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Offene Ohren

Worte, die dir in die
Augen schauen
sich nicht vertreiben
lassen, dich rütteln
und wecken wollen


Dir Mißstände und Unrecht
unter die Nase reiben,
dich inständig bitten,
deine Augen nicht zu
verschließen


Eindringlich klingende
Worte, die um offene Ohren
und Mitgefühl bitten,
kommen täglich zu dir


Oftmals geben wir ihnen
Raum - doch manchmal -


da hören wir sie kaum…

 

Samstag, 27.Juni 2015


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Text und Foto Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 30.6.15

Liebe Marlis, da hast Du recht, manchmal können oder wollen wir es nicht sehen, was uns in die Augen sticht, weil es gar zu schmerzlich ist oder uns zu unbegreiflich vorkommt.
Doch irgendwannn geht kein Weg dran vorbei, dann ist es soweit, wir befassen uns damit u. versuchen, etwas zu tun.
Wenn es wirklch wichtig ist, was wir erkennen mußten, dann vergessen wir es ganz bestimmt nicht!
Liebe Grüße in die Nacht von Bruni

von Marlis Hofmann am 30.6.15 - http://wederwill.wordpress.com

Ach, liebe Bruni, das ist wieder einmal wunderbar ausgedrückt - in Worte gefasst, was uns (oft beinahe unterbewusst) bedrückt. Manchmal ist es genauso bedrückend, das Gefühl zu haben zu wenig zu tun wie zu wenig tun zu können… Heute ist für mich so ein Tag, wo ich selbst beim besten Willen meine Augen verschließe vor den Worten, die mir in die Augen sehen wollen. Und ich verschiebe es. Und hoffentlich vergesse ich das Verschobene nicht!
Liebe Grüße,
deine Marlis

von bruni am 28.6.15

Lieber FINBAR, immer offene Ohren zu haben, das funktioniert gar nicht. Das Abschalten ist ebenso wichtig, wie aufmerksam hinzuhören.
Danke für Deinen schönen und ehrlichen Kommentar.
Herzliche Grüße zum Sonntagabend von Bruni

von bruni am 28.6.15

Wenn jemand eine so heimtückische Krankheit hat wie Du, liebe BÄRBEL, dann braucht er alle Kraft und Mittel für die eigene Hilfe.
Ich denke, aufmerksam bist Du immer noch und wirst es immer sein. Ich kann es aus vielen Deiner eigenen Beiträge und manchmal auch aus Deinen Kommis herauslesen.
Herzliche Grüße von Bruni

von bruni am 28.6.15

Liebe PETRA, vermutlich haben wir ein inneres Potential zum Aufnehmenkönnen und ist es wieder mal ausgeschöpft, schalten wir ab. Dann brauchen wir die Kraft für uns selbst.
Liebe sonntägliche Grüße zu Dir

von finbar am 28.6.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

manchmal suche ich mit ohropax das weite, liebe bruni,
immer offene ohren zu haben,
das tut verdammt weh—- heutzutage!

nichtsdestotrotz fein poetisiert grin
liebe abendgrüße
finbar

von minibar am 28.6.15 - https://minibares.wordpress.com

Liebe Bruni, manchmal ist das Mitgefühl natürlich da, aber nicht immer.
Zumal ich selbst so viel um die Ohren habe, verliert sich einiges Fremdes.
Außerdem können wir bald nicht mehr helfen, denn die Kosten für mich sind immens.
deine Bärbel

von petra am 28.6.15

Liebe Bruni, ich glaube, dass es mir manchmal wie dir geht, und ich nichts mehr hören und sehen mag. Und dann sagt mir eine innere Stimme, höre doch mal hin, es könnte wichtig sein.
Obwohl ein gesunder Selbstschutz wichtig ist.
Du hast es sehr treffend in Worte gefasst.
Herzliche Sonntagsgrüße zu dir,
Petra

von bruni am 27.6.15

So denke ich auch, liebe Diana. Und diesen Selbstschutz brauchen wir auch, um uns im Alltag zu behaupten und klarzukommen. Doch sollten wir vielleicht noch ein bissel mehr um Aufmerksamkeit bemüht sein als bisher. Ich spreche da vor allem für mich selbst, weil ich oft nichts mehr hören oder sehen mag und dann lieber vor mich hinträume oder die Träume in einem Buch suche…
Sonnige Wochenendgrüße auch zu Dir
von mir

von diana am 27.6.15 - http://versspruenge.wordpress.com

ja, liebe bruni, aber das ist vermutlich so eine art selbstschutz.
wir können nicht zu jeder zeit, ständig, offene ohren haben.
schließlich muss man auch mal selbst zur ruhe kommen. smile
wahre, treffende zeilen, liebe bruni!
sonnige wochenendgrüße dir
von diana

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