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Eisiger Hauch

Spürst du ihn,

 

den eisigen Lufthauch,

der von ewigem Winter,

froststarrend, klirrend-

schmerzender Kälte,

von trostloser Trauer,

frischem Entsetzen,

nie vergessenen

Greueln und neuem

unmenschlichem

Geschehen spricht…?

 

 

 

Dienstag, 13. Okt. 2015

Nein, es ist noch nicht Winter

Die Worte schienen mir aber
zu passen zum eiskalten und
völlig gefühllosen Handel
mit Menschen in Not


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 19.10.15

Wie gut, daß WIR nicht mit Hassgedanken leben müssen, liebe Petra.
Ich kann mich ein solches Leben nicht vorstellen, es widerspricht meiner ganzen Persönlichkeit. Ich wäre dann nicht mehr ich…
Liebe Grüsse an Dich

von petra am 19.10.15

Wenn unsere Menschlichkeit verloren geht und nur noch Hassgedanken vorherrschen, was ist das dann für ein Leben!?
Liebe Bruni, deine Zeilen berühren mich sehr!
Sehr herzliche Grüße zu dir aus Dresden von
PETRA

von bruni am 18.10.15

Ja, so ist es, ohne diesen Glauben zu haben, kommen wir nicht weit, liebe Marlis. Dann landen wir in einer dustern Sackgasse u. nichts geht mehr weiter. Wir landen in unbeweglichen Gedanken…

von Marlis Hofmann am 18.10.15 - http://wederwill.wordpress.com

Liebe Bruni! Kräftige Worte. Ich schließe mich den Kommentaren von Barbara und Finbar an: Wie wichtig ist es doch gerade jetzt, an das Gute im Menschen zu glauben!
Herzliche Morgengrüße zum Sonntag,
Deine Marlis

von bruni am 16.10.15

Liebe ASTRID, sie erstaunt mich nicht, die braune Gesinnung. Sie wird nie verschwinden. Nur ihre Gesichter ändern sich. Bösartige dumme Fratzengesichter sind es, von Hassgedanken geprägt u. scheinbar keinen vernünftigen Gedanken zugänglich…
Seufzende Grüße an Dich
von Bruni

von bruni am 16.10.15

Liebe BARBARA, *dann wäre die Lyrik nur Geplapper*, schreibst Du u. ich kann es nur tausendfach bestätigen.
Und doch glauben wir daran, daß es noch genügend Menschlichkeit gibt, daß sie sich letztendlich durchsetzen MUSS!
Anders sollte es nicht sein, denn dann hätten wir ja keine Hoffnung…
Liebe Grüße am frühen Donnerstag
von Bruni zu Dir

von Astrid Bergmann am 16.10.15 - https://meineartastridbergmann.wordpress.com/

Liebe Bruni,
wie soll es im Großen funktionieren wenn es im Kleinen nicht mal geht, aber ich hoffe doch auf Einsicht.
Viel schlimmer ist das Aufflackern der nie verschwundenen, nur gut kaschierten braunen Gesinnung, die die Ängste der Menschen nutzt.
LG
Astrid

von bruni am 15.10.15

Liebe Diana, wir trotzen ihm
indem wir in unserem Umfeld aus unserer eigenen Meinung kein Hehl machen
und immer wieder auf die nötige Menschlichkeit hinweisen, weil sie zur Zeit wieder mal viel zu schnell vergessen wird - von zu vielen.
Liebe Grüße in die Nacht
von Bruni zu Dir

von Bara am 15.10.15 - http://bara2015blog.wordpress.com

Liebe Bruni, ich sehe an Deinen Gedichten genau wie an meinen, dass sie stark von der momentanen Situation in der Welt geprägt sind. Es kann ja auch nicht anders sein. Sonst wäre die Lyrik nur Geplapper.
Trotzdem wollen wir mutig an das Gute im Menschen glauben, liebe Bruni.
Ich grüße Dich ganz herzlich
Barbara

von diana am 15.10.15 - http://versspruenge.wordpress.com

nachdenkliche zeilen, liebe bruni…
ja, er ist deutlich zu spüren.
versuchen wir ihm zu trotzen, wo und wie wir können!
liebe grüße,
diana

von bruni am 15.10.15

Er bläst uns von der Seite an u. wir müssen aufpassen,daß er uns nicht umwirft, lieber Klaus.

LG von Bruni

von Klaus-Dieter am 15.10.15 - http://kowkla123.wordpress.com

er rückt immer näher. Schön geschrieben. Sei herzlich gegrüßt

von bruni am 15.10.15

Lieber Finbar, leider ist es so. Eigentlich und ursprünglich eine gute Sache, aber sie schafft nun große Schwierigkeiten, klare und gute Lösungen zu entwickeln…
Wenn die Menschlichkeit dabei zu Schaden kommt, sind es keine guten und nützlichen Interdependenzen mehr… Sie muß im Vordergrund stehen!
Liebe Grüße an Dich von mir

von finbar am 15.10.15

Nachdenkliche Zeilen, liebe Poetin…

Es ist nicht immer alles einfach!

In Zeiten der Globalisierung sind die Interdependenzen gewaltig angestiegen,
und das erschwert Lösungen gravierend!

Doch sollte die Menschlichkeit immer siegen…

Liebe Morgengrüße
von mir zu dir

von bruni am 14.10.15

Es ist zu schwierig, um so schnell zu handeln, wie es notwendig wäre, liebe Anna-Lena.
Tja, das kann sein, er zeigt das Gesicht eines Landes…
Schon zeigen sich an vielen Stellen die Gesichter so, wie sie wirklich sind.

Ich wünsche Dir trotz allem eine geruhsame und richtig gute Nacht
Herzlichst, Bruni

Ich spüre ihn auch, den Ruck, der durch das Land geht, das Streiten und Reden, anstatt zu handeln und tatkräftig zu unterstützen, damit der eisige Wind sich nicht festsetzt.
Zeigt der frühe Wintereinbruch ein doppeltes Gesicht?

Nachdenklich,
Anna-Lena

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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