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Urangst

N e b e l l a n d


Unbekanntes
nähert sich
mit klebrigen
Dornenfingern


Verborgenes nimmt
mich gefangen


Dunstiger Vorhang -
N e b e l t u c h


Mein Versuch zu
entkommen zeigt
menschliches
Unvermögen - - -


N e b e l a n g s t


mich zu verlieren
in mir selbst
zu ersticken…

 


Sonntag, 13. Dez. 2015

Am Abend zünden wir Kerzen an.


Ich hatte das Foto
und dachte mich hinein


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© Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 21.12.15

Ja, liebe FEE, dieser Dunst, das Unklare um uns herum, der *Nebel*, all das ist nicht einfach zu bewältigen.
An manchen Tagen glückt es und gut und an anderen könnten wir fast verzweifeln deswegen. Und doch geht es weiter. Wie es immer der Fall war.
Danke, daß du gerade meinen Nebel durchdrungen hast.
Lächelnde liebe Grüße an Dich

von Karfunkelfee am 20.12.15

Ein sehr ernstes Gedicht. Manchmal ist das Dasein tatsächlich ein Nebeltuch, das sich feucht und schwer auf die Atemorgane legen will. Das sich anfühlt, als hätte sich jeder Verlust, den man im Leben hinnehmen musste, zu einem erstickenden Leichentuch verwoben. Ein Stoff, aus dem die Albträume sind. Diese Stimmungen anzunehmen in ihrem ganzen Ausmaß des Absoluten, das sie an sich haben im Wissen, dass der Nebel sich auch wieder lichten wird und der Sonne Platz zum Scheinen lässt, beruhigt und stimmt versöhnlich.

von bruni am 15.12.15

Liebe MARLIS, wie schön, Dich so spät jetzt noch hier zu finden, mitten im Nebel. Ein echter Lichtblick *lächel in die Nacht*
Ich freue mich über Deine Worte und ich wünsche Dir eine feine geruhsame Nacht. Es ist schon sooo spät und ich bin sooo müde.
Liebe Grüße von mir
an Dich

von Marlis Hofmann am 14.12.15 - http://wederwill.wordpress.com

Den Nebel so eindrucksvoll und gut einzufangen - in Wort und Bild - ist ein Kunststück, das dir hervorragend gelungen ist!
Herzlichst, deine Marlis

von bruni am 14.12.15

Oh ja, genau das wollte ich wirklich zum Ausdruck bringen, liebe DIANA,, und diese drei mit Leertaste zwischen den Buchstaben geschriebenen Nebelworte sind sehr bewußt so eingesetzt.
Danke für Deinen feinen Worte und herzliche Nachmittagsgrüße
von Bruni an Dich

von diana am 14.12.15 - http://versspruenge.wordpress.com

ein ganz wunderbares nebelgedicht, liebe bruni.
nebel an sich und im übertragenen sinne hat etwas verborgenes… mystisches und das bringst du hier wundervoll zum ausdruck.
ganz herzliche grüße dir
von diana

von bruni am 14.12.15

Das glaube ich auch, lieber FINBAR.
Mitten in undurchdringlichem Nebel wird es doch jedem irgendwann mulmig und er wünscht sich sehnsüchtig heraus…
Größer sah das Foto noch eindrucksvoller aus, leider muß ich es für wortbehagen immer verkleinern. Das ist ein bissel schade.
*g*, tja, immer noch herbstliche Grüße, aber nicht mehr lange lieber Finbar, in einer Woche werden es winterliche sein, aber bestimmt keine eisigen *lächel*

von finbar am 14.12.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Mit Sicherheit eines deiner allerschönsten Fotos!! grin

Diese Urangst steckt wohl
in allen von uns…

Herzliche Herbstgrüße
vom Finbar

von bruni am 14.12.15

Liebe BÄRBEL, ich habe mich in das Foto hineingedacht. Ich mußte nicht im Nebel herumwandern. Da wäre ich schon etwas ängstlich. Ich habe vor vielen Jahren bei einer Waldwanderung mal erlebt, daß plötzlich u. ganz unerwartet Nebel aufstieg, alles einhüllte und ich hatte bald keine Ahnung mehr, wo ich mich genau gefinde. Es war kein gutes Erlebnis.
Meine Kerzen brannten schon am Mittag *lächel*
Liebe Grüße von Bruni

von minibar am 13.12.15 - https://minibares.wordpress.com

Nebel nimmt alle Laute weg.
Aber ich fürchte ihn nicht.
Du hast dich hineingedacht.
Drum zünden wir nun 3 Kerzen an.
sie geben dir wieder Mut.
deine Bärbel

von bruni am 13.12.15

Liebe BARBARA, diesen Beobachter kenne ich gut und er kennt mich. Wir sind sehr miteinander verbunden und doch zieht er sich manchmal ein Weilchen zurück *lächel*
Liebe Grüße an Dich und danke für diesen feinen Kommentar von Dir.

von bruni am 13.12.15

Ja, liebe ANNA-LENA, mystisch ist er auch für mich, schon immer gewesen, aber hier wollte ich nur auf diese inneren Ängste eingehen, die uns Unbekanntes und dadurch erst mal Undurchdringliches einflößt…
Herzliche Grüße zu Dir aus einem dunklen Adventssonntag, aber heute Abend zünden wir Kerzen an, nein, ich mache es gleich.
Lächelnd zu Dir
Bruni am frühen Nachmittag

von schwerelos/bmh am 13.12.15 - http://schwerelos2013.wordpress.com

Das Leben sei ein Traum, sagt man, in den wir uns verfangen haben und nicht wissen, wie wir uns aus ihm befreien können, bis wir in uns den Beobachter zulassen, der jenseits aller Angst, auch jenseits allem vorgestellten Glück ruhig, neutral das Leben betrachtet.
Es lohnt sich, ihn einmal zuzulassen. grin

Herzliche Grüße, liebe Bruni
von Barbara

von Anna-Lena am 13.12.15 - https://visitenkartemyblog.wordpress.com/

Du hast dich wunderbar inspirieren lassen, liebe Bruni.
Nebel hat für mich etwas Mystisches, Undurchdringbares und auch Unheimliches. Ich mag ihn nicht, wenn er uns umhüllt, uns die Sicht und auch ein wenig die Luft zum Atmen nimmt.
Hab einen leuchtenden 3. Advent,
Anna-Lena

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