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Licht und Dunkel

Ich bin das Licht
sag ich an manchen Tagen


Der Grashalm der sich
nach der Sonne reckt


Der linde Wind der um
das Rund der Ecken säuselt


Ein Fluß der still vergnügt
in seinem Bettchen liegt


An andern aber bin ich
dunkel - die Schwärze
die mit dem Dämmern eilt


Der Grashalm der am Abend
vergebens nach der Sonne
sucht


Der Sturm der Bäume
biegt und Schirme in der
Luft zerreißt


Ein Fluß der wütend braust
sein Bett verläßt und
über Ufertreppen steigt


Ich bin wie zwei Gesichter


Der Krieg der Menschen
schlachtet


Doch auch die Liebe die
über Dunkles triumphiert

 


Donnerstag, 11. Aug. 2016


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Text u. Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 15.8.16

Stimmt, liebe ULLI,
es ist auch die Liebe, die ich versuche zu beschreiben, mal lieblich und süß und dann wieder grausam u. aufbrausend.
Wieder und wieder die zwei Seiten der Medaille, Schönes und Häßliches.
Verblassende Liebe kann zugrunde richten, selbst wenn sie das nicht möchte…
Liebe Grüße an Dich

von bruni am 15.8.16

Liebe DIANA,
danke für Deine Worte.
Mit Hell und Dunkel müssen wir leben, beides liegt tief in uns verborgen.
Mal meldet sich das eine u. dann wieder das andere…
.

Liebe Grüße von Bruni an Dich

Du findest tolle Worte für die zwei Seiten der Liebe, liebe Bruni! Der Krieg der Menschen schlachtet hinterlässt grausame Spuren- Liebe kennt auch Grausamkeiten, aber ob sie auch schlachtet? Nein, nicht die Liebe, aber wenn sie verblasst kann sie so einiges…
liebe Grüsse
Ulli

von diana am 15.8.16 - http://versspruenge.wordpress.com

wunderbare zeilen, liebe bruni, genau so ist es… mal hell, mal dunkel… beides wohnt in allem, auch in uns!
mit lieben grüßen,
diana

von bruni am 14.8.16

Oh, danke, liebe ANNA-LENA,
das freut mich aber jetzt.
Manchmal schreibt sich´s leicht, Gutes fließt gleich ein, und dann muß man/frau sich nach dem Guten strecken grin
.

Erfreute liebe Grüße von mir zu Dir

Ganz wunderbar, liebe Bruni. Gelungene Zeilen, kontrastreich und mit Tiefgang. Chapeau!!!

Liebe Sonntagsmorgengrüße
Anna-Lena

von bruni am 13.8.16

Das sollten sie auch, liebe GERDA.
Dann habs ich es also doch geschafft.
Es sollte auf jeden Fall mit dem nötigen Nachdruck gelesen werden, damit es so zart und auch so dramatisch ankommt, wie es gemeint ist.

von gerda am 13.8.16 - http://gerdakazakou.com

mir stellten sich eben die Härchen im Nacken auf, als ich dies las. Die Bilder sinken so tief ein und treffen dort, in der Tiefe, auf ihr Echo.

von bruni am 12.8.16

Nein, sie zu wahren ist oft kaum möglich, lieber FINBAR. Wir merken es ja schon sehr deutlich in unserem kleinen Bereich um uns herum und im großen Weltgeschehen, da ist es mal etwas besser, aber meist schlechter.
Wir leben in einer Zeit, die uns das Helle so gerne suggeriert u. wir hören und sehen doch auch unentwegt das Rabenschwarze, das abgrundtief Bösartige, das überall zuschlägt, wo sich ihm die Gelegenheit bietet u. Gelegenheiten findet es überall…kein Staat, in dem es nicht vorhanden ist, denn da, wo Menschen sind, sind auch diese zwei Gesichter. Und auch zwischen Hell und Dunkel gibt es so vieles, was falsch ist. Selbst wenn wir es sehen, fühlen wir uns zu hilflos, um es zu ändern.
Herzliche Abendgrüße an Dich

von finbar am 12.8.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Feine Poesie grin
Nicht einfach,
Die Balance des Lebens
Immer zu wahren…
Herzlich,
Finbar

von bruni am 11.8.16

Das kommende Helle
und dann das wieder erwachende Dunkel…
Ja, so ist es, liebe BÄRBEL
Liebe Grüße zum Abend von Bruni

von minibares am 11.8.16 - https://minibares.wordpress.com

Morgens das süße Erwachen.
Dann der Abend…
LG Bärbel

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