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Gefallene Blätter

Wie seltsam ist´s

 

Durch gefallenes Laub zu

gehen,  die Füße ins

Rascheln toter Blätter zu

setzen, sich am Wunder der

Vergänglichkeit zu erfreuen

 

-  niemals zweifelnd an

    neuem Werden   -

 

und die farbige Pracht zu

genießen, die uns Mutter

Natur zum Schwanen-

gesang der Blätter bereitet

 

 

Sonntag, 8. Nov. 2015

 


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 18.11.15

Was Du mir hier schreibst, freut mich sehr, liebe Marion
Liebe Grüße zu Dir

Eine feine Poesie die du hier schenkst, ganz zauberhafte Silben.

von bruni am 11.11.15

Lieber Klaus, es gehört halt zum Herbst dazu…
LG von Bruni

von Klaus-Dieter am 11.11.15 - http://kowkla123.wordpress.com

ich mag sie, so lange ich sie nicht wegfegen muss.  Herzliche Grüße von mir zu dir

von bruni am 11.11.15

Liebe Petra, ja, die Zeit schreitet fort und wir kommen dem winterlichen Wetter näher. Aber noch ist es fast frühlingswarm im gesamten südwesten. Die Menschen sitzen vor Cafés, als sei es noch Sommer.
Auch Dir einen schönen Tag und viele Strahlen der immer noch herbslichen Sonne.
Herzliche Grüße von Bruni

von petra am 11.11.15

Langsam rascheln die Blätter nicht mehr, aber der Geruch, der modrige,  verkündet, dass der Herbst nun bald vorbei ist.
Ein schönes Gedicht für meine liebste Jahreszeit.
Einen schönen Tag, liebe Bruni, und herzliche Grüße zum Morgen,
Petra

von bruni am 11.11.15

Liebe Ulli, wie schön, Du hast es geschafft. *lach* Ich bin immer wieder erstaunt, wie schwierig es zu sein scheint, wortbehagen zu entdecken, dabei lag es mal auf einem geraden Weg, der mitten ins Netz hinein führte. Doch die Zeit ist weitergewandert, der Gestalter (nie der Schreiber, das war immer ich) der Seite starb an Krebs u. ich bringe es nicht übers Herz, wortbehagen in einen normalen Blog umzuwandeln, liebe ULLI.
Deshalb führte Dich der Weg durch unübersichtliche Kurven u. Schlaglöcher… Aber Du bist angekommen u. das freut mich sehr
Oh ja, wir zweifeln oft, aber wir zweifeln nie daran, daß nach dem Winter der Frühling folgt u. in ihm das neue Blühen. Wir erkennen dieses Wunder gerne an… und das ist schon sehr erstaunlich, meine ich, liebe ULLI.
Herzliche Grüße an Dich von mir, nun schon fast mitten aus der Nacht.

von bruni am 11.11.15

Liebe MARLIS, danke für Deine lieben Zeilen. Ich liebe dieses Rascheln *lächel*. Ich weiß nicht recht, ob es Kindheitserinnerungen in mir weckt, aber es weckt mich irgwendwie als Mensch. Ich achte darauf u. weiß, was es bedeutet u. es gibt mir ein gutes Gefühl.
Nein, heute kein raschelndes Laub, aber dafür wunderschöne andere Eindrücke und ich wünsche Dir eine gute Nacht, denn es ist schon ziemlich spät, wie ich eben entdeckt habe *lach*
Herzlichst
Deine Bruni

von bruni am 11.11.15

Ja, lieber FINBAR, es ist mir sehr bewußt und trotzdem ist es wunderschön, dieses Gefühl, durch das Sterben des ehemals blühenden Sommers zu gehen und am Ende am Anfang zu stehen, wenn neues Werden und neues Blühen beginnt…

Herzliche Herbstgrüße an Dich,
so spät noch am anstrengenden wunderschönen und sonnigen Tag.

