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Überlegungen

Ist nicht das Unbeständige/ das
Unvorhergesehene/nicht Bekannte
das, was spannend macht, Sehnen und
Neugierde entfacht?


Überraschungen warten an allen Orten
Wunder pflastern die Wege, die wir
gehen, doch sehen können wir selten
eines, weil unsere Augen nach Anderem
Ausschau halten, um nicht in zu viele
AlltagsFettnäpfchen hinein zu stolpern


Dabei wäre vermutlich schon der Stein,
an den wir stoßen würden, das erste
der Wunder, dem wir begegnen könnten,
wären wir nicht so überaus vorsichtig
u. ständig mit dem Weitergehen
beschäftigt, nur um pünktlich ein *Ziel*
zu erreichen, von dem wir meinen, es
sei das einzig Wichtige auf einem Weg


Wer weiß, was wir alles verpassen,
weil wir viel mehr erwarten, als die
Wunder, die wir nicht zu erkennen
vermögen…

 

Montagabend, 4. Mai 2015


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 11.5.15

Liebe Emily, so ist es, wir müssen so lange stolpern u. auf die Nase fallen, bis
wir aufwachen und das wirklich Wertvolle entdecken.
Alles Liebe wünsche ich Dir auch u. grüße Dich zum Abend

von Emily am 11.5.15 - http://www.emily221.wordpress.com

Vielleicht müssen wir mehrfach über Steine stolpern, damit die Augen wieder wacher werden…
Alles Liebe, Emily

von bruni am 6.5.15

Tja, liebe Diana,  manchmal kommen durch Gespräche solche Überlegungen in unseren Sinn u. ich habe sie mal aufgeschrieben
Liebe Grüße an Dich und es freut mich total, daß Du meine Überlegungen entdeckt hast.

von diana am 6.5.15 - http://versspruenge.wordpress.com

wie WUNDERvoll, liebe bruni!
(auch das foto) smile
herzliche grüße!

von bruni am 5.5.15

Das freut mich zu hören, liebe Bärbel.
Die Kleinigkeiten zu sehen ist eine Kunst u. so viele beherrschen sie nicht mehr.
Im Berufsleben zu stehen ist eine Herausforderung, die die Menschen heute sehr oft von kleineren Freuden ablenkt, ihnen fehlt die Zeit zum Sammeln und Finden von Eindrücken im Vorübergehen…
Liebe Grüße von Bruni

von minibar am 5.5.15 - http://minibares.wordpress.com

Wenn du so langsam gehst wie ich, entgeht dir nichts am Wegesrand.
Da gibt es so viel schönes zu entdecken. Wenn ich auch nicht mehr von allem gleich Fotos mache, weil zu umständlich. Aber ich freue mich über die schönen Dinge am Wegesrand.
deine Bärbel

von bruni am 5.5.15

oh ja, lieber Finbar. Ist nicht auch diese Blütenpracht um uns herum schon ein einziges großes Wunder und wenn Du einen Stein vom Wege aufhebst, kann sich da so vieles drunter verstecken, was vorsichtig den Menschenfüßen ausgewichen ist u. kaum mal entdeckt wird.
Und zwischen den Steinen das Grüne, die kleinen Blümchen in Blau und vor allem in Gelb zur Zeit, der Löwenzahn. Unkraut nennen wir es manchmal, aber es ist ja keines. Mit der Vorsilbe un nehmen wir ihm seine wertvolle Identität. Das sollte eigentlich nicht sein.
Sie umgeben uns, die Wunder *lächel*. Wir müssen sie nur als solche erkennen.
Liebe Morgengrüße an Dich
von Bruni

von finbar am 5.5.15

Stimmt,
Der Weg zum Ziel
Ist auch wichtig!
Denn auf ihm kannst
Du ebenfalls Wunder finden,
Nicht erst am Ende der Reise…

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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