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Der Amtsschimmel

Europa schwächelt
Es bröckelt und reibt
sich,

 

vertreibt sich die
Zeit   mit   Streit,
Diskussionen und Neid
          (Neid?)

 

Gemeinsame sinnvolle
Entscheidungen sind
schwierig zu finden


Der Amtsschimmel wiehert
genussvoll, schüttelt
mit Leidenschaft seine
lockige Mähne…

 

Und doch geht´s um
menschliche Not,
die sich windet und
qualvoll stöhnt

 

 

Mittwoch, 11. Nov. 2015




Kommentare

von bruni am 15.11.15

und das alles kommt auch dazu, lieber Helmut, oh ja…
Herzliche Grüße am Sonntag
von Bruni

von Helmut am 15.11.15 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Ach, wenn es nur der Amtsschimmel wäre! Egoismus und die Angst untergebuttert zu werden sind schlimmer.

Lieben Gruß
Helmut

von bruni am 13.11.15

Liebe Bärbel, falls es heute Neues gab, dann weiß ich es nicht. Muß mich morgen nachinformieren…
Liebe Grüße in die Nacht
von Bruni an Dich

von minibar am 12.11.15 - https://minibares.wordpress.com

Ja der Amtsschimmel, er wiehert.
Die Staaten Europas, die nicht mitmachen, das ist echt ein Tiefschlag.
deine Bärbel

von bruni am 12.11.15

*lächel*, ja, lieber FINBAR, so kommt es mir auch vor, alles und jeder wiehert u. gute Entscheidungen lassen einfach viel zu lange auf sich warten.
Die Helfer stöhnen u. zahlen vieles aus der eigenen Tasche, weil es kein Warten auf dringend benötigtes Hilfsmaterial geben darf.
Die Abschiebungen stehen schon wieder im Vordergrund, da hast Du sehr recht u. wir haben doch so viel, daß wir abgeben können - von unserem Wohlstandskuchen - wie wahr.
Eben erst nach so großen Mühen angekommen u. zu schnell abgeschoben - das hört sich nach vielen Ungerechtigkeiten in den Entscheidungen an.
Hier wäre längere Überlegung angebracht, aber immer und überall sehr schnelle, gute erste Hilfe für die Flüchtlinge.
Liebe abendliche Grüße von Bruni zu Dir

von bruni am 12.11.15

Tja, liebe PETRA, schwierig ist die Lage zur Zeit u. Du hast recht, es wird um Winzigkeiten gerungen, so kommt es mir wenigstens vor u. ich als eigentlich sehr unpolitischer Mensch merke es auch, weil es einem gar nicht verborgen bleiben kann, wie unerträglich lange u. träge die Entscheidungswege der Politiker sind…
Danke für Deine Worte u. Deine Zustimmung und
liebe Grüße von mir an Dich

von bruni am 12.11.15

Liebe ANNA-LENA, wenn Gräben immer tiefer u. breiter werden, läuft etwas total falsch u. daß das so ist, merken wir alle.
Ich hoffe ja immer noch auf gute u.klare Ansagen u. Umsetzungen, aber im Moment ist absolut nichts davon zu erkennen…
Danke für Deine Worte
u. liebe Grüße zum Abend
von Bruni an Dich

von finbar am 12.11.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Alles und alle wiehern, liebe Bruni, auch Humanistin, nicht nur die Amtsschimmel ...

Und schon überlegen die schalen Po-litiker sich wieder, wie sie sich wieder der Leute entledigen, anstatt ihnen auch etwas vom Wohlstandskuchen zu geben…

von petra am 12.11.15

Liebe Bruni, du schaffst es, die Realität mit einem sehr nachdenklichen Poem zu beschreiben.
Obwohl die Situation mancher Orts viel schlimmer ist, wird um jede noch so kleine Entscheidung gerungen.
Liebe Grüße zu dir,
Petra
PS. Ich stimme dir voll und ganz zu in deinem Re-Kommi für Emily

Es ist immer unerträglicher, was da in den oberen Reihen unserer Politiker abläuft. “Die da oben” und “wir hier unten” - diese Kluft wird immer größer und die Gräben immer tiefer.

Liebe Grüße,
Anna-Lena

von bruni am 11.11.15

Liebe Emily, ich dachte in erster Linie daran, wie dem Flüchlingsstrom sinnvoll Hilfe geleistet werden kann, wie menschenunwürdige Situationen vermieden werden, wie man die Menschen so verteilt, daß sie nicht mit Hass, sondern mit Verständnis aufgenommen werden können, weil die Menschen erkennen, jeder von uns muß jetzt ein kleines Stück Hilfe leisten, ohne daß er das Gefühl hat, überrannt zu werden mit etwas, was ihn total überfordert.
Natürlich sollten Waffen ruhen, es sollte gar keine geben, liebe Emily,  keine Exporte und auch keine Panzerlieferungen in umstrittene Gebiete. Da, wo Waffen *Frieden* schaffen, da morden sie. Was anderes können sie nicht…
Und Mord, aus welchen Gründen auch immer, ist falsch und beseitigt keine Probleme, sonderen schafft Trauer und Leid, Verwüstung u. Not. So sieht es aus u. niemals war es anders.
Dir liebe Grüße zum Abend
von Bruni

von Emily am 11.11.15 - http://www.emily221.wordpress.com

Liebe Bruni, dieses Thema beschäftigt mich täglich. Vieles von dem, was mir draußen begegnet ist gruselig. Eine schwierige Zeit liegt vor uns. Aussitzen hilft nicht. Ich wünsche mir, dass wir endlich lernen, sinnvoll zusammen zu rücken, und die Waffen endlich ruhen zu lassen. Vermutlich ein frommer Wunsch.

Herzliche Grüße zur Wochenmitte, Emily

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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