von Marlis Hofmann am 10.11.15 - http://wederwill.wordpress.com

Genau zur richtigen Zeit lese ich dein wunderschönes Herbstgedicht über das unvergleichliche Rascheln der Blätter und ein bisschen erinnere ich mich an den eigentümlichen Geruch, der von dem Laub ausgeht. Wunderschön geschrieben!Und nun senkt sich der Abend nieder und ich frage mich, ob du heute durch raschelndes Laub gelaufen bist oder extra fest gestampft hast? Ich hoffe, du hattest einen extraschönen Herbsttag!
Herzlichst, deine Marlis

von finbar am 10.11.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Perfektes Mono no aware, liebe Bruni, ist eben zauberschön…
Genau so wie dein Poem grin

Herzliche Herbstgrüße,
Finbar

von Ulli am 10.11.15 - http://cafeweltenall.wordpress.com

Liebe Bruni, ich bin ganz hin und weg wie schön deine Seite ist, wenn auch der Einstieg erst einmal etwas hakte, aber nun bin ich ja drin und freue mich auf mehr von deinen wunderbaren Bildern und Worten!
zu deinem Gedicht:
Niemals zweifelnd an neuem Werden, ja und doch zweifeln wir sooo verdammt oft
Herzliche Grüsse
Ulli

von bruni am 8.11.15

Liebe Anna-Lena, ich gestehe, daß ich nicht darin herumtobe oder tanze, aber arg herumstapfe, extra fest, um das Rascheln noch deutlicher zu hören *lach*.
Wenn die Sonne darauf scheint, dann haben sie so etwas wie einen mystischen Zauber, scheint sie nicht darauf, dann wird einem die Vergänglichkeit, die darin liegt, viel bewußter…
Ich wünsche Dir auch eine gute und nicht zu spannungsgeladene Woche mit Deinen Schülern
Herzlichst
Deine Bruni

von Anna-Lena am 8.11.15 - http://h

Auch wenn gefallene Blätter etwas wehmütig machen, weil sie die Vergänglichkeit so deutlich machen, haben wir sie als Kinder geliebt und noch heute höre ich ihr Rascheln gern. Und wenn die Sonne dazu scheint, könnte ich ausgelassen wie ein Kind dazu toben :mrgreen: .

Komm gut in die neue Woche, liebe Bruni!
Liebe Grüße zu dir!

von bruni am 8.11.15

Oh ja, auch der Rollstuhl erzeugt dieses so typische Rascheln, liebe BÄRBEL, und so genießt Du bequem und gemütlich den sonnigen Herbst, weil das Gehen zu beschwerlich für Dich ist.
Liebe Grüße an Dich von mir am Sonntagabend

von bruni am 8.11.15

Liebe DIANA,
dieses Fallen der Blätter ging mir im Kopf herum u. das wir auf tote Blätter treten… Der Gedanke an gefallene Menschen liegt nahe, aber es war eher dieser *Tod* in der Natur, der dem
neuen Werden vorangeht *lächel*
Es freut mich sehr, daß Dir meine Zeilen gefallen, liebe Dichterin.
Herzliche sonntägliche Abendgrüße von Bruni an Dich ♥

von diana am 8.11.15 - http://versspruenge.wordpress.com

ach, was für wunderbare zeilen wieder, liebe bruni!
ich weiß nicht, ob das gewollt ist, aber mich erinnert der titel /auch/ an “gefallene” (menschen) oder auch an “gefallene engel”!
und was für ein wundervolles bild zum schluss: der schwanengesang der blätter!
so liegt eben auch in der vergänglichkeit schönheit. und, gut, dass du auch das nicht auslässt: immer von einem neubeginn erzählend. denn alles ist ein kreislauf…
ein ganz feines gedicht!
liebe sonntagabendgrüße dir
von diana

von minibar am 8.11.15 - https://minibares.wordpress.com

Jaaa, kürzlich noch zu Fuß, aber auch die Räder meines Rollstuhls lassen die trockenen Blätter rascheln.
Das ist immer ein Glücksgefühl aus alten Zeiten. Aber es tut soooo gut.
deine Bäbel

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