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Der da oben

Vor einigen Tagen


ging ich durch Häuserreihen
dem vollen Mond entgegen


Die Menschen schloss ich
aus meinen Gedanken aus  


Schimmernd wie altes Silber
prangte der Mond da oben
und schien mir unwiderstehlich
in seiner fülligen Pracht


Die Straßen trugen schon
ihre vorweihnachtliche
Sternentracht und als ich
immer weiter ging, während
sich mein Blick im Himmel
verfing, da erkannte ich,
dass er mir keineswegs
näher kam, obwohl ich mich
sehr um ihn bemühte und
seine kühle Nähe deutlich
spürte


Er blieb mir fern…

 

Sonntag, 29. Nov. 2015


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 21.12.15

*lächel*, ja, und manchmal suche ich sie, liebe FEE

von Karfunkelfee am 20.12.15

Der Mond scheint so fern, ja. Doch es scheint nur so. Denn seine Energie ist im Weiblichen spürbar und immer da….

von bruni am 2.12.15

Liebe Bärbel, es war nur die Vorstellung, daß er näherkäme, weil ich weitergehen würde, die mich zum Schreiben reizte.
Keine Realität, nur eine fiktive Vorstellung, sonst nichts *lächel*

von minibar am 2.12.15 - https://minibares.wordpress.com

Ein schönes Mondfoto ist das.
du bist ihm entgegen gegangen. Aber er kam nicht näher, na sowas aber auch, lach.
Du und wir alle wissen, er zieht da oben seine Bahn.
deine Bärbel

von bruni am 2.12.15

*lach*, da hast Du recht, liebe Anna-Lena. Ich besinge ihn zwar in lyrischer Weise, aber die Sonne mag ich mehr als ihn, obwohl er mich nicht plagt und in Ruhe schlafen läßt.
Liebe Gutenachtgrüße auch zu Dir

Er quält mich in der Nacht,
spukt bei mir herum.
Lässt mich nicht schlafen
und wirbelt meine Träume durcheinander.
Er ist kühl und unnahbar,
verräterisch und unerreichbar.
Da wende ich mich lieber
der lachenden und wärmenden Sonne zu.

Einen lieben Gruß zur Nacht, liebe Bruni grin

von bruni am 1.12.15

Lieber Finbar,
wie sehr hast du recht. Das poetische Interesse ist groß und er wird in allen Ton- und Lebenslagen besungen.
Ich stellte mir vor, ich gehe und gehe suf ihn zu, er wird größer und größer und er nimmt mich auf….
Kindliche Gedanken, nicht zu Ende gedacht, weil es unnötig war, aber für einen poetischen Moment reichten sie.
Einen lieben Morgengruß von mir an Dich

von finbar am 1.12.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Natürlich ist es das und war es schon immer ein großer Menschheitstraum dorthin zu gelangen und was ja ab 1969 gelang…

Aber das wissenschaftliche Interesse hat sehr rasch nachgelassen, während das poetische uns wohl für immer erhalten bleiben wird, ob der Poesie einer Bruni und Diana et al…

Liebe Morgengrüße
vom Finbar

von bruni am 30.11.15

Liebe DIANA,
es ist wunderschön, wenn man in HD in die Hauptstraße kommt, die sich lang und gerade zwischen den alten Häusern Richtung Schloß bewegt und da steht dann da oben, genau in der Mitte dieser volle Mond. Es ist ein imposanter Anblick. Leider hatte ich nur das Handy dabei u. hielt es über meinen Kopf. Zwei Bilder habe ich auf diese Art geschossen *g* u. ich fand das gar nicht einfach, weil ich dann immer so herumwackele…
Herzliche Grüße an Dich, bedichte ihn, so oft Du magst, er ist viele, viele Worte wert.

von bruni am 30.11.15

*lach*,  ja, das bin ich, lieber FINBAR.
Aber diese Vorstellung, man/frau könnte ihm näherkommen, wenn man sich auf ihn zubewegt, die war irgendwie reizvoll ♥
Liebe Grüsse am Mittag von mir zu Dir

von diana am 30.11.15 - http://versspruenge.wordpress.com

wohl kann er nicht näher kommen… und das ist vermutlich gut so, lächel.
hach, der mond… er gibt so viel her, auch ich könnte ihn immer wieder besingen und bedichten!
herzliche grüße dir, liebe bruni,
von diana

von finbar am 30.11.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Sei froh *gg*

Liebe Morgengrüße vom Finbar

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