht

 

Ein Licht in dem
schlafend der Frieden lag
Sie holten ihn aus dem
Wald und feierten seitdem
ein Mittwinterfest das sie
seit vielen Generationen
von Jahren Weihnachten
nennen

 

Leider ehrten sie den
Frieden nicht und Kriege
überschwemmten die Welt

 

Leid und Kummer beugte
die Menschen, doch auf
ihr Mittwinterfest verzichten
sie nicht

 

Vielleicht holen sie sich
auch den Frieden wieder

 

Hoffen wir weiter ...


Auf den Frieden zwischen
den Menschen und ihr
Wissen um seine
zerbrechliche Kostbarkeit

 

 

Erster Weihnachtsfeiertag,
der 25. Dezember 2016

 

 

 


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Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 31.12.16

Liebe ULLI,
ohne große Leinwände gäbe es viele Kunstwerke nicht. Ich mag die großen sehr, mehr als die kleinen, aber manchmal ist eine Miniatur auch größer als eine Riesenleinwand…
Und wie Du hier recht hast! Es sind die OBEN, die Kriege ausrufen, die Mächtigen, die noch mächtiger werden wollen.
Die Kleinen an der Front sind die Opfer, die ausbaden müssen, was sich kranke Hirne ausdenken…
Liebe Grüße
von Bruni an Dich

Liebe Bruni, da spannst du jetzt eine grosse Leinwand auf, ich sehe Bilder von Soldaten in Schützengräben, die ein Lichtlein anzünden und so gerne bei ihren Lieben wären, die heimlich in der Naht zum Feind schleichen und ihm eine Zigarette schenken, denn der Krieg wird nie von den kleinen Leuten gemacht, das wollen immer nur die Grossen und ihre Gier.
liebe Grüsse
Ulli

von bruni am 29.12.16

oh, vielen Dank, lieber HELMUT.
Ich dachte schon, meine Gedanken könnte kaum einer nachvollziehen, weil sie so Ungewohntes sagen ...
Liebe Grüße von Bruni

von Helmut am 29.12.16 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Eine wunderbare Vision des Mittwinterfestes!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni am 28.12.16

tja, leider, sieht aber wirklich so aus…, lieber FINBAR
Verstehen kann ich es nicht.
Auch Dir heute einen entspannten Tag mit Sonne wenigstens zum Mittag.

von finbar am 28.12.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Feines Poem, liebe Bruni, aber so wie es aussieht, interessieren sich viel zu wenig Menschen für einen weltweiten Frieden…
leider!

von bruni am 26.12.16

Ich glaube, Du hast die Wunde berührt, liebe PRISKA.
Die Gefahr ist auf jeden Fall sehr groß, daß der Mensch die Wunder nicht genügend hütet, weil er ihren Wert nicht, oder viel zu spät erst erkennt.
Ich danke Dir sehr für Deinen genau richtigen Kommentar
Herzlichst Bruni

von Priska Pittet am 26.12.16 - http://www.alltagschrott.ch

Liebe Bruni
Die Vorstellung vom schlafenden Frieden hat mich berührt. Wenn wir Menschen etwas entdecken, riskieren wir, es zu zerstören.
Sei herzlich gegrüsst.
Priska

